Gesammeltes Wissen rund um Hunde

Jeder Hund ist einzigartig und hat je nach Alter, Rasse, Gesundheitszustand und Charakter unterschiedliche Bedürfnisse. Eine gute Pflege, regelmäßige Vorsorge und eine konsequente, positive Erziehung tragen dazu bei, dass sich Dein Vierbeiner rundum wohlfühlt und Ihr den Alltag gemeinsam genießen könnt.

Unsere Beiträge informieren Dich über Themen wie Ernährung, Gesundheit, Erziehung, Beschäftigung, Pflege und Haltung. Außerdem erhältst Du praktische Tipps für Spaziergänge, Reisen, den Alltag mit Hund und den Umgang mit besonderen Lebensphasen. So kannst Du Deinen Hund optimal begleiten und ihm ein glückliches und artgerechtes Leben ermöglichen.

Unsere Beiträge zu Hunde

1708 Beiträge

Ohrenentzündungen beim Hund: Vorsorge

Eine Ohrenentzündung beim Hund ist eine sehr häufige Krankheit unter den Vierbeinern. Sie ist sehr schmerzhaft und hält Vierbeiner und Besitzer auf Trab. Besonders Hunde mit Schlappohren wie Beagle und Hunde mit sehr behaarten Ohren wie zum Beispiel Pudel erkranken schnell daran. Doch auch für Besitzer anderer Hunde ist es wichtig zu wissen, wie man am besten dagegen vorbeugen und woran man eine Ohrenentzündung beim Hund erkennen kann.

Ohrmilben beim Hund: Symptome & Behandlung

Ohrmilben beim Hund gehören zu den häufigsten Parasiten, die den äußeren Gehörgang befallen. Sie verursachen starken Juckreiz und Entzündungen und können unbehandelt zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führen. Erfahren Sie hier alles über Symptome, Ursachen, Behandlung und Vorbeugung!

ÖKO-TEST 2011

AGILA gewinnt beim ÖKO-TEST-Vergleich durch bestes Preis-Leistungs-Verhältnis In der Ausgabe vom 29.04.2011 prüfte ÖKO-TEST 42 Tarife von fünf Tierversicherungsanbietern in puncto Tierkrankenversicherungen und OP-Policen auf ihre Leistungsstärke. Als klarer Sieger geht die AGILA Haustierversicherung AG aus der Gegenüberstellung hervor und das gleich mit drei Produkten: zum einen mit dem "Tierkrankenschutz" beziehungsweise dem "Tierkrankenschutz Exklusiv" und zum anderen mit dem "OP-Kostenschutz". Patrick Döring, Vorstandsmitglied der AGILA, zeigt sich hocherfreut über das Testergebnis: "Solche Vergleiche machen die große Bandbreite der im Markt angebotenen Tarife für den Tierhalter sichtbar. Unser Ziel ist die kompetente, unkomplizierte und schnelle Betreuung unserer Kunden. Dieser Sieg macht uns nicht nur stolz, sondern zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind." Sieger im Vergleichstest In Zusammenarbeit mit der Tierärztin Marietta Bartels stellte ÖKO-TEST zwei Fallszenarien aus der täglichen Tierarztpraxis nach, einmal mit Hund als Patient und einmal mit Katze, und bewertete anhand der Ergebnisse die Produkte der fünf namhaften Anbieter. Im realistischen Modellfall dient der Aufwand von Behandlungskosten in einem Zeitraum von drei Jahren als Orientierungswert für die einzelnen Tarife. Verglichen wurde, um wie viel günstiger ein versicherter gegenüber einem unversicherten Kunden abschneidet. Beim "Tierkrankenschutz" der AGILA spart der Halter beim Hund 57 und bei der Katze 60 Prozent der Kosten. Ganz im Gegensatz zum schlechtesten Anbieter im Test, bei dem das Einsparpotenzial nur 17,7 Prozent für Katzen- sowie 9,8 Prozent für Hundebesitzer beträgt. Bezüglich des "OP-Kostenschutzes" können Herrchen und Frauchen mit dem AGILA-Produkt sogar mehr als 80 Prozent bei Hund und Katze sparen. Mit knapp 23 Prozent für den Hund und 20 Prozent für die Katze ging der letztplatzierte Konkurrent im Vergleich dazu ins Rennen. So konnte die AGILA durch ihre Leistungen überzeugen und die Mitbewerber auf die hinteren Ränge verweisen, wobei laut ÖKO-TEST die Uelzener Versicherung dieses Jahr die Teilnahme am Test ablehnte. Überzeugende Produkte Beim "OP-Kostenschutz" der AGILA handelt es sich um eine Versicherung, die chirurgische Eingriffe unter Narkose und deren Nachbehandlungen ohne Selbstbeteiligung abdeckt. Als Rundum-sorglos-Paket erweisen sich die Vollversicherungen "Tierkrankenschutz" und "Tierkrankenschutz Exklusiv". Sie beinhalten einen Schutz bei anfallenden Operationen, umfassende Vorsorgemaßnahmen, einen Verkehrsunfallschutz sowie einen Auslandsschutz. Bei der "Exklusiv"-Variante liegen allerdings die Leistungsgrenzen in Bezug auf die enthaltenen Posten deutlich höher. Mit der erfolgreichen Teilnahme am ÖKO-Test bewies die AGILA, dass sie mit ihren Produkten keinen Vergleich zu scheuen braucht. Stand: Dezember 2011

ÖKO-TEST 2014: AGILA ist "sehr gut"

Alle drei Jahre testest ÖKO-TEST auch Tarife für Tierkrankenversicherungen. Zuletzt in der Juli-Ausgabe 2014 prüfte ÖKO-TEST 52 Tarife von sechs Tierversicherungsanbietern auf ihre Leistungsstärke. Nach der Teilnahme am Test im Jahr 2011 konnte AGILA erneut mit allen Produkten überzeugen. Sowohl der Tierkrankenschutz für Hunde und Katzen als auch der OP-Kostenschutz Exklusiv für Hunde belegten im Test den ersten Rang. Auch der Tierkrankenschutz Exklusiv schnitt für Hunde und Katzen mit einem "sehr gut" ab. Beiträge versus Versicherungsleistung Das Testszenario wurde wieder zusammen mit Tierärztin Marietta Bartels entwickelt, um alle Versicherungen genaustens auf ihre Leistungsstärke zu prüfen. Auch in 2014 wurde im Modellfall ein Zeitraum von drei Jahren für die Behandlung der Tiere gewählt. Die durch Beiträge entstandenen Kosten für den Tierhalter wurden im Test den Leistungen der jeweiligen Versicherung gegenüber gestellt. So rechnete ÖKO-TEST aus, welche Ersparnis gegenüber einem unversicherten Tierhalter entstehen würde. Hohe Kostenersparnis mit AGILA Mit dem Tierkrankenschutz von AGILA spart der Halter beispielsweise beim Hund 54,2 Prozent und bei der Katze 46,4 Prozent der Kosten. Ganz im Gegensatz zum schlechtesten Anbieter im Test, bei dem das Einsparpotenzial sogar Minus 3,2 Prozent für Katzen- sowie Minus 8,4 Prozent für Hundebesitzer beträgt. Der Kunde zahlt in diesen Fällen also drauf. Beim OP-Kostenschutz Exklusiv können Hundebesitzer mit AGILA die Hälfte ihrer Tierarztkosten (50,1%) sparen. Der letztplatzierte Konkurrent konnte in diesem Bereich nur eine Kostenersparnis von 10,3 Prozent vorweisen. So konnte AGILA auch 2014 durch leistungsstarke Versicherungen überzeugen. Mit der erfolgreichen Teilnahme am ÖKO-TEST hat AGILA erneut bewiesen, dass sie ein zuverlässiger und kompetenter Anbieter für Tierkrankenversicherungen ist. Stand: Juli 2014

Old English Sheepdog

Der Old English Sheepdog oder Bobtail wurde zum ersten Mal in England gezüchtet und gehört vermutlich zu den Hütehunden. Die Tiere haben ein sehr langes, weiches Fell, das auch das Gesicht und die Augen bedeckt. Sie sind groß und an ihrem charakteristischen Fell sofort zu erkennen. Ihre kleinen Ohren liegen flach am Kopf an. Der namensgebende Stummelschwanz ist nur bei einigen Tieren angeboren.

Olde English Bulldogge (Old English Bulldog)

Die Olde English Bulldogge verdankt ihre Existenz einem Rückzüchtungsprogramm, das Anfang der 70er-Jahre von David Leavitt aus den USA ins Leben gerufen wurde. Leavitt war mit dem gesundheitlichen Zustand seiner englischen Bulldoggen unzufrieden und wollte durch das Programm wieder zurück zu den ursprünglichen Bulldoggen aus der Regency-Zeit im 18. Jahrhundert. Diese wiesen eine höhere Vitalität und bessere Gesundheit auf.

Oleander

Oleander, auch als Rosenlorbeer bekannt, ist sehr giftig für Hunde und Katzen. Sein Gift gehört zu den so genannten Herzglykosiden: Hat Ihre Katze oder Ihr Hund Teile der Pflanze gefressen, können es zu Herzrhythmusstörungen auftreten. Im schlechtesten Fall kommt es zum Herzstillstand. Bei einem akuten Vergiftungsverdacht hilft der Giftnotruf: +49 551 19240

Ostern mit dem Hund

Ostern steht vor der Tür und egal ob zum Frühstück, aufgehängt als Deko oder im Garten versteckt – gefärbte Ostereier gehören einfach dazu. Auch auf die meisten Hunde üben die bunten Eier eine besondere Faszination aus. Ich habe Ihnen ein paar Tipps für ein tolles Osterfest mit Ihrem vierbeinigen Liebling zusammengestellt.

Österreichischer Pinscher

Beim Österreichischen Pinscher handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Österreich hat. Vorgänger dieser Rasse ist der altösterreichische Landpinscher. Der altösterreichische Landpinscher war im 19. Jahrhundert relativ weit verbreitet und wurde als robuster, genügsamer Bauernhund geschätzt. Erst viele Jahre später erfolgte die Anerkennung dieser Rasse. Der Pinscher aus Österreich ist zumeist kurzhaarig, kann jedoch auch langstockhaarig sein. Er kommt in vielen verschiedenen Farben vor und erreicht eine Widerristhöhe von bis zu 50 cm.

Othämatom beim Hund

Ein Othämatom beim Hund entsteht durch eine Blutung zwischen der Haut und dem Knorpel der Ohrmuschel eines Hundes. Zwar ist ein solcher Bluterguss in der Regel ungefährlich, dennoch können andere Erkrankungen dahinter stecken. Außerdem stört es den Hund durch Schmerzen und Jucken und sollte daher möglichst frühzeitig bemerkt und behandelt werden – auch um zu vermeiden, dass die Ohrmuschel dauerhaft geschädigt wird. In diesem Artikel erfahren Sie alles rund um die Ursachen, die Diagnose und die Behandlung dieser Erkrankung.

Otitis bei Hunden

Die Otitis ist eine Ohrenentzündung bei Hunden, die typischerweise mit Rötungen und Juckreiz einhergeht. Allerdings wird sie von Hundebesitzern oft als harmlos wahrgenommen und ein Tierarztbesuch erfolgt relativ spät im Verlauf der Krankheit. Ursachen für Otitis beim Hund Otitis tritt eher bei älteren Hunden auf, wohingegen bei jüngeren Hunden andere Ohrenerkrankungen wie Ohrenmilben die Regel sind. Jedoch können auch jüngere Hunde durch starkes Kratzen, verursacht durch Ohrenmilben, die Grundlage für eine Otitis schaffen. Die Ohrenentzündung äußert sich als eine Erkrankung der inneren oder äußeren Gehörgänge. Allerdings kann auch eine Mittelohrentzündung vorliegen. Die Fachbegriffe dafür sind Otitis interna, Otitis externa und Otitis media. Vermehrt treten Begleiterscheinungen auf, wie Hefepilze oder Bakterien. Fälschlicherweise nehmen daher viele Hundebesitzer an, dass diese Hefepilze oder Bakterien die Hauptursache bzw. der Auslöser für die Ohrenentzündung sind. Dies ist allerdings nicht der Fall. Die ursprüngliche Ursache sind Mikroverletzungen im Ohr, die dann von Bakterien und Hefepilzen befallen werden, dadurch die Ohrenentzündung verschlimmern und die Vermehrung der Bakterien fördern. Hunderassen mit besonders stark behaarten Ohren haben eine besondere Exposition für die Entwicklung von Ohrenentzündungen. Wenn Sie die Otitis Ihres Hundes nicht rechtzeitig behandeln, kann sie eine chronische Verlaufsform entwickeln. Symptome der Ohrenentzündung Die typischen Symptome einer Otitis sind: Juckreiz, sichtbar als häufiges und heftiges Kopfschütteln und Kratzen Schmerzreaktionen beim Streicheln an den Ohren Starker Ausfluss an einem bzw. beiden Ohren mit strengem Geruch Optische Symptome wie Rötungen Behandlung und Prävention Unbehandelt können Vernarbungen und Verdickungen im Bereich der Gehörgänge entstehen. In besonders schlimmen Fällen kann das Trommelfell reißen und die Entzündung auf das Mittel- und Innenohr übergreifen. In diesem Fall wird oft eine Operation notwendig, da auch Gleichgewichtsstörungen damit verbunden sein können. Die Ohrenentzündung wird meist mit Medikamenten lokal behandelt. Dabei kommen Salben, Lotionen und Tropfen zum Einsatz. Medikamentöse Behandlungen mithilfe von Tabletten sind in der Regel nur in besonders schweren Fällen notwendig. Wenn Sie entsprechende Tropfen bei Ihrem Hund auftragen, empfiehlt es sich, das Ohr anschließend zu massieren, um sicherzugehen, dass sich das Medikament entsprechend gut verteilt. Die Behandlung sollte, wie auch beim Menschen, erst beendet werden, wenn die Otitis vollständig ausgeheilt ist. Ansonsten gehen Sie das Risiko ein, dass sich die Ohrenentzündung reaktiviert und gegebenenfalls Resistenzen der Keime entstehen. Wenn Ihr Hund gerne badet, sollten Sie die Ohren nach dem Baden immer gründlich abtrocknen und so den Bakterien den Nährboden entziehen, um einer Ohrenentzündung vorzubeugen. Reinigen Sie die Ohren Ihres Hundes nicht mit Wattestäbchen. {loadposition lexikon-belehrung}

Oxytocin: Warum Hunde glücklich machen

Was Herrchen und Frauchen längst schon wissen, wurde in den letzten Jahren immer wieder wissenschaftlich bestätigt: Unsere Vierbeiner haben eine ganz besondere Wirkung auf uns und unser Leben – sie tun uns gut. Aus der Forschung wird immer wieder das Hormon Oxytocin als Begründung dafür hinzugezogen, dass Hunde glücklich und gesund machen. Wir haben uns das einmal genauer angeschaut.

Pankreasinsuffizienz beim Hund

Die Bauchspeicheldrüse oder Pankreas ist ein Organ, das zwar klein ist, allerdings lebenswichtige Vorgänge regelt und maßgeblich an der Verdauung beteiligt ist. Vor allem für die Verdauung von Fetten, Kohlenhydraten und Proteinen ist die Bauchspeicheldrüse von essentieller Bedeutung. Der Pankreassaft wird über einen Gefäßgang in den Zwölffingerdarm abgegeben und unterstützt dort die Aufspaltung der Nährstoffe, um sie dem Körper zur Verfügung zu stellen. Drei Formen der Pankreasinsuffizienz Von einer Pankreasinsuffizienz wird gesprochen, wenn die Bauchspeicheldrüse nicht mehr in der Lage ist, ausreichend Enzyme zu produzieren und infolgedessen Verdauungsstörungen auftreten. Besonders häufig tritt diese Krankheit bei deutschen Schäferhunden auf. Allerdings betrifft sie immer mehr auch andere Hunderassen. Es werden dabei drei verschiedene Arten der Pankreasinsuffizienz unterschieden: Die genetische Form. Diese Form wird vererbt. Die stressbedingte Form. Sie entsteht vor allem bei Hunden, die unter großen, dauerhaften Belastungen stehen, zum Beispiel Schutzhunde oder Sporthunde. Auch Hunde, die in Familien leben, in denen oft Konflikte vorherrschen, haben ein stark erhöhtes Risiko, an einer Bauchspeicheldrüsenunterfunktion zu erkranken. Die entwickelte Form. Hier tritt die Insuffizienz aufgrund von Infektionen mit Eitererregern, Toxinen oder nach der Anwendung bestimmter Medikamente auf. Die Schädigung der Zellen führt zum Austritt von Pankreasenzymen und in der Folge zu einer Selbstverdauung des Organs. Symptome einer Pankreasinsuffizienz beim Hund Symptome einer Pankreasinsuffizienz sind Haut- und Haarveränderungen. Der Hund fühlt am Anfang der Erkrankung noch keine Beeinträchtigung seines Wohlbefindens. Dies ändert sich jedoch im Verlaufe der Krankheit und führt zu ansteigender Benommenheit. Der Kot des erkrankten Tieres wird oft in großen Mengen ausgestoßen und weist einen stark säuerlichen Geruch auf. Außerdem ist er fettig-glänzend als Resultat der gestörten Fettverdauung. Dadurch kommt es trotz vermehrt auftretenden Heißhungers zur Abmagerung Ihres Hundes. Sollten Sie einige dieser Symptome feststellen, vereinbaren Sie umgehend einen Termin mit Ihrem Tierarzt. Behandlung einer Pankreasinsuffizienz beim Hund Um eine Pankreasinsuffizienz zu therapieren, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die chronische Verlaufsform ist jedoch unheilbar und besteht ein Leben lang. In akuten Fällen empfiehlt sich eine Diatfütterung in Kombination mit dem Ersatz der fehlenden Pankreasenzyme. Zusätzlich sollte das Futter auf mehrere Mahlzeiten aufgeteilt werden und somit eine kleinere Portionsgröße erreicht werden. Sie sollten außerdem darauf achten, dass die Rohstoffe des Futters von hoher Qualität und vor allem leicht verdaulich sind. Der Ersatz der Enzyme kann entweder durch Tabletten oder Pulver geschehen. Insbesondere bei der stressbedingten Form von Pankreasinsuffizienz sollten Sie Ihrem Hund darüber hinaus die größtmögliche Ruhe zugestehen. {loadposition lexikon-belehrung}

Pankreatitis bei Hunden

Die Aufgabe der Bauchspeicheldrüse kann in zwei Kategorien gegliedert werden: die exokrine Funktion, welche sich mit der Unterstützung der Verdauung befasst und die endokrine Funktion, die darin besteht, den Blutzuckerspiegel Ihres Hundes zu regulieren. Die Kohlenhydrate-, Eiweiß- und Fettverdauung mithilfe der Enzyme Amylase, Trypsin und Lipase ist von größter Wichtigkeit bei der exokrinen Funktion der Bauchspeicheldrüse Ihres Hundes. Erkrankt Ihr Hund an einer Pankreatitis oder Bauchspeicheldrüsenentzündung, löst dies eine Selbstverdauung des Organs aus. Symptome einer Pankreatitis beim Hund Da das Krankheitsbild einer Pankreatitis oder Bauchspeicheldrüsenentzündung sehr unspezifisch ist, wird sie oft übersehen bzw. nicht richtig diagnostiziert. Die Symptome sind sehr vielfältig und umfassen die folgenden Auffälligkeiten: Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen Schwäche, Abgeschlagenheit Fieber Austrocknung Herzrhythmusstörungen Verlaufsformen der Pankreatitis beim Hund Wenn Ihr Hund an einer leichten Form der Pankreatitis leidet, ist es durchaus möglich, dass Sie diese nicht bemerken. Sie verläuft oft asymptomatisch und fällt höchstens dadurch auf, dass Ihr Hund verringerten Appetit und leichte Abgeschlagenheit zeigt. Bei mittelschweren Verläufen kommen oben genannte Symptome hinzu, wobei diese in ihrer Intensität schwanken können. Auch müssen die Symptome nicht zeitgleich auftreten, sondern können leicht zeitversetzt einsetzen. Deswegen gilt es, Ihren Hund bei Verdacht auf Pankreatitis über einen längeren Zeitraum genau zu beobachten. So vereinfachen Sie Ihrem Tierarzt später die Diagnose, da er über alle Informationen verfügt. Bleibt die Pankreatitis unbehandelt, geht diese von einer akuten in eine chronische Verlaufsform über. Bei besonders schweren Verläufen kann es zu einem tödlichen Schock kommen. Ursachen und Therapie der Bauchspeicheldrüsenentzündung Durch die unspezifische Symptomatik ist es oft sehr schwierig, festzustellen, welche die genauen Ursachen der Pankreatitis sind. Allgemein gilt jedoch, dass Übergewicht, fettreiches Futter, bestimmte Medikamente, Infektionen und erblich bedingtes Auftreten begünstigende Faktoren dieser Erkrankung sind. Die Therapie besteht zunächst darin, den Flüssigkeitsverlust Ihres Hundes auszugleichen. Dies geschieht meist durch intravenöse Flüssigkeitsaufnahme. Gleichzeitig wird mithilfe von Medikamenten dafür gesorgt, dass Ihr Hund keine Schmerzen hat. Um die Pankreatitis zu bekämpfen, werden zudem entzündungshemmende Medikamente verabreicht. In schweren Fällen führt der Tierarzt auch eine Antibiotikatherapie durch, um sekundären Infekten entgegenzuwirken bzw. vorzubeugen. Damit Ihr Vierbeiner keine Magengeschwüre ausbildet, die oft durch die gereizte Magenschleimhaut auftreten, werden entsprechende Präparate verschrieben. Bei besonders starkem und häufigem Erbrechen empfiehlt es sich außerdem Ihr Tier ein bis zwei Tage fasten zu lassen. Achten Sie jedoch auf den Flüssigkeitshaushalt und führen Sie diese Maßnahme unter professioneller Aufsicht oder in einer Klinik durch. Um Ihren Hund langfristig zu therapieren und weiteren Entzündungen vorzubeugen, sollte sein Futter fettreduziert sein und mit speziellen Enzymen versetzt werden, die vor der eigentlichen Fütterung verabreicht werden. Darüber hinaus sollten regelmäßige Kontrolluntersuchungen vorgenommen werden. {loadposition lexikon-belehrung}

Tiernamen für Hunde und Katzen

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