Das Fell von Hund und Katze richtig pflegen

Wie viel Pflege ein Tier benötigt, hängt unter anderem von Felllänge, Fellstruktur, Rasse, Alter und Jahreszeit ab. Während kurzhaarige Hunde und Katzen häufig mit gelegentlichem Bürsten auskommen, brauchen langhaarige Tiere oder Rassen mit dichter Unterwolle meist eine intensivere Pflege. Besonders während des Fellwechsels ist es wichtig, lose Haare gründlich zu entfernen und Haut sowie Fell aufmerksam zu kontrollieren.

Unsere Beiträge zeigen Dir, welche Bürsten, Kämme und Pflegeprodukte für Deinen Hund oder Deine Katze geeignet sind und wie Du Verfilzungen schonend lösen kannst. Außerdem erfährst Du, wann Baden sinnvoll ist, wie häufig das Fell gepflegt werden sollte und woran Du Hautprobleme, Parasiten oder auffälligen Haarausfall erkennst. So kannst Du die Fellpflege optimal an die Bedürfnisse Deines Vierbeiners anpassen und zu einem gesunden, glänzenden Fell beitragen.

Unsere Beiträge zu Fellpflege

82 Beiträge

Haarige Angelegenheit – Wissenswertes rund ums Hundefell

„Ohne ein paar Hundehaare ist man nicht richtig angezogen.“ – ein beliebter Spruch unter Hundehaltern und zwar nicht ohne Grund: Hundehaare bzw. haarende Hunde sind ein großes Thema! Fellstruktur und –farbe prägen außerdem das Erscheinungsbild unserer Vierbeiner enorm und stellen unterschiedliche Anforderungen an die Pflege.

Haarlinge bei Hund und Katze

Haarlinge sind winzige, parasitäre Insekten, die sich von Hautschuppen ihrer Wirte ernähren. Sie leben auf der Haut und im Fell von Hunden und Katzen. Die lästigen Tierchen lassen sich in der Regel gut behandeln − sofern sie erkannt werden. Informieren Sie sich hier, wie Sie Haarlinge bei Hund und Katze erkennen und was Sie dagegen tun können.

Hilfe beim Fellwechsel für Hunde

Zweimal im Jahr lassen viele unserer Vierbeiner besonders viele Haare – nämlich dann, wenn ein Wechsel von der Sommer- zur Wintergarderobe ansteht und umgekehrt. Damit das alles problemlos vonstattengeht, erfahren Sie hier, wie Sie Hilfe beim Fellwechsel leisten können.

Honig für Katzen

Der Herbst ist da und die Temperaturen sinken. Bei kaltem und feuchtem Wetter kann es nicht schaden, das Immunsystem Ihres vierbeinigen Lieblings etwas zu unterstützen. Eine einfache, natürliche Möglichkeit ist Honig.

Hund leckt Pfote: mögliche Gründe & Behandlung

Ihr Hund leckt ständig die Pfoten? Das ist zunächst einmal kein Grund zur Panik. Dennoch sollten Sie darauf achten, ob das Pfotenlecken über die einfache Reinigung hinaus geht, um Probleme schnell zu bemerken.

Hund nach dem Waschen richtig trocknen

Falls Sie sich schon einmal darüber amüsiert haben, dass sich Ihr Hund auf dem Teppich oder auch auf der Wiese wälzt und sich dabei gefragt haben, was dies für eine Bedeutung hat, kommt hier die Antwort: Das ist die Art der Hunde, sich zu waschen und ihr Fell zu reinigen. Nutzen des Fells: Schutz vor Kälte Abhalten von UV-Strahlung Kommunikation z.B. durch Sträuben des Fells Hunde, die als Haustier gehalten werden, sollten deshalb je nach Verschmutzung und Geruch des Fells gewaschen werden. Für das Trocknen danach gibt es ein paar Dinge, die Sie beachten sollten. Vorläufiges Trocken Nach dem Waschen streichen Sie mit den Händen das überschüssige Wasser aus dem Fell. Nun reiben Sie den Hund am besten mit einem Frottiehandtuch ab und trocknen dabei auch die Ohrmuscheln. Um eine Erkältung zu vermeiden, achten Sie darauf, dass die Zimmertemperatur nicht zu niedrig ist und Ihr Hund bei kalten Außentemperaturen nicht mit nassem Fell nach draußen rennt. Gründliche Felltrocknung Wenn Sie Ihren Vierbeiner mit einem Haarföhn komplett trocknen möchten, sollten Sie dabei ein paar Dinge beachten. Da die meisten Hunde das laute Geräusch nicht gewohnt sind, kann es sein, dass sie zuerst davor erschrecken. Falls nötig, holen Sie sich Hilfe, um das Tier festzuhalten und zu beruhigen. Gegebenenfalls legen Sie zwischendurch kleine Pausen ein, um es nicht vollkommen zu verängstigen. Achten Sie auf eine angenehme Temperatur. Diese können Sie auch an Ihrer eigenen Hand testen. Halten Sie den Föhn ca. 30 cm vom Fell entfernt. Beginnen Sie mit dem Rücken und begeben sich immer weiter in Richtung Kopf. Schalten Sie an dieser Stelle den Föhn schwächer und verdecken die Ohren mit den Händen. Anschließend trocknen Sie die Pfoten und den Schwanz. Anstatt des Föhns kann auch ein Handtuch verwendet werden. Im Sommer kann das Fell auch ganz einfach durch die Sonne getrocknet werden, ohne dass die Gefahr einer Erkältung oder Unterkühlung besteht. In den Wintermonaten ist auch eine warme Heizung oder ein Kaminfeuer von Nutzen. Je nach Beschaffenheit des Fells und Größe des Hundes kann abschließend noch eine Decke zum Aufwärmen verwendet werden.

Hundekleidung - Sinnvoll oder nicht?

Die Tage werden kürzer, die Nächte länger und das kann nur eines bedeuten: Die kalte Jahreszeit rückt unausweichlich näher. Für Sie heißt das, dass die dicken Mäntel aus dem Schrank geholt werden und auch Mütze, Schal und Handschuhe nicht fehlen dürfen. Natürlich möchten Sie nun auch Ihren Vierbeiner ideal vor dem kalten Wetter geschützt wissen. Dabei stellt sich die Frage, ob Hundekleidung für Ihren Hund sinnvoll ist. Noch vor ein paar Jahren war Kleidung für Hunde eher ein ungewöhnliches Phänomen und den Hunden der Prominenz und extravaganten Designern zugeschrieben. Doch das hat sich mittlerweile geändert und immer mehr Hundebesitzer entdecken die vielen Vorteile, die Hundebekleidung mit sich bringt. Braucht Ihr Hund Hundebekleidung? Ob es für Ihren Hund nun tatsächlich sinnvoll ist, Hundebekleidung zu tragen, hängt von einigen Faktoren ab. Dazu gehören: Alter Felldichte Unterhautfett Größe Mit zunehmendem Alter nimmt die Felldichte Ihres Hundes ab, das heißt, dass sein Fell feiner und lichter wird. Ohne den Schutz des ehemals dichten Fells wird Ihr Hund schneller frieren und es wäre ratsam ihm einen Hundemantel zuzulegen. Somit wären wir schon beim zweiten Punkt: der Felldichte. Im Normalfall sorgt die Natur dafür, dass den Vierbeinern im Winter ein dickeres Fell wächst und sich die Unterwolle verdichtet. Einige Rassen sind durch Züchtungsmerkmale aber davon ausgenommen und bekommen von Natur aus kein dickeres Fell, wie zum Beispiel Dalmatiner und Boxer. Auch andere Rassen, die für südlichere und klimatisch wärmere Regionen gezüchtet wurden, wie z.B. Windhunde, benötigen zusätzlichen Schutz im Winter, da ihr Unterhautfett sie nicht ausreichend schützt. Ein weiterer Faktor, der in Ihre Überlegungen einfließen sollte, ist die Größe Ihres Hundes. Sehr kleine Hunde streifen oft mit dem Bauch den Boden und werden vom Schnee nass. Dadurch kann es natürlich dazu kommen, dass sie schnell frieren. Sollte also einer oder mehrere dieser Aspekte auf Ihren Hund zutreffen, wäre es sinnvoll für Sie, über den Kauf von Hundebekleidung nachzudenken. Auswahl der richtigen Hundebekleidung Entscheiden Sie sich nun für den Kauf von Hundebekleidung, müssen Sie diese sorgfältig auswählen. Das kann bei den vielen Angeboten auf dem Markt natürlich schwierig sein. Die wichtigsten Funktionalitäten, die die Bekleidung Ihres Hundes mitbringen sollte sind: Atmungsaktivität Wasser- & Winddichte Strapazierfähigkeit Natürlich soll die Kleidung auch richtig passen und nicht auf der Haut reiben. Ob Sie sich dann für die richtige Hundebekleidung für Ihren Vierbeiner entscheiden haben, sehen Sie, wenn er sich wie gewohnt verhält und dem neuen Outfit nicht viel Beachtung schenkt.

Hundekrallen richtig schneiden

Der Hund als domestiziertes Haustier ist schon lange ein Bestandteil der menschlichen Kultur. Ob als Wachhund, Spielkamerad für die Kinder oder Begleiter bei längeren Ausflügen. Mit seinen Eigenschaften ist der Vierbeiner für diverse Aufgaben bestens geeignet. Doch ein Blick zurück in die Vergangenheit verdeutlicht, dass er ursprünglich ein Raubtier war. Rückstände dieser Zeit finden sich, in Form der Krallen, immer noch an seinen Pfoten. Wie Sie jene richtig schneiden, wird Ihnen im Folgenden erläutert.

Hundeshampoo: Die richtige Wahl

Das richtige Hundeshampoo Die Auswahl an verschiedenen Shampoos für den Hund ist immens und noch nie war die Verwirrung bei diesem Überangebot so groß wie heute. Es ist nicht leicht, das richtige Pflegemittel für das Fell des Vierbeiners zu finden. Was ist wichtig? Viele Besitzer fragen sich, ob sie ihren Hund auch mit normalem Shampoo für Menschen waschen können. Dies ist nicht der Fall! Der menschliche pH-Wert der Haut liegt zwischen 5,5 und 5,8. Hunde haben hingegen einen pH-Wert, der je nach Rasse bei 6,0 bis 8,6 liegt. Spezielle Hundeshampoos sind auf den pH-Wert der Hundehaut abgestimmt, sodass deren Säureschutzmantel erhalten bleibt und das Rückfetten der Haut, das Ihren Hund vor Regen und Kälte schützt, nicht behindert wird. Um diese natürliche Lipidschicht nicht zu beschädigen, sollte Ihr Hund nicht zu oft gewaschen werden und erst recht nicht mit dem falschen Shampoo. Welches Shampoo ist das richtige? Sie sollten das Shampoo ganz individuell auf Ihren Hund abstimmen – auf seine Haarlänge, die Farbe, den Fell-Typ. Shampoo für Langhaarhunde macht das Fell seidiger und besser kämmbar, sodass das Aufkommen von Knoten vermindert wird. Oft enthalten diese Shampoos einen hohen Anteil an Conditioning-Substanzen. Shampoo für Hunde mit rauem Fell gibt dem Fell mehr Glanz und Struktur und beschwert es nicht. Welpen sollten nur mit Welpenshampoo gewaschen werden, da dieses ausschließlich milde Inhaltsstoffe enthält, die die Haut pflegen und einen gesunden Fellwechsel fördern. Hundeshampoos für problematische Haut enthalten antiseptische und andere heilende Wirkstoffe, die die gereizte Haut pflegen und ihr einen verstärkten Schutz bieten. Auch für Hunde mit weißem Fell gibt es ein auf ihre Bedürfnisse abgestimmtes Shampoo – es wirkt Vergilbungen entgegen, hellt das weiße Fell auf und lässt es glänzen. Dann darf natürlich auch das schwarze Haarkleid nicht vernachlässigt werden – Hundeshampoo für schwarzes Fell intensiviert und stärkt den Schwarzton durch beispielsweise Kakao- oder Walnussextrakte. Welche Wirkstoffe nicht enthalten sein sollten Achten Sie beim Kauf des Hundeshampoos auf die Inhaltsstoffe, da manche sich schädlich auf die Gesundheit Ihres Hundes auswirken können. Die folgenden Inhaltsstoffe sollten nicht enthalten sein: Natrium-Lauryl/Laureth-sulfat Duftstoffe Formaldehyd Phtalate Moschusverbindungen Mittlerweile gibt es zunehmend Shampoos auf biologischer Ebene, die keine chemischen Zusatzstoffe enthalten. Besteht bei Ihnen Unsicherheit bezüglich der Auswahl, fragen Sie Ihren Tierarzt um Rat. Fungizide und bakterizide (also pilz- und bakterientötende) Mittel sollten Sie nur auf Anraten Ihres Tierarztes anwenden.

Hundespaziergang bei Regen

Der Frühling steht vor der Tür und das Wetter wird besser… oder? Statt Schnee kann nun vor allem Regen den Spaziergang mit Hund zu einer unangenehmen Angelegenheit machen. Wir haben ein paar Tipps, mit denen Sie und Ihr Liebling auch bei Wind und Nässe das Gassi-Gehen genießen.

Ist Hundewolle ein neuer Modetrend?

Fellpflege ist ein echter Dauerbrenner. Kaum haben Mensch und Hund das Kämmen hinter sich, springt der Vierbeiner in die nächste Pfütze. Schwamm drüber – Schmutz auswaschen und nochmal bürsten. Aber was, wenn sich der Aufwand plötzlich lohnt? Hundewolle ist ein neuer Trend, der Ihnen die Fellpflege versüßen könnte.

Juckreiz bei Katzen

Wenn sich die Katze hin und wieder genüsslich hinter den Ohren kratzt oder am eigenen Bauch knabbert ist das noch lange kein Grund zur Sorge. In der Regel hört der Juckreiz bei Katzen auch umgehend wieder auf und der Katzenhalter muss sich keine weiteren Gedanken machen. Nimmt der Juckreiz einer Katze jedoch kein Ende und kratzt oder leckt sich das Tier immer wieder intensiv an bestimmten Körperstellen, dann könnte sich dahinter auch eine Erkrankung verbergen.

Juckreiz bei Katzen

Ein ständiger Juckreiz kann lästig sein und die Suche nach der Ursache ist häufig nicht einfach. Mit unserer Infografik lernen Sie verschiedene Hautveränderungen zu benennen, finden mögliche Ursachen und erfahren, wie Tierärztinnen und Tierärzte eine Hautuntersuchung durchführen. Download

Juckreiz: Hund kratzt sich

Einem Juckreiz beim Hund muss nicht immer eine ernste Erkrankung zugrunde liegen. Gleichzeitig kann in manchen Fällen eine tierärztliche Behandlung wichtig sein. Erfahren Sie hier, wie Sie Ihrem Hund helfen, wenn er sich kratzt.

Kahle Stellen bei der Katze

Meine Katze hat kahle Stellen, was hat das zu bedeuten? Ungewöhnlich ist es schon seit Langem nicht mehr, dass das Haustier als vollwertiges Familienmitglied angesehen wird. Umso schlimmer ist es dann auch, wenn es der geliebten Katze scheinbar nicht mehr gut geht. Für plötzlich auftretende kahle Stellen im Fell des Tieres kann es viele Ursachen geben, sodass auch die Ansatzpunkte bei einer Behandlung differenziert ausfallen müssen. Im Allgemeinen lassen sich zunächst drei unterschiedliche Gründe für kahle Stellen finden: Parasiten Allergien Krankheiten Auch wenn Sie über diese Auslöser Bescheid wissen, ist es trotzdem nicht immer einfach, die Problematik zeitnah zu erkennen, denn für das verräterische Lecken des Fells ziehen sich viele Katzen oftmals zurück. Parasiten als Ursache für kahle Stellen Es lässt sich zwischen psychischen und körperlichen Auslösern unterscheiden. Parasiten zählen hierbei augenscheinlich zu Letzterem und verursachen bei Ihrer Katze einen starken Juckreiz. Positiv an dieser Ursache ist die einfache Diagnostizierung, denn Parasiten sind der häufigste Grund für kahle Stellen im Fell Ihrer Katze. Ein Gang zum Tierarzt ist in jedem Fall wichtig, denn nicht alle Schädlinge lassen sich auf den ersten Blick finden. Allergien und Krankheiten als mögliche Ursachen Nicht nur Menschen leiden an Unverträglichkeiten unterschiedlichster Form. Auch Ihre Katze kann auf Staub, Pollen oder Milben empfindlich reagieren und sich an betroffenen Stellen so stark lecken, bis sich im Fell kahle Stellen bilden. Tritt dieses Symptom plötzlich auf, nachdem Sie das Futter verändert haben, kann dies auf eine Unbekömmlichkeit hinweisen. In einigen Fällen zeigen sich auch chemische Reinigungsmittel als Ursache für einen Juckreiz. Im ungünstigsten Fall kann eine tiefergehende Krankheit der Grund für kahle Stellen im Fell Ihrer Katze sein. Hierbei kann es sich zum einen um organische Störungen handeln. Zum anderen treten gerade bei alten Katzen des Öfteren hormonelle Dysfunktionen auf, wie beispielsweise eine Überfunktion der Schilddrüse. Ungewöhnliche Möglichkeiten nicht außer Acht lassen Einen eindeutigen Beweis für psychisch bedingte Ursachen bei starkem Haarausfall von Katzen gibt es bisher nicht. Doch wohl jeder Tierliebhaber wird sich einig darüber sein, dass nicht nur Menschen Emotionen empfinden können. So können folgende Veränderungen ein Auslöser für einen Wandel im Verhalten Ihrer Katze sein: Stresssituationen, wie anhaltender Lärm eine neue Umgebung nach einem Umzug ein unbekanntes Familienmitglied der Verlust einer Bezugsperson oder eines Zweittieres/Jungtiers Ein Tierarzt wird schnell herausfinden, warum Ihre Katze auf einmal kahle Stellen hat. Unterstützend sollten Sie hierfür jedoch stets auf das Gebaren Ihres Haustiers achten, sodass gerade im Falle einer psychischen Ursache die richtige Diagnose gestellt werden kann. {loadposition lexikon-belehrung}

Tiernamen für Hunde und Katzen

In unserer Tiernamenswelt findest Du zahlreiche Hunde- und Katzennamen. Finde Inspiration für den Namen Deines Lieblings!