Vergiftungen erkennen und richtig handeln

Die Symptome einer Vergiftung können sehr unterschiedlich ausfallen. Erbrechen, Durchfall, Atemprobleme, Krämpfe, starker Speichelfluss oder auffällige Müdigkeit sollten ernst genommen werden. Bei einem Verdacht ist schnelles Handeln wichtig. Bringe Dein Tier nicht eigenständig zum Erbrechen und kontaktiere umgehend eine Tierarztpraxis oder Tierklinik.

In unseren Ratgebern erfährst Du, welche Lebensmittel, Pflanzen, Medikamente und Haushaltsmittel für Hunde und Katzen giftig sein können. Wir zeigen Dir außerdem, wie Du mögliche Giftquellen sicher verwahrst, welche Angaben bei einem tierärztlichen Notfall hilfreich sind und wie Du Dein Zuhause möglichst sicher gestaltest. So kannst Du Risiken im Alltag minimieren und im Ernstfall gezielt reagieren.

Unsere Beiträge zu Gifte

42 Beiträge

Schneckenkorn

Schneckenkorn ist ein beliebtes Mittel, um Schnecken von Beeten & Co. fernzuhalten, und es wird auch in Gartenzentren gern eingesetzt. Viele Herstellende des Mittels scheinen sich dabei zunächst der Gefahr, dass Haustiere das Gift aufnehmen könnten, bewusst und versehen ihre Produkte mit Aufschriften wie „für Haustiere unschädlich“. Dabei stimmt das – so definitiv – leider häufig nicht. Hier erfahren Sie mehr darüber, wie Sie Schneckenkorn und eine Vergiftung dadurch bei Hunden und Katzen erkennen können und was im Verdachtsfall zu tun ist. Bei einem akuten Vergiftungsverdacht hilft der Giftnotruf: +49 551 19240

Schokolade

Trostpflaster, Belohnung oder einfach nur Gaumenschmaus – Schokolade bereichert das Leben vieler Zweibeiner. Und Geschichten, in denen Hunde- und Katzenhaltende die kakaohaltige Süßigkeit mit Ihren Vierbeinern teilen, sind in der Tierarztpraxis leider nicht selten. Doch obwohl Frauchen und Herrchen es eigentlich gut mit ihrem Schützling meinen können sie mit der Nascherei großen Schaden anrichten, denn für unsere Hunde und Katzen ist sie giftig. Bei einem akuten Vergiftungsverdacht hilft der Giftnotruf: +49 551 19240

So wird Ihr Garten hundefreundlich

Ein Gastbeitrag von Kris Neumeyer Die allermeisten Hunde lieben es, im Garten zu schnüffeln oder an heißen Tagen einfach nur im Schatten zu dösen. Vorher muss der Garten natürlich hundesicher gemacht werden. Klar, mit einem Zaun ist das Gröbste erledigt und Ihr Vierbeiner kann unbekümmert Vollgas geben. Aber wäre ein richtig hundefreundlicher Garten nicht viel besser? Wie Sie ein solches grünes Paradies für Ihren Liebling gestalten, erfahren Sie in diesem Artikel.

Solanin (Paprika, Tomate, Kartoffel)

Solanin ist eine natürlich vorkommende Substanz, die in verschiedenen Gemüsesorten wie Kartoffeln, Tomaten, Auberginen und Paprika, aber auch einigen Zierpflanzen enthalten ist. Obwohl diese Pflanzen für Menschen in der Regel ungefährlich sind, können sie für Hunde und Katzen giftig sein. Hier sind einige wichtige Informationen über Solanin und die potenziellen Risiken für Haustiere. Bei einem akuten Vergiftungsverdacht hilft der Giftnotruf: +49 551 19240

Thuja

Thuja, auch Lebensbaum genannt, wird in der Homöopathie als Heilmittel verwendet. Die Lehre der Homöopathie basiert aber nicht unbegründet auf der Gabe kleinster Mengen, denn: Der Lebensbaum, insbesondere Thuja occidentalis und Thuja orientalis, ist sehr giftig für Hunde und Katzen. Bei einem akuten Vergiftungsverdacht hilft der Giftnotruf: +49 551 19240

Vergiftung bei Katzen

Wenn sich Ihr Liebling vergiftet hat, stehen viele Tierhaltende zunächst verängstigt und hilflos da – die Angst um den Stubentiger ist schließlich groß und jede Minute zählt. Damit Sie im Notfall schnell und richtig handeln, können Sie sich hier informieren, wie Sie eine Vergiftung bei Katzen erkennen, behandeln und ihr vorbeugen.

Walnüsse

In Deutschland wird vor allem der Herbst zur Walnusszeit, doch importiert sind sie das ganze Jahr über erhältlich. Walnüsse sind dafür bekannt, voller Vitamine, Mineralien und ungesättigter Fettsäuren sowie vielseitig einsetzbar zu sein - und was für uns so gut ist, wird doch sicherlich unseren Haustieren nicht schaden, oder? Erfahren Sie hier, warum Sie bei Walnüssen für Hunde und Katzen vorsichtig sein sollten und wann eine Walnuss sogar giftig sein kann. Bei einem akuten Vergiftungsverdacht hilft der Giftnotruf: +49 551 19240

Weihnachtsgefahren für Hunde

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt! Mit Vorfreude dekorieren wir unsere Häuser und Wohnungen, backen Plätzchen, stellen den Weihnachtsbaum auf und stimmen uns schon richtig auf das kommende Weihnachtsfest ein. Auch unsere Hunde sind stets dabei und beobachten mit Spannung die jahreszeitlichen Veränderungen. Doch so schön und besinnlich die Weihnachtszeit für uns ist, sie birgt auch einige Gefahren für unsere vierbeinigen Familienmitglieder.

Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima)

Der Weihnachtstern, mit botanischem Namen Euphorbia pulcherrima, ist in der Vorweihnachtszeit kaum wegzudenken - in Pflanzengeschäften, Schaufenstern und von Fensterbrettern leuchten uns seine großen, zumeist roten Hochblätter (obere Blätter der Pflanze, die aufgrund ihrer Färbung wie Blüten aussehen) entgegen. Tierhaltende sollten allerdings auf andere Dekoration für die Feiertage zurückgreifen, denn für Hunde und noch mehr für Katzen ist die hübsche Pflanze giftig. Bei einem akuten Vergiftungsverdacht hilft der Giftnotruf: +49 551 19240

Weintrauben und Rosinen

Ob beim sommerlichen Picknick oder in der Weihnachtsbäckerei: Trauben und Rosinen sind süß-säuerliche Lebensmittel, die vielseitig einsetzbar sind. Von Tiernasen sollten Sie sie allerdings fernhalten , da Rosinen und Weintrauben giftig für Hunde und Katzen sind und zu einem tödlichen Nierenversagen führen und können. Erfahren Sie hier mehr über die Wirkung und Sicherheitsmaßnahmen, die Sie zum Schutz Ihres Vierbeiners vor einer Weintraubenvergiftung ergreifen können. Bei einem akuten Vergiftungsverdacht hilft der Giftnotruf: +49 551 19240

Xylit (Xylitol, Birkenzucker)

Xylit oder Xylitol– vielleicht für viele eher als Birkenzucker bekannt – ist eine kalorienarme Alternative zum üblichen Haushaltszucker. Doch – wie bei so vielen Lebensmitteln – muss auch hier aufgepasst werden, wenn ein Hund in der Küche ist: Schon geringe Mengen können zu Vergiftungen führen, die im schlimmsten Fall einen dramatischen Verlauf bis hin zum Tod nehmen. Während Xylit für Hunde sehr giftig ist, sind Katzen weniger gefährdet. Bei einem akuten Vergiftungsverdacht hilft der Giftnotruf: +49 551 19240

Zwiebelgewächse: Dürfen Hunde Zwiebeln essen?

Nein, Hunde dürfen keine Zwiebeln essen. Zwiebeln und andere Lauchgewächse enthalten Schwefelverbindungen, die die roten Blutkörperchen schädigen und eine gefährliche Anämie (Blutarmut) verursachen können. Schon kleine Mengen können Vergiftungserscheinungen wie Erbrechen, Bauchschmerzen oder Schwäche auslösen.

Tiernamen für Hunde und Katzen

In unserer Tiernamenswelt findest Du zahlreiche Hunde- und Katzennamen. Finde Inspiration für den Namen Deines Lieblings!