Diabetikerwarnhunde - anerkannte Assistenzhunde

Diabetikerwarnhunde sind nicht nur Hunde, die gefährliche Blutzuckerschwankungen erkennen können, es handelt sich hierbei um anerkannte Assistenzhunde, die die gleichen Rechte haben wie Blindenführhunde oder Behindertenbegleithunde. Es reicht nicht, dass ein Hund eine Über- oder Unterzuckerung zuverlässig erkennt, das Tier muss weitere Aufgaben beherrschen und im Notfall Hilfe holen können.

Welche Hunderasse eignet sich?

Für die Diabetikerwarnhunde Ausbildung eignet sich grundsätzlich jeder Hund, der die erforderlichen Eigenschaften mitbringt. Ein Hund, der zum Diabetikerwarnhund ausgebildet werden soll, sollte nicht aggressiv oder ängstlich sein. Das Tier sollte gerne mit seinem Menschen zusammenarbeiten und diesem gefallen wollen. Natürlich müssen diese Hunde eine gewisse Lernbereitschaft mitbringen. Eine gute Sozialisierung ist die Voraussetzung für die Ausbildung zum Assistenzhund. Das Tier muss außerdem groß genug sein, um im Notfall die erforderlichen Utensilien bringen zu können. Es gibt zwar einige Rassen wie den Golden Retriever und den Collie, die sich besonders gut für die Arbeit als Assistenzhund eignen, aber es gibt hier keine klaren Richtlinien. Wer bereits einen Hund hat, kann diesen zum Diabetikerwarnhund ausbilden lassen, so er die erforderlichen Voraussetzungen erfüllt.

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Die Ausbildung zum Diabetikerwarnhund ist individuell

Die Ausbildung zum Diabetikerwarnhund kann ganz individuell und den Anforderungen des jeweiligen Diabetikers entsprechend gestaltet werden. Die Ausbildung erfolgt in der Regel in mehreren Schritten und der Hund lernt, zuverlässig eine Unter- oder Überzuckerung zu erkennen und diese durch ein entsprechendes Verhalten anzuzeigen. Wer sein Tier bestmöglich absichern möchte, sollte eine Hunde OP-Versicherung oder eine Hundekrankenversicherung sowie eine Hundehaftpflicht abschließen.

Verwendetes Bildmaterial

Foto: © kmiragaya/fotolia.com

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