Hund oder Katze anschaffen – gut vorbereitet ins gemeinsame Leben

Ob Welpe, Kitten oder ein erwachsenes Tier aus dem Tierschutz – vor der Anschaffung gibt es viele wichtige Fragen zu klären. Neben Zeit, Kosten und Verantwortung spielen auch Rasse, Charakter, Aktivitätslevel und Haltungsbedürfnisse eine entscheidende Rolle. Ebenso solltest Du Deine Wohnung oder Dein Haus rechtzeitig tiergerecht vorbereiten und die notwendige Grundausstattung bereitlegen.

Unsere Ratgeber zeigen Dir, worauf Du bei der Auswahl eines Hundes oder einer Katze, der Erstausstattung und der Vorbereitung auf den Einzug achten solltest. Außerdem erfährst Du, welche Kosten, rechtlichen Vorgaben und organisatorischen Schritte auf Dich zukommen können und wie Du Deinem neuen Familienmitglied die Eingewöhnung möglichst stressfrei erleichterst. So schaffst Du die besten Voraussetzungen für einen gelungenen Start in das gemeinsame Leben.

Unsere Beiträge zu Anschaffung

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Manchester Terrier

Beim Manchester Terrier handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Großbritannien hat. Entstanden sein soll diese Rasse bereits im 17. Jahrhundert. Aus diesem Grund gilt der Manchester Terrier als eine der ältesten Terrierrassen. Hunde dieser Rasse dienten zum einen als Rattenfänger und zum anderen als Gesellschaftshund. Es gibt hierzulande einige Manchester Terrier-Züchter, so dass sich Interessenten nicht unbedingt im Ausland nach dieser Hunderasse umsehen müssen. Bei der Wahl der Zuchtstätte sollte man auf einen verantwortungsvollen Umgang mit den Tieren achten.

Manx Katze

Bei der Manx Katze handelt es sich um eine anerkannte Katzenrasse, die ihren Ursprung auf der britischen Insel Isle of Man hat. Diese Katzenrasse ist nicht durch gezielte Zucht, sondern durch eine Genmutation entstanden. Die Genmutation ist die Ursache für den fehlenden Schwanz. Allerdings kann es durch die Genmutation auch zu vielen weiteren Problemen kommen. Wenn man diese Rassekatzen miteinander verpaart, sterben die Föten in der Regel schon vor der Geburt. Aus diesem Grund werden die schwanzlosen Katzen der Isle of Man mit anderen Katzen wie der Britisch Kurzhaar Katze verpaart. Durch die Genmutation kann es auch zu Problemen an der Wirbelsäule kommen. Charakteristisch für diese Rassekatze ist neben dem fehlenden Schwanz ihr hoppelnder Gang, der an ein Kaninchen erinnert. Da auch Tiere mit Stummelschwanz und fast normalem Schwanz geboren werden können, werden die Nachkommen in Rumpies (fehlender Schwanz), Stumpies (mit Stummelschwanz) und Tailies (fast normaler Schwanz) unterteilt.

Maremmen-Abruzzen-Schäferhund

Rustikal und doch majestätisch sieht er aus: der Maremmen-Abruzzen-Schäferhund. Mit seinem weißen flauschigen Fell und einer Größe von bis zu 73 Zentimeter erinnert er an einen kleinen Eisbären. Aus der Ferne wirkt er ruhig und friedlich, aber er kann auch anders. Denn es handelt sich um einen Herdenschutzhund, der von der Fédération Cynologique Internationale (FCI) anerkannt ist.

Mastiff (Hunderasse)

Der Mastiff  ist ein Rassehund, dessen Ursprung in Großbritannien liegt. Die großen, kräftigen Vierbeiner sind auch unter der Bezeichnung "Old English Mastiff" oder "englische Dogge" bekannt. Der Mastiff gilt als eine der ältesten Hunderassen. Die Tiere sind außerhalb ihres Ursprungslands Großbritannien allerdings kaum vertreten. Bereits in der Antike sollen doggenartige, mastiffähnliche Hunde als Schutz- und Kriegshunde eingesetzt worden sein. Im Mittelalter dienten die imposanten Hunde dann als Begleit- und Schutzhunde. Als Jagdhunde fanden die britischen Rassehunde ebenfalls Verwendung. Mastiffs sollen zur Entwicklung vieler anderer, großer Hunderassen beigetragen haben.

Mastin de los Pirineos – Der spanische Gebirgshund

Bei der Hunderasse Mastin de los Pirineos lässt der Name schon auf die Herkunft der Tiere schließen. Denn ihre Heimat sind die spanischen und französischen Pyrenäen. Die großen, kräftigen Hunde sind vermutlich ein direkter Nachfahre der Herdenschutzhunde.

Mastín del Pirineo

Beim Mastín del Pirineo handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Spanien hat. Hunde dieser Rasse sind typisch für die Pyrenäen. Die Tiere können eine Widerristhöhe von bis zu 77 cm erreichen. Die großen massigen Tiere werden in Spanien zum Schutz von Viehherden eingesetzt. Den richtigen Züchter finden Wer den richtigen Mastín del Pirineo-Züchter finden möchte, muss möglicherweise im Ursprungsland Ausschau nach einem passenden Züchter halten. Hierzulande sind diese Hunde nicht sehr weit verbreitet. Liebhaber dieser Rasse sollten darauf achten, dass sie einen Züchter finden, der die Tiere frühzeitig sozialisiert. Sie sollten möglichst schon als Welpe andere Tiere, Kinder, Erwachsene und unterschiedliche Situationen kennenlernen.

Mastín Español

Beim Mastín Español handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Spanien hat. Hunde dieser Rasse werden seit langer Zeit in Spanien als Hirtenhunde eingesetzt und zeichnen sich durch ihre imposante Erscheinung und ihren Beschützerinstinkt aus. Der genaue Ursprung dieser Hunderasse ist nicht geklärt. Es wird jedoch vermutet, dass diese Hunderasse wie auch andere spanische Doggen von Hunden abstammen, die vor etwa 2000 Jahren mit den Griechen und den Phöniziern nach Spanien gekommen sind. Auch heute noch beschützen Hunde dieser Rasse spanische Viehherden. Aufgrund seines ruhigen Wesens entwickelt sich dieser Rassehund jedoch mehr und mehr zum Familienhund. Haus und Hof bewacht er zuverlässig. Die Hunde erreichen eine Widerristhöhe von bis zu 82 cm und ein Gewicht von bis zu 70 kg.

Mastino Neapolitano

Mastino Neapolitano sind anerkannte Rassehunde, die ihren Ursprung in Italien haben. Heute wird angenommen, dass es sich bei diesen Rassehunden um direkte Nachfahren der Molosser, römischer Kriegshunde, handelt. Diese großen, kräftigen Hunde sollen beispielsweise für Hundekämpfe gegen Menschen und andere Tiere sowie für den Krieg eingesetzt worden sein. Mit der Zeit verlor die Nutzung als Kriegshund an Bedeutung und die Tiere wurden in erster Linie zur Bewachung und zum Schutz von Haus und Hof gehalten.

Mekong Bobtail Katze

Bei der Mekong Bobtail Katze handelt es sich um eine Rassekatze, die als eigenständige Rasse anerkannt ist. Oftmals werden diese Rassekatzen jedoch einfachheitshalber zu den Siamesen gezählt. Wie die Siamesen gehört auch die Mekong Bobtail zu den Pointkatzen. Das bedeutet, dass die Grundfarbe des Fells hell ist. Nur die kühleren Regionen am Körper wie die Pfoten, der Schwanz und das Gesicht sind dunkel gefärbt. Wie die Siamkatzen hat auch diese Pointkatze strahlend blaue Augen. Das charakteristischste Merkmal dieser seltenen Rassekatze ist jedoch ihr kurzer Schwanz. Diese Rassekatze ist relativ selten anzutreffen. Wer sich in diese hübsche Rassekatze verliebt hat, muss daher unter Umständen etwas länger nach einem passenden Mekong Bobtail-Züchter suchen. In Russland sollen sich einige Katzenzüchter dieser Rasse angenommen haben.

Mexikanischer Nackthund: Herkunft und Zucht

Mexikanischer Nackthund, Xoloitzcuintle, Tepeizeuintli - es gibt viele Namen für diesen außergewöhnlichen, polarisierenden Hund. Von Anhängern dieser Rasse wird er meist einfach Xolo genannt – in Anlehnung an seinen ursprünglichen mexikanischen Namen. Ein mexikanischer Nackthund ist, wie sein Name bereits vermuten lässt, haarlos.

Minskin Katze

Die Minskin ist eine noch recht junge Katzenrasse. Im Jahr 1998 verpaarte ein Bostoner Züchter eine Sphynx-Katze mit einer Munchkin. Das Ergebnis dieser Verpaarung war eine kurzbeinige Katze, die kein Fell, sondern nur einen leichten Flaum hat. Von Liebhabern dieser Rasse wird sie häufig auch "Hobbit" genannt. Die Zucht dieser Katzen ist umstritten. Wer den richtigen Minskin-Züchter finden möchte, sollte nach einem verantwortungsvollen Züchter Ausschau halten. Da die Rasse eher selten ist, kann es schwer sein, einen passenden Züchter zu finden.

Mischling vs. Rassehund

Durch die Domestikation des Wolfes gelang es dem Menschen vor einigen Tausend Jahren, einen treuen Gefährten zu gewinnen - den Hund. Da sich bereits unsere Vorfahren dem Potenzial des Hundes bewusst waren, nutzten sie ihn als Wächter oder als Helfer bei der Jagd. Durch gezielte Zuchtwahl veränderte der Mensch den Hund stetig, wodurch sich die große Menge an Hunderassen entwickelte, die wir heute kennen. Wenn Sie sich für die Haltung eines Hundes entscheiden, kann die Auswahl der richtigen Rasse oder eines Mischlings sehr bedeutsam sein. 343 verschiedene Hunderassen sind anerkannt Die Fédération Cynologique Internationale (kurz: FCI) führt eine Liste über die als Rasse anerkannten Hundezuchtschläge. Jede Rasse besitzt unterschiedliche Eigenschaften, sodass Größe, Fellfarben und -längen, Körperbau und auch das Wesen stark abweichen können. FCI-Rassegruppen und deren wichtigsten Eigenschaften Hüte- und TreibhundeZum Hüten/Treiben von Nutzvieh. Gut für aktive und erfahrene Hundehalter. Beispiel: Deutscher Schäferhund Pinscher, Schnauzer, Molosser, Schweizer SennenhundeAusgeprägter Jagd- und Schutztrieb. Arbeitstiere, die beschäftigt werden wollen. Beispiele: Riesenschnauzer, Rottweiler TerrierFür die Jagd von Kleinwild. Beispiel: Jack Russell Terrier, Bull Terrier DachshundZur Dachsjagd. Eigenständiges Verhalten, Intelligenz und Gehorsamkeit. Spitze, Hunde vom UrtypOft mit ausgeprägtem Eigenwillen. Beispiel: Schlittenhunde, Chow Chow, Wolfsspitz Lauf- und SchweisshundeFür die Jagd/als Fährtensucher. Viel Auslauf und Beschäftigung nötig. Meist nicht als Wohnungshunde geeignet. Beispiel: Rhodesian Ridgeback, Beagle VorstehhundeZur Jagd von Federwild. Ausgeprägter Jagdtrieb. Prägung oft nur auf eine Person. Beispiel: Weimaraner, Deutsch Langhaar Apportier-, Stöber- und WasserhundeAuffinden und Bringen von Wild, auch aus dem Wasser. Benötigen Aufgaben, um Jagdtrieb zu beschäftigen. Gutes Gemüt; Familienhunde. Beispiel: Retriever Gesellschafts- und BegleithundeAls reine Begleitung des Menschen. Oft klein, auch für Wohnungen geeignet. Beispiel: Chihuahua, Pudel WindhundeUrsprünglich für die Hetzjagd. Sensibel und feinfühlig. Großer Laufdrang. Beispiel: Irischer Wolfshund Bei Rassehunden gilt es außerdem zu beachten, dass diese aufgrund von hohen Zuchtstandards teils mit gesundheitlichen Problemen belastet sind (z.B. Hüftgelenksdysplasie der Schäferhunde). Hierüber sollten Sie sich vor dem Kauf eines Rassehundes informieren, um auf eventuelle Tierarztkosten vorbereitet zu sein. Je nach Rasse schwankt auch das Alter. Vor allem große Hunderassen leben meist deutlich kürzer als kleine. Mischlingshunde Als Mischlinge werden Hunde bezeichnet, die aus der Kreuzung mehrerer Rassen hervorgegangen sind. Je nachdem, welche Elternrassen beteiligt sind, können Mischlinge die verschiedensten Eigenschaften haben. Sind die Elterntiere jedoch nicht genau bekannt, können Sie nicht wissen, was genau aus einem Welpen wird (Größe, Charakter,...). Meist sind Mischlingshunde weniger krankheitsanfällig und leben häufig länger als viele Rassehunde.

Mischlingshunde

Jeder kennt ihn, viele haben selbst einen: der Mischling. Mischlingshunde sind seit vielen Jahren die Spitzenreiter der beliebtesten Hunde. Natürlich lassen sich Mischlinge nicht einfach klassifizieren und verallgemeinern, denn es gibt sie wohl von jeder Rasse. Mischlinge sind nicht nur Kreuzungen aus zwei unterschiedlichen Rassen, sondern entstehen auch über Generationen aus vielen verschiedenen Rassen. So kann ein Vierbeiner zum Beispiel Erbgut von Schäferhund, Collie, Pudel und Beagle gleichzeitig in sich tragen.

Mittelspitz – Klein, frech und liebenswert

Die Anschaffung eines Haustieres, insbesondere eines Hundes, muss gut überlegt und durchdacht werden. Nicht jede Rasse eignet sich als Familienhund. Auch zu beachten ist, wie viel Auslauf und Beschäftigung der Hund braucht. Ein Hund, der häufig in Kauferwägung gezogen wird, ist der Mittelspitz, welcher auch als Deutscher Spitz bekannt ist.

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