Alles, was Du über Hunde wissen solltest

Ein harmonisches Zusammenleben mit einem Hund beginnt mit dem Verständnis für seine Bedürfnisse. Jeder Hund ist anders und unterscheidet sich in Charakter, Temperament, Größe und Ansprüchen. In unseren Kategorien erfährst Du mehr über Hundegesundheit, ausgewogene Hundeernährung, Pflege, Verhalten und Training sowie die Besonderheiten verschiedener Hunderassen.

Wir geben Dir hilfreiche Tipps zur artgerechten Hundehaltung, erklären wichtige Themen rund um Vorsorge und Gesundheit und zeigen Dir, wie Du Deinen Hund im Alltag optimal unterstützen kannst. Außerdem erfährst Du, welche Hunderasse zu Deinem Lebensstil passen könnte, wie Du Deinen Hund richtig beschäftigst und worauf es bei Ernährung, Erziehung und Pflege ankommt. So kannst Du Deinen Hund besser verstehen und die Grundlage für ein langes, gesundes und glückliches Hundeleben schaffen.

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Polyarthritis beim Hund

Was ist Polyarthritis?

Als Arthritis beim Hund wird eine entzündliche Erkrankung an den Gelenken bezeichnet. Dabei sind zwei Arten von Arthritis zu unterscheiden:

  • Infektiöse Arthritis: Verursacht durch Bakterien.
  • Nicht-infektiöse Arthritis: Entzündung als Reaktion des Immunsystems.

Die Polyarthritis gehört zu den nicht-infektiösen Arthritisarten, sie ist also eine Autoimmunkrankheit. Das Immunsystem zerstört hierbei sämtliche Gelenke. Daher auch die Bezeichnung Polyarthritis – bei dieser Erkrankung werden mehrere Gelenke gleichzeitig angegriffen.

Ursachen der Entzündung

Die Ursachen der Entzündung bei immunbedingter Arthritis sind bis heute noch nicht vollständig geklärt. Es wird aber davon ausgegangen, dass das Immunsystem des Hundes bestimmte Botenstoffe bildet, die einen entzündlichen Prozess in den Gelenken auslösen. Damit reagiert das Immunsystem auf Bakterien, die sich nach einer Infektion noch im Gelenk befinden.

Symptome der Polyarthritis

Entwickelt sich bei Ihrem Hund eine Polyarthritis, kommt es oft von einem Tag auf den anderen zum Auftreten dieser Symptome:

  • Auffällige Lahmheit des Hundes
  • Geschwollene Gelenke
  • Schmerzende Gelenke
  • Eingeschränkte Bewegungsfähigkeit
  • Berührungsempfindlichkeit
  • Abgeschlagenheit

Sollten Sie bemerken, dass Ihr Hund körperlich abrupt abbaut und sich nicht mehr so viel bewegt wie gewöhnlich, begeben Sie sich umgehend mit ihm zu Ihrem Tierarzt. Oft treten die Symptome in Schüben auf: Mal äußert sich die Krankheit in schmerzenden Gelenken, mal humpelt Ihr Hund oder schläft den ganzen Tag, nur um sich am nächsten Tag wieder völlig normal zu verhalten. Diese Tatsache macht es schwierig, die Diagnose frühzeitig zu stellen.

Polyarthritis ist nicht heilbar, Medikamente können aber dabei helfen, dass der Hund sich wieder bewegen und fröhlich an Ihrem Leben teilhaben kann. In erster Linie wird die Entzündung mit Cortison behandelt und zusätzlich werden Schmerzmittel verabreicht. Allerdings ist dies aufgrund der Unheilbarkeit der Krankheit eine andauernde Therapie und es dauert zudem eine Weile, bis die Wirkung eintritt. Sollte Ihr Hund an Polyarthritis erkranken, sollten Sie darauf achten, dass er seine Gelenke nicht zu sehr belasten muss. Sorgen Sie aber trotzdem sanft dafür, dass Ihr Vierbeiner in Bewegung bleibt. Aufgrund der verminderten Bewegung muss besonders auf eine ausgewogene Ernährung geachtet werden, um Übergewicht zu verhindern. Dies würde die Gelenke nur unnötig belasten.

Für den Gang aufs Sofa oder ins Auto können Sie Ihren Vierbeiner mit einer Hundetreppe unterstützen, die dafür sorgt, dass die Gelenke nur minimal belastet werden. Übermäßiges Hüpfen und Springen sollte eingeschränkt werden, auch wenn der Hund sich besser fühlt – damit dies auch so bleibt.

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Anzeigenbild: © OlgaOvcharenko – stock.adobe.com

Polski Owczarek Podhalanski (Hunderasse)

Der “Polnische Schäferhund aus Podhale”, wie der Polski Owczarek Podhalanski aus dem polnischen übersetzt heißt, ist ein umgänglicher und zuverlässiger Hund. Weitere Bezeichnungen sind unter anderem Tatrahund, Tatra-Hirtenhund und Polnischer Berghund. Sein besonderes Merkmal ist das imposante Äußere, seine buschige Rute und das weiße, flauschige Fell.

Pododermatitis beim Hund

Bei der Pododermatitis handelt es sich um eine Zwischenzehenentzündung, die bei Hunden aller Rassen und Altersgruppen auftreten können. Die Entzündung wird vor allem beim Spreizen der Krallen sichtbar.

Symptome der Zwischenzehenentzündung

Erkrankt ein Hund an Pododermatitis, äußert sich dies meist in klaren Symptomen:

  • Juckreiz zwischen den Zehen
  • Hund beginnt, die betroffenen Stellen stark zu belecken, daran zu nagen oder zu knabbern
  • Eventuell Ausfall von Fell an den betroffenen Stellen
  • Gerötete Haut zwischen den Zehen
  • Bei lang anhaltender Erkrankung: Blutungen, Anschwellen der Haut, Knotenbildung

Für den Hund ist diese Krankheit überaus unangenehm, weshalb er schon früh damit beginnen wird, die betroffene Stelle zu bearbeiten. Betroffen sein können alle vier Pfoten, häufig sind es aber die Vorderpfoten, die von einer Zwischenzehenentzündung befallen sind.

Behandlung und weitere Maßnahmen

Die Diagnose ist meistens schnell gestellt, allerdings dauert es dann eine Weile, bis die Entzündung vollständig bekämpft ist. Zuerst einmal sollte herausgefunden werden, was die Ursache für die Pododermatitis ist. Es können eingetretene Fremdkörper, Unverträglichkeit und Allergien von Futter, Parasiten oder eine Pilzinfektion für den Juckreiz verantwortlich sein. Die Behandlung erfolgt nach der Diagnose: Einfache Verletzungen durch Fremdkörper beispielsweise werden mit desinfizierenden Pfotenverbänden behandelt. Vorher können Sie in diesem Fall Salben gegen eventuelle Pilz- oder Bakterienbefälle auftragen. Zudem verhindern Verbände, dass Ihr Hund weiter auf seiner Pfote nagt.

Weitere Ursachen, wie eine Futtermittelallergie, müssen systematisch behandelt werden: Hier beginnt erst einmal die Suche nach dem Stoff im Futter Ihres Hundes, der die Allergie auslöst. Dabei müssen Sie sich unter Umständen auf eine längere Behandlungszeit einstellen. Spezielle Blutuntersuchungen können zwar einen Indikator für eine bestehende Allergie liefern, geben aber keinen Aufschluss über den Futterbestandteil, der die Allergie eventuell auslöst.

Einer Pododermatitis vorbeugen

Damit eine Entzündung der Zwischenzehen bei Ihrem Hund gar nicht erst auftritt, können Sie einige Maßnahmen vorbeugend ergreifen:

  • Nach einem Spaziergang sollten Sie die Pfoten Ihres Hundes kurz waschen und gut trocknen. So können reizende Einflüsse wie Kies, Sand, Dünger oder Ähnliches entfernt werden.
  • Kontrollieren Sie regelmäßig die Zwischenzehenräume Ihres Vierbeiners. So können Fremdkörper entdeckt und entfernt werden, bevor eine Entzündung entstehen kann.
  • Im Winter hilft es, die Pfoten Ihres Vierbeiners mit Vaseline einzucremen. Das hilft gegen Kälte, Nässe und Reizungen durch Streusalz. Gerade von Letzterem sind Hunde in der kalten Jahreszeit besonders betroffen.
  • Sollten Sie merken, dass Ihr Hund sich übermäßig viel mit seinen eigenen Pfoten befasst, kontrollieren Sie diese umgehend. Je früher die Entzündung entdeckt wird, desto schneller geht auch die Heilung vonstatten und Ihr Hund ist frei von seinen Schmerzen.

Podhalaner (Hunderasse)

Der Polski Owczarek Podhalanski oder kurz Podhalaner zählt zu den weniger bekannten Hunderassen. Die großen weißen Hunde sind eine sehr alte Rasse, die ursprünglich zum Hüten von Schafherden gezüchtet wurde. Sie stammt aus der Region Tatra, weswegen die Hundeart neben einigen weiteren Namen auch oft als Tatrahund bezeichnet wird.

Pheromone für Hunde

Pheromone können beim Hund dazu beitragen, dass sie insgesamt ruhiger werden und sich wohlfühlen. Besonders das sogenannte „Dog Appeasing Pheromone“ oder DAP hat sich als vorteilhaft erwiesen.

Glaukom - Grüner Star bei Hunden

Bei einem Glaukom oder dem Grünen Star, wie er im Volksmund betitelt wird, handelt es sich um eine schmerzhafte Augenentzündung, die sowohl Menschen als auch Tiere befallen kann, jedoch nicht ansteckend ist. Der Schmerz entsteht dadurch, dass sich der Augeninnendruck bis weit über den Normalwert erhöht. Ursache dafür ist in den meisten Fällen ein gestörter Abfluss des sogenannten Kammerwassers, einer inneren Flüssigkeit des Auges, welche den Sehnerv und die Netzhaut schützt. Zu einer Störung im Abfluss des Kammerwassers kann es bei einem Primärglaukom durch genetische Ursachen kommen.

Häufig betroffen sind zum Beispiel Huskys, Chihuahuas oder Pudel. Bei einem Sekundärglaukom sind hierfür Tumore, Augenverletzungen und Entzündungen verantwortlich. Da der Grüne Star unter Umständen innerhalb kürzester Zeit zu einer völligen Erblindung des betroffenen Auges führt, ist eine zeitnahe Behandlung essentiell. Glaukome werden in Tierarztpraxen ausnahmslos als Notfall klassifiziert.

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