Sicherheit im Umgang mit neuen Situationen

Jedes Tier reagiert anders auf unbekannte Eindrücke. Während manche Hunde und Katzen neugierig auf Neues zugehen, benötigen andere mehr Zeit, Abstand und Rückzugsmöglichkeiten. Entscheidend ist, Begegnungen ruhig zu gestalten, das individuelle Tempo zu berücksichtigen und positive Erfahrungen zu ermöglichen.

Unsere Beiträge erklären Dir, wie Du Deinen Vierbeiner an fremde Menschen, Artgenossen, Geräusche, Verkehr und neue Orte heranführst. Du erfährst außerdem, woran Du Unsicherheit, Angst oder Überforderung erkennst und wie Du in solchen Momenten unterstützend reagierst. Auf diese Weise förderst Du einen entspannten Umgang mit unterschiedlichen Alltagserfahrungen.

Unsere Beiträge zu Sozialisierung

338 Beiträge

Das Für und Wider der Leinenpflicht

Erst über die Wiese wetzen und nach Mäuschen buddeln, dann ne Runde mit dem Labbi von nebenan raufen – so ein Spaziergang ist der Höhepunkt für jeden Vierbeiner und bringt jedem Hundefreund genauso viel Spaß beim Zuschauen. Was diesen Traum oft zum Platzen bringt, ist die Leinenpflicht. Notwendiges Übel oder Schikane? Wir haben uns mal schlau gemacht!

Das Jagdverhalten der Katze

Haben Sie schon mal eine Katze beim Jagen beobachtet? Auf leisen Pfoten schleichen sie durchs hohe Gras. Mit wahnsinnig viel Geduld beobachten sie ihre Beute. Ein interessantes Schauspiel bei dem man die volle Beweglichkeit, Geduld und Grazie der Stubentiger bestaunen kann. Doch warum jagen Katzen heute noch? Und warum muss Mietze ihre Beute ausgerechnet vor der Türe liegen lassen?

Das Projekt "Start ins neue Leben"

Tierheime übernehmen eine sehr wichtige Aufgabe im Tierschutz.  Viele Hunde bekommen durch die liebevolle Fürsorge und das Engagement ihrer Betreuer eine zweite Chance auf ein neues Zuhause, auf ein Leben als Familienmitglied. Für manche Tierheimhunde bleibt diese Vorstellung aber leider ein Traum.

Das richtige Training mit der Schleppleine

Unerwünschtes Jagdtverhalten ist eines der häufigsten Probleme bei der Hundeerziehung. Erster Schritt bei diesem Problem: Dem Hund die Möglichkeit zur Jagd nehmen. Praktisches Hilfsmittel dabei ist die Schleppleine. Wir haben zusammen mit Hundetrainerin Ellen Mayer hilfreiche Informationen zu diesem Thema zusammengefasst.

Das Territorialverhalten der Hunde

Hunde haben schon immer ihr Revier markiert und es auch verteidigt. Dieses Territorialverhalten ist ihnen, wie vielen anderen Tieren auch, angeboren. Bei einigen Hunden kommt es vor, dass dieses Verhalten überhand nimmt und somit zum Problem wird. Woher ein verstärktes Territorialverhalten kommen kann und wie Sie etwas dagegen tun können, erfahren Sie in unserem Artikel.

Das Zusammenleben von Kindern mit Hunden und Katzen

Wenn Kinder mit Haustieren zusammenleben, gibt es einiges zu beachten. In unserer Übersicht finden Sie viele spannende Artikel, hilfreiche Tipps und Hinweise zum Thema sowie eine praktische Checkliste zum Download.

Dem Hund das Bellen abgewöhnen

Wie gewöhne ich meinem Hund das Bellen ab? Der Hund ist das beliebteste Haustier der Deutschen. Doch was tun, wenn der Vierbeiner nicht so möchte wie Sie? Das plötzliche Bellen des Hundes gehört in Sachen Erziehung zu den präsentesten Problemen. Warum kann der eigene Hund nicht so gut erzogen sein wie seine ruhigen Artgenossen im Park? Die Gründe dahinter sind vielfältig. Wer seinem kleinen Zögling das übermäßige Bellen abgewöhnen möchte, sollte sich dieser Vielfalt bewusst sein und die richtigen Maßnahmen ergreifen. Übermäßiges Bellen – Was kann die Ursache dafür sein? Der Drang sich übermäßig zu Wort zu melden ist einigen Hunderassen bereits in die Wiege gelegt. Hunde mit einem großen Wach- oder Hütetrieb neigen dazu, Besucher in den eigenen vier Wänden entsprechend lautstark zu begrüßen. Schlechte Erfahrungen mit Fremden verstärken den Zwang zum Bellen weiter. Die Angst vor familienfremden Personen ist im Regelfall die Ursache hierfür. Ebenfalls gesprächig sind Tiere mit einem starken Bewegungsdrang. Werden sie in kleinen Wohnungen gehalten, kann es oftmals sehr laut werden. Das Bellen dient in diesem Zusammenhang als Ventil für ihre Frustration. Bellen oder nicht Bellen ist nicht nur eine Frage des Temperaments oder der Erziehung. Verschiedene Hunderassen sind von Natur aus mitteilsamer als andere. Mops, Spitz, Schäferhund und Jack Russell Terrier beispielsweise gehören zu den gesprächigeren Vierbeinern. Das Bellen macht ihnen Spaß und ist Teil ihrer Natur. Es sollte ihnen erlaubt sein dem nachzukommen – jedoch in Maßen. Die richtigen Maßnahmen ergreifen Wer nun die Befürchtung hat, der Hausfrieden sei durch den Vierbeiner dauerhaft gefährdet, kann an dieser Stelle beruhigt sein. Es gibt verschiedene Methoden, um dem Hund das Stillsein auf Kommando beizubringen. Und das Beste dabei: Das Tier hat Spaß bei seiner Erziehung. Essenziell ist es, der Fellnase das Stillsein auf Kommando genauso schmackhaft zu machen, wie das Bellen. Ein lautes Aufbellen bei der Türklingel können Sie mit einer Kompromisslösung sehr rasch unter Kontrolle bringen. Dreimal bellen ist in Ordnung, danach jedoch sollte Ruhe herrschen. Hält sich das Tier an diese Abmachung, sollten Sie ein Lob aussprechen. Zu beachten ist dabei, dass Sie dies auf eine ruhige Art und Weise tun. Andernfalls kann die aufkommende Aufregung zu einem gegenteiligen Ergebnis führen. Sind Langeweile oder mangelnder Auslauf das Problem, können extralange Spaziergänge vor und nach der Arbeit Abhilfe schaffen. Besonders aktive Hunde können Sie mit dem Fahrrad richtig auf Trab halten. Hunde mit hohem Wachtrieb hingegen sollten nicht direkt vor der Haustür oder Durchgang zum Treppenhaus liegen dürfen.

Dem Hund das Betteln abgewöhnen

Viele Hundebesitzer werden es wahrscheinlich kennen: Der vierbeinige Liebling sitzt mal wieder während des Essens neben dem Tisch und bettelt. Der Hund will immer etwas abhaben. Doch dieses Verhalten ärgert viele Besitzer. Es stört besonders beim Essen, vor allem wenn man dem mitleidigen Hundeblick einmal nachgibt und dem Vierbeiner etwas von seinem Essen abgibt. Denn dann kennt der Hund kein Halten mehr und fängt beim nächsten Mal auch noch an zu winseln, zu bellen oder versucht anderweitig Aufmerksamkeit zu erregen und so letztendlich etwas zu essen zu kriegen. Viele Besitzer würden ihrem Liebling dieses Verhalten gern abgewöhnen. Die Frage ist nur wie? Ich habe ein paar kleine Tipps für Sie, mit denen ihr Hund hoffentlich bald nicht mehr so viel bettelt.

Den Hund beim Einkauf draußen anbinden

Nur schnell ein paar Kleinigkeiten besorgen – das wollen die meisten Halter, die beim Gassi gehen an einem Geschäft vorbeikommen und sich den zweiten Weg zum Einkauf sparen wollen. Der Hund muss dann draußen warten. Das mag auf den ersten Blick kein großes Problem darstellen, allerdings sollten Sie einige Punkte bedenken, bevor Sie Ihren Liebling allein vor dem Laden lassen.

Den Hund umbenennen

Die Namenswahl beim Hund ist keine einfache Sache. Lange überlegt man hin und her, welcher Name denn nun der passendste, ausgefallenste oder schönste für den neuen, vierbeinigen Begleiter ist. Aber was tun, wenn nach einiger Zeit der eigens ausgesuchte Name nicht mehr gefällt? Oder wenn der Liebling aus dem Tierheim kommt und einen Namen trägt, der absolut nicht passt? Es gibt einige Situationen, in denen Hundebesitzer über die Umbennung ihres Lieblings nachdenken. Doch kann man der Fellnase einfach so einen neuen Namen geben? Ist der Hund nicht bereits zu sehr daran gewöhnt, hört auf seinen Namen und wahrscheinlich nicht auf den neuen? Wird es Probleme in der Erziehung und beim Gehorsam gegenüber Herrchen und Frauchen geben, wenn sich plötzlich der Name ändert? Ich habe mich für Sie mit dieser interessanten Frage beschäftigt und auch einen Hundetrainer dazu befragt.

Depression bei Hunden

Jeder Mensch kann an verschiedenen Depressionen leiden, das ist bekannt. Doch auch Hunde, alltägliche Begleiter und Freunde vieler Menschen, können von einer Depressionen betroffen sein. Schließlich stammt das heute so beliebte Haustier vom frei lebenden Wolf ab. Ursprünglich war der Hund also kein Tier, welches tagein und tagaus im Haus und mit Menschen lebte. "Er konnte sich daher auch schlecht leisten, so etwas wie Depressionen zu bekommen. Ein Wolf, der mehr als zwei Wochen (nach diesem Zeitraum spricht man von einer Depression mit den unten beschriebenen Symptomen) keine Lust mehr hat, sich um sein Futter zu kümmern, wäre nicht mehr überlebensfähig. Unser Haushund muss sich dagegen keine Sorgen darum machen, er überlebt, auch wenn er in eine Depression fällt", so die zertifizierte Tierpsychologin Nathalie Örlecke. Erste Anzeichen von Depressionen beim Hund Wenn Ihr normalerweise sehr aktiver und an der Umwelt interessierter Hund immer weniger Interesse an verschiedenen Aktivitäten zeigt, könnte dies ein erstes Anzeichen von Depressionen sein. "Bei einer Depression des Hundes ist vor allem auffällig, dass er sich teilnahmslos und nicht mehr hundeartig verhält. Er ist sehr schlecht zu motivieren, die Körperbewegungen sind stark eingeschränkt, sein Blick ist leer. Oft bemerkt man diese Dinge bei einem Hund recht schnell und vermutet erst einmal eine Erkrankung des Bewegungsapparates", so Expertin Nathalie Örlecke, die in der AGILA Hundetrainer-Sprechstunde auch die Fragen der User zur Hundeerziehung beantwortet. Die Erkrankung kann sich aber auch durch andere Verhaltensänderungen äußern, darunter auch dauerhafte Unruhe oder Futterverweigerung. Mit einer Depression geht meist eine Abwehrschwäche einher, sodass Ihr Hund anfälliger für kleinere Infektionskrankheiten wird. Das Allgemeinbefinden und der Magen-Darm-Trakt sind häufig davon betroffen und der Hund zeigt Krankheitssymptome ohne erkennbare Ursache. Auslöser für Depressionen beim Hund Einige wichtige Auslöser für Depressionen beim Hund, die besonders häufig auftreten, sind: Dramatische Veränderungen in der sozialen Umwelt des Tieres, beispielsweise der Verlust einer Bezugsperson Stress: Zum Beispiel, wenn Sie Ihren Wohnort ändern und in eine komplett andere Umgebung umziehen. Angst oder Frustration, wenn sich Ihr Hund überfordert fühlt Zunehmendes Alter: Gebrauchshunde leiden oft unter einer Altersdepression, wenn sie in den Ruhestand versetzt werden Zu wenig Regeln und Erziehung Abhilfe bei Depressionen des Hundes Ein depressiver Hund braucht vor allem Rückhalt und Zuwendung von Ihnen und Ihrer Familie. Hundetrainerin Nathalie Örlecke (089dogs - Professionelles Hundetraining) rät hier, nicht in Mitleid zu verfallen. "Besser als zu Hause Rückhalt zu geben sind sportliche Aktivitäten. Übungen des Grundgehorsams, die man langsam aufbaut, sehr viel Motivation beim Gassi gehen, mit dem Hund so umgehen wie mit einem Welpen, klare Strukturen und Regeln, viel Sonne und Licht. Eine graue Umgebung hilft dem Hund nicht." Sollten Sie oben genannte Veränderungen bei Ihrem Vierbeiner beobachten, suchen Sie einen Tierarzt oder Hundepsychologen auf. Dieser kann analysieren, ob Ihr Hund tatsächlich an Depressionen leidet oder eine andere Erkrankung die Ursache für die Veränderungen ist. Die Anwendung von Psychopharmaka sollte ein letzter Ausweg bleiben und ist in vielen Fällen nicht notwendig. Örlecke: "Helfen kann auch eine Lavendelduftlampe zu Hause oder Lavendeltropfen, befragen Sie dazu am besten einen Tierheilpraktiker."

Der berufstätige Hund: ein echtes Arbeitstier

Woher kommt eigentlich der Begriff Arbeitstier? Und wo liegen die Grenzen zwischen Haus- und Nutztier? Viele merken: Auch unsere Hunde lieben es, zu arbeiten. Leckerchen sind zwar toll, aber auch der Kopf will benutzt werden. Dass ein Hund Arbeit findet, ist daher kein Einzelfall.

Der Blaue Hund - Ein tolles Projekt für Familien

Wenn Eltern für sich und ihre Kinder einen Hund anschaffen wollen suchen sie oft den perfekten Familienhund. Einen Vierbeiner, der kinderlieb ist und sich gut in den Alltag integriert. Ein häufiger Fehler ist es, dabei nach Rassemerkmalen vorzugehen. Denn ob ein Hund sich für das Zusammenleben mit Kindern eignet, ist vor allem von seinem Charakter abhängig und davon, ob er ggf. bereits Erfahrungen mit Kindern machen durfte.

Der Hundeblick: Was er uns verrät und was er bewirkt

„In den Augen meines Hundes liegt mein ganzes Glück, all mein Inneres, Krankes, Wundes heilt in seinem Blick.“ So beginnt das bei Hundehaltern beliebte Zitat der deutschen Dichterin Frederike Kempner. Nun untermauert auch die Wissenschaft Kempners Empfindungen.

Der richtige Familienhund: Worauf kommt es an?

Rund 5,5 Millionen Hunde leben in deutschen Haushalten, drei Viertel davon sind Familienhunde, die in Haushalten mit Kindern leben. Besonders zu Weihnachten und Geburtstagen werden viele Eltern den Wunsch nach einem eigenen Hund hören. Ob man diesem  nachkommen möchte, sollte jeder für sich selbst entscheiden. Es gilt einige Faktoren zu beachten: Kosten, Lebensumstände, zeitliche Beschränkungen und die Wahl der passenden Rasse. Wir haben Ihnen im Folgenden die wichtigsten Informationen zum Thema "Familienhund" zusammengestellt.

Tiernamen für Hunde und Katzen

In unserer Tiernamenswelt findest Du zahlreiche Hunde- und Katzennamen. Finde Inspiration für den Namen Deines Lieblings!