Alles, was Du über Hunde wissen solltest

Ein harmonisches Zusammenleben mit einem Hund beginnt mit dem Verständnis für seine Bedürfnisse. Jeder Hund ist anders und unterscheidet sich in Charakter, Temperament, Größe und Ansprüchen. In unseren Kategorien erfährst Du mehr über Hundegesundheit, ausgewogene Hundeernährung, Pflege, Verhalten und Training sowie die Besonderheiten verschiedener Hunderassen.

Wir geben Dir hilfreiche Tipps zur artgerechten Hundehaltung, erklären wichtige Themen rund um Vorsorge und Gesundheit und zeigen Dir, wie Du Deinen Hund im Alltag optimal unterstützen kannst. Außerdem erfährst Du, welche Hunderasse zu Deinem Lebensstil passen könnte, wie Du Deinen Hund richtig beschäftigst und worauf es bei Ernährung, Erziehung und Pflege ankommt. So kannst Du Deinen Hund besser verstehen und die Grundlage für ein langes, gesundes und glückliches Hundeleben schaffen.

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Black and Tan Coonhound (Hunderasse)

Die Hunderasse Black and Tan Coonhound stammt aus den USA und wird deshalb auch oft als American Black and Tan bezeichnet. Sie waren die ersten „First Dogs“, denn der Gründungsvater der USA, George Washington, besaß gleich mehrere Exemplare dieser Rasse. Ihr freundliches Wesen und ihr feiner Geruchssinn sind auch heute noch sehr gefragt. Als Vorfahren und Verwandte des Black and Tan Coonhounds gelten:

  • Der Talbot
  • Der Bloodhound
  • Der Black and Tan Virginia Foxhound 

Ataxie bei Hunden

Bei einer Ataxie sind die Bewegungsabläufe des Hundes gestört. Die Ataxie beruht auf verschiedenen organischen Veränderungen des Gehirns und Rückenmarks oder des peripheren Nervensystems. Bei Hunden wird in verschiedene Ataxien differenziert. Bei folgenden Rassen ist ein vermehrtes Auftreten zu verzeichnen:

  • Airedale-Terrier
  • Boston-Terrier
  • Französische Bulldogge
  • Golden Retriever
  • Gordon Setter
  • Greyhound
  • Kerry-Blue-Terrier
  • Labrador
  • Samoyede

Außerdem neigen Collies zur Kleinhirn- und Wirbelsäulenerkrankung, Foxterrier zur progressiven Ataxie und Jack-Russell-Terrier zur hereditären Ataxie. Insgesamt sind große Rassen und Rüden merklich öfter von Spinaler Ataxie betroffen.

Demodikose beim Hund

Es ist eine Vielzahl von Krankheiten bekannt, die speziell beim Hund vorkommen. Eine davon ist die Demodikose, eine Hautkrankheit. Sie ruft Haarausfall und Hautstörungen hervor, die lokal begrenzt oder am ganzen Körper zu sehen sind. Schuld an der Erkrankung ist eine besondere Milbenart, die Demodex canis. Diese Milben sind mit dem bloßen Auge nicht sichtbar. Sie nisten sich in Talgdrüsen und Haarwurzeln des Hundes ein und beginnen, sich dort zu vermehren. Hauptsächlich ernähren sich die Parasiten von Talg, Gewebeflüssigkeiten und abgestorbenen Zellen. Ein Leben außerhalb der Talgdrüse eines Hundes ist für die Milben unmöglich und sie sterben. Die Übertragung der Milben von einem Hund auf den anderen lässt sich kaum vermeiden. Häufig werden schon die wenigen Stunden alten Welpen von ihrer Mutter infiziert. Die Infektion bleibt in diesem Alter aber meist noch symptomlos. Bis die Krankheit ausbricht, vergehen meist mehrere Jahre, denn die Milben müssen sich erst verbreiten.

Drentse Patrijshond

Die Rasse des Drentse Patrijshondes, auf Deutsch Drentscher Rebhuhnhund, stammt aus den Niederlanden. Patrijshonden sind Vorstehhunde, deren Vorfahren aus Spanien über Frankreich nach Holland kamen. Die Rüden können eine Widerristhöhe von bis zu 63 cm und die Hündinnen eine Widerristhöhe von bis zu 60 cm erreichen.

Eklampsie – Ein Krankheitsbild, das nur bei Hündinnen auftritt

Als Eklampsie werden Krämpfe bezeichnet, die in der Geburts- und Nachgeburtsperiode bei Hündinnen auftreten. Am häufigsten tritt diese Krankheit jedoch nach der Geburt auf. Diese Erkrankung wird auch als „Krämpfe der säugenden Hündin“ bezeichnet. Eklampsie ist besonders in der Nachkriegszeit vermehrt aufgetreten, da es kein Futter guter Qualität gab. Doch in der heutigen Zeit weist das Fertigfutter eine hohe Qualität auf und deckt den Bedarf der Hündin, wodurch die Krankheit nicht mehr ganz so häufig auftritt. Außerdem kommt das Krankheitsbild bei größeren Hunden nur in vereinzelten Fällen vor. Hauptsächlich die kleineren Hunderassen wie Terrier, Zwergschnauzer oder Möpse sind betroffen. Darüber hinaus ist das Risiko bei jüngeren Hündinnen größer als bei älteren.

Ektropium - Lidfehlstellung beim Hund

Ein Ektropium kann sowohl bei Menschen, als auch bei Hunden auftreten und ist eine Krankheit, die größtenteils vererbt wird. Sie können sie schon auf den ersten Blick erkennen. Denn die Erkrankung lässt sich dadurch feststellen, dass die Augenlider besonders stark nach unten hängen. Daher wird dieses Krankheitsbild auch als Lidfehlstellung oder Hängelid bezeichnet. Je nach Ursache können nur ein oder beide Augen von einem Ektropium betroffen sein. Die Lidfehlstellung tritt besonders bei Bernhardinern oder Neufundländern auf und ist bei Züchtern sogar zu einem Merkmal geworden, das besonders gerne für die Zucht verwendet wird. Sie sollten also davon absehen, sich einen Hund mit Hängelidern anzuschaffen. Tatsächlich sind diese keinesfalls ein Schönheitsmerkmal, sondern eine ernstzunehmende Krankheit. Denn die betroffenen Vierbeiner leiden sehr unter dieser Krankheit. Dadurch, dass das Lid herunterhängt, wird die Bindehaut freigelegt und die Hunde sind dementsprechend viel anfälliger für Binde- und Hornhautentzündungen. Dies äußert sich in ihren roten gereizten Augen sowie einem schleimigen Ausfluss.

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