Verletzungen und Hautprobleme führen Hunde am häufigsten in die Tierarztpraxis
Repräsentative Studie zeigt die häufigsten Hundeerkrankungen auf – und legt Zusammenhang zwischen Versicherungsstatus und Behandlungshäufigkeit nahe
Repräsentative Studie zeigt die häufigsten Hundeerkrankungen auf – und legt Zusammenhang zwischen Versicherungsstatus und Behandlungshäufigkeit nahe
Hannover, 25. August 2026 – „Wegen welcher Art von Erkrankung waren Sie in den vergangenen zwölf Monaten mit Ihrem Hund in der Tierarztpraxis?“ Diese Frage hat die Agila Haustierversicherung in Zusammenarbeit mit dem Umfrageinstitut Statista 1.206 Hundehaltenden in ganz Deutschland gestellt. Die Ergebnisse der Befragung sind repräsentativ und zeigen auf: Neben Verletzungen sind es vor allem Haut- und Fellprobleme, die eine tiermedizinische Behandlung notwendig machen.
Häufigste Erkrankungen von Hunden in Deutschland
Nicht erfasst wurden bei der Befragung Tierarztbesuche zur Vorsorge, also beispielsweise für die jährlichen Schutzimpfungen oder zur Parasitenprophylaxe. „Genau wie die Kosten für notwendige Behandlungen und Operationen, die sehr teuer werden können, sind auch die Ausgaben für diese Vorsorgemaßnahmen versicherbar“, erklärt Franziska Obert von der Agila Haustierversicherung.
Studie legt nahe: Versicherungsstatus hat erheblichen Einfluss auf die Behandlungshäufigkeit
Die Teilnehmenden konnten im Rahmen der Befragung aus einer Reihe von Krankheitsbildern alle für ihr Tier zutreffenden auswählen. Zudem stand die Option „Mein Tier war in den letzten 12 Monaten nicht krank“ zur Auswahl. Bei der Auswertung der Daten fiel auf, dass diese Option von den Hundehaltenden ohne Versicherungsschutz signifikant häufiger ausgewählt wurde als von denjenigen, die eine OP- oder Krankenversicherung für ihr Tier abgeschlossen hatten: Insgesamt gaben 37 Prozent der Hundehaltenden an, dass ihr Vierbeiner in den letzten 12 Monaten gar nicht krank war. Bei den versicherten Tieren wurden lediglich 28 Prozent nicht wegen Erkrankungen behandelt, bei den unversicherten Hunden hingegen lag dieser Anteil bei 53 Prozent.
„Es ist nicht davon auszugehen, dass Hunde ohne Versicherungsschutz grundsätzlich nur halb so häufig krank werden“, konstatiert Franziska Obert. „Vielmehr legen diese Zahlen nahe, dass Menschen mit einer Kostenabsicherung Symptome vielleicht schon früher abklären lassen oder bei Unsicherheit generell einmal öfter in die Praxis gehen. Eine Tierkrankenversicherung bietet finanziellen Spielraum und sorgt dafür, dass sich die Frage nach den Behandlungskosten eben gar nicht erst stellt, wenn sich der Vierbeiner nicht wohlfühlt.“
Foto: © AGILA

