Hannover, 9. September 2026 – Hunde und Katzen begleiten uns über viele Jahre, oft ein ganzes Tierleben lang, und doch scheint die gemeinsame Zeit viel zu kurz, wenn der Moment des Abschieds gekommen ist. Für viele Menschen sind ihre Haustiere Familienmitglieder, um die sie stark trauern, wenn sie versterben. Um dieser Trauer einen besonderen Raum zu geben, wird jedes Jahr am zweiten Sonntag im September der Gedenktag für verstorbene Haustiere begangen. 2026 fällt dieser Tag auf den 13. September.

Ein würdevoller Abschied ist möglich

„Wir wissen aus Erfahrung, wie sehr es die Haltenden mitnimmt, wenn ihre Haustiere versterben“, erklärt Franziska Obert von der Agila Haustierversicherung. „Auch eine Studie aus Großbritannien hat Anfang dieses Jahres belegt, dass der Verlust eines vierbeinigen Familienmitglieds für viele Menschen ähnlich schwer wiegt wie der eines geliebten Menschen.“ Umso wichtiger sei es für viele Tierhaltende, den Abschied von Hund oder Katze möglichst würdevoll zu gestalten.

Die Bestattung auf einem regulären Friedhof ist nicht möglich, aber es gibt in Deutschland schon seit dem 19. Jahrhundert spezielle Tierfriedhöfe. Immer mehr Menschen entscheiden sich jedoch für eine Einäscherung, weil sie dann die Möglichkeit haben, die Asche ihres Vierbeiners bei sich zu behalten oder an einem Ort in ihrer Nähe zu bestatten. Denn anders als beim Menschen gilt für die Asche verstorbener Haustiere keine Friedhofspflicht.

Tierbestatter bieten Rundum-Service

Wer sein Haustier einäschern lassen möchte, wendet sich dafür an einen Haustierbestatter. Große Anbieter sind deutschlandweit tätig und bieten oft auch Vorsorgeverträge an. Auf diese Weise können Tierhaltende den Betrag für die Bestattung, der für einen mittelgroßen Hund für die Einzelkremierung im mittleren dreistelligen Bereich liegt, langsam ansparen.

Mitarbeitende des Bestattungsinstituts holen das verstorbene Tier zu Hause oder in der Tierarztpraxis ab. Möglich sind sowohl Gruppen- als auch Einzelkremationen, letztere auch im Beisein des oder der Haltenden. Wird der Hund oder die Katze einzeln eingeäschert, kann man die Asche auf Wunsch mitnehmen bzw. sich zuschicken lassen. Wer möchte, kann sich auch Gedenkschmuck und andere Erinnerungsstücke bestellen.

Vorbereitung ist sinnvoll

„Unabhängig davon, wie man die letzte Reise des Vierbeiners gestalten möchte, ist es klug, sich rechtzeitig darüber Gedanken zu machen“, rät Franziska Obert. Erfahrungsgemäß befinden sich viele Menschen nach dem Tod des Tieres in einem emotionalen Ausnahmezustand. Wenn dann schon alles organisiert ist, haben sie zumindest diese Entscheidungen nicht mehr zu treffen.

Zu den Aufgaben, die im Rahmen des Abschieds vom Tier auch anfallen, gehört die Kündigung der Haustierversicherung. Bei Agila ist diese im Todesfall auch vorzeitig möglich, erklärt Obert: „Eine kurze Nachricht per E-Mail genügt, dann leitet unser Kundenservice alles in die Wege.“ Aber auch, wer nicht sofort daran denkt, hat keine unnötigen Kosten. Sollte der Todeszeitpunkt des Tieres schon eine Weile zurückliegen, kann gegen Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung die Kündigung auch rückwirkend erfolgen.

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