Streicheleinheiten & Massage
Eine der einfachsten Formen, seiner Samtpfote zur Entspannung zu verhelfen, ist das Streicheln. Besonders beliebt sind dabei die Schläfen. Wer seinen Vierbeiner ganz besonders verwöhnen möchte, massiert vorsichtig die Ohren. Nehmen Sie dazu die Öhrchen zwischen Zeigefinger und Daumen und lassen Sie diese mit leichtem Druck kreisen. Auch ein Igelball ist ideal zur Massage anderer Körperpartien geeignet.
Bürsten
Beim Bürsten des Katzenfells wird die Haut durchblutet, abgestorbene Hautpartikel werden entfernt und das Fellkleid erleichtert. Nicht alle Katzen mögen es, gebürstet zu werden: Für diese Vierbeiner eignet sich ein Fellpflegehandschuh besser. Für alle anderen Stubentiger gilt es bei der Wahl der Bürste darauf zu achten, dass die Kämmnadeln nicht zu scharf sind. Abgerundete Bürsten eignen sich hier hervorragend. Gekämmt wird immer in Fellwuchsrichtung und nur dort, wo es die Samtpfote sichtlich genießt.
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Kräuterkunde
Wie wäre es mit etwas Aromatherapie? Neben Katzenminze und anderen, für die Katze wohlriechenden Kräutern, können auch Öle – richtig eingesetzt – für Entspannung sorgen. So können ätherische Öle auf verschiedene Weise auf den Katzenkörper wirken. Kamille, Baldrian und Vanille sind beispielsweise beruhigend. Orange, Grapefruit, Koriander und Zedernholz wirken hingegen belebend. Als wahres Wundermittel wird Geranium beschrieben – es wird gerne als Anti-Stress-Öl angewandt. Die Aromatherapie sollte stets nur über die Atemwege des Stubentigers aufgenommen werden, da es bei direkter Anwendung zu Hautreizungen kommen kann. Beachten Sie außerdem, dass nicht alle ätherischen Öle für Samtpfoten geeignet sind: So sind Eukalyptus- und Teebaumöl beispielsweise höchst giftig.
Musikalische Entspannung
Kaum zu glauben, aber wahr: Auch für Katzen gibt es speziell komponierte Entspannungsmusik. Forscher der University of Wisconsin entwickelten einzigartige Musik nur für Katzen und kamen zu dem Ergebnis, dass die Vierbeiner auf diese eher und vor allem entspannter reagieren als auf Musik für Menschen. Das Besondere an den Songs: Sie schwingen im gleichen Frequenzbereich, in dem die Tiere untereinander kommunizieren, beinhalten Schnurrgeräusche oder auch Tonaufnahmen vom Saugen der Muttermilch. Damit der Mensch dabei nicht zu kurz kommt, ist das Ganze mit herkömmlicher Musik kombiniert. So haben auch Herrchen und Frauchen etwas von den Entspannungsklängen.
Verwendetes Bildmaterial
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