Ältere Hunde und Katzen richtig begleiten

Nicht jedes Tier altert gleich. Während manche Senioren lange aktiv bleiben, benötigen andere früher mehr Ruhe, Unterstützung oder medizinische Betreuung. Veränderungen beim Fressen, Schlafen, Laufen oder Verhalten können auf altersbedingte Beschwerden hinweisen und sollten aufmerksam beobachtet werden. Regelmäßige Kontrollen helfen dabei, mögliche Erkrankungen frühzeitig zu erkennen.

Unsere Beiträge zeigen Dir, wie Du Fütterung, Bewegung und Wohnumgebung an die Bedürfnisse Deines älteren Tieres anpasst. Du erfährst außerdem, welche gesundheitlichen Probleme im Alter häufiger auftreten, worauf Du bei der Pflege achten solltest und wie Du die Lebensqualität Deines Lieblings unterstützen kannst. So kannst Du die Bedürfnisse Deines Tieres gezielt berücksichtigen und ihm den Alltag so angenehm wie möglich gestalten.

Unsere Beiträge zu Senioren

75 Beiträge

Hunderampe: Wann ist sie sinnvoll?

Tierrampen und -treppen gibt es in großer Auswahl und in den unterschiedlichsten Ausführungen, entweder in Form einer Hunderampe oder sogar in kleineren Varianten für Katzen. Doch wann sind sie eigentlich sinnvoll? Wir haben für Sie die häufigsten Gründe, sich eine Hunderampe zuzulegen, zusammengefasst.

In die Jahre gekommen: Ein alter Hund hat Vorteile!

Ein alter Hund ist natürlich etwas anderes, als ein Welpe. Seine Persönlichkeit ist gefestigt, mitunter bewegt er sich langsamer, schläft mehr. Manche wiederum strotzen noch vor Energie und Lebenslust. Hunde im Alter brauchen in jedem Fall eine besondere Aufmerksamkeit und Behandlung. Diese Rücksichtnahme schreckt scheinbar häufig vor der Anschaffung ab. Was einige oft nicht bedenken: Ein alter Hund hat durchaus Vorteile!

Inkontinenz bei Hunden

Ihr Hund verliert plötzlich Harn, ohne dass er es selbst bemerkt oder gar beabsichtigt? Sie finden immer häufiger einen feuchten Hundekorb vor und können sich nicht erklären, wieso? Zu großer Wahrscheinlichkeit leidet Ihr Hund an Inkontinenz. Die betroffenen Hunde verlieren besonders während des Schlafens, beim Aufstehen und Laufen Harn, ohne es selbst zu bemerken. Je nach Ausprägung der Inkontinenz können es nur einzelne Tropfen, bis hin zu ganzen Pfützen sein. Anfälligkeit für Inkontinenz bei Hunden Insbesondere ältere oder kastrierte Hündinnen sind von der Harninkontinenz betroffen, da sie weniger bzw. keine Sexualhormone produzieren und somit der Schließmuskel ihrer Harnblase erschlafft. Außerdem ist ihr Harnleiter wesentlich kürzer als der von Rüden. Bei einem Blick auf die häufig betroffenen Rassen fällt auf, dass vor allem Hunde mit mehr als 20 kg oft an Harninkontinenz leiden, wie zum Beispiel die Rassen Dobermann, Rottweiler und Boxer. Seltener ausgeprägt ist dagegen eine Kotinkontinenz, bei welcher der Hund den Kot nicht zurückhalten kann und je nach Stärke große oder kleine Mengen an Kot verliert. Tierärzte warnen allerdings davor, die Harninkontinenz nicht mit dem sogenannten „Harnträufeln“ zu verwechseln, dass durch Nierenerkrankungen oder Diabetes mellitus ausgelöst wird. Welche Ursachen gibt es für Inkontinenz beim Hund? Am häufigsten tritt die Harninkontinenz bei kastrierten Hündinnen auf, da die Kastration diese begünstigt. Ist die Hündin zusätzlich noch leicht bis schwer übergewichtig, fördert das die sogenannte Harnröhrensphinkter-Inkontinenz weiter. Doch auch andere Formen und deren Ursachen sollten Sie nicht ausschließen.  Primäre Inkontinenz Missbildungen der Blase, hauptsächlich bei Junghunden und Welpen „Einnässen“ von unterwürfigen Junghunden Harnsteine oder Polypen Tumore in der Blase oder den Harnwegen Eine Verletzung der Nerven, die die Blase kontrollieren, durch einen Bandscheibenvorfall, Unfall, etc. Eine altersbedingte Verhaltensänderung Eingeschränkte Beweglichkeit und Schmerzen bei älteren Tieren Sekundäre Inkontinenz – Symptom einer anderen Erkrankung Bei Blasenentzündungen Bei Nierenkrankheiten und Leberschäden: Hund trinkt sehr viel Wasser Durch Medikamente wie Kortison oder Entwässerungsmittel Die richtige Behandlung der Blasenschwäche bei Ihrem Hund Bevor Sie an eine Behandlung denken, sollten Sie gemeinsam mit Ihrem Tierarzt die Ursache finden. Um den Harnröhrenverschluss zu unterstützen, kommen zum einen verschiedene Medikamentein in Frage. Sollte die Inkontinenz kastrationsbedingt sein, helfen beispielsweise Hormonpräparate, welche die Muskelspannung in der Harnröhre erhöhen. Bei bakteriellen Erkrankungen werden Antibiotika eingesetzt. Zum anderen kann ein chirurgischer Eingriff helfen. Auch hier gibt es unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten, bei denen die Harnröhre im Rahmen einer Operation stabilisiert wird.  {loadposition lexikon-belehrung}

Katzen hören besser als Hunde

Das Gehör bei der Katze zählt zu den besten unter allen Säugetieren. Katzen hören mehr als doppelt so gut wie Menschen und erfassen Geräusche sogar zehnmal schneller als Hunde. Ihr Gehörsinn funktioniert auch im Tiefschlaf. Eine Katze hört eine Maus auf 20 Meter Entfernung und deutet die, für den Menschen unhörbaren, Laute ihrer Jungen. Da das Gehör der Katzen vor allem in den höheren Tonlagen sehr gut ausgeprägt ist, reagieren die meisten Katzen eher auf Frauen- und Kinderstimmen als auf die von Männern. Das erklärt auch, warum Katzen sich manchmal plötzlich aufsetzen und lauschen, obwohl wir gar kein Geräusch wahrnehmen.

Katzenfutter für alte Katzen

Die Katze sitzt unschlüssig vor ihrem gewohnten Futter, schnuppert lustlos daran und fordert manchmal sogar eine neue Portion, obwohl sie die alte noch nicht einmal probiert hat. Diese Situation ist besonders in Haushalten mit Katzen-Senioren nicht selten, denn mit dem Alter kommen auch neue Anforderungen an die Ernährung. Wir haben für Sie zusammengefasst, warum Katzen-Senioren ihre speziellen Ansprüche entwickeln und was ein gutes Katzenfutter für alte Katzen ausmacht.

Katzenjahre-Rechner: So alt ist Ihre Katze in Menschenjahren

Sie möchten wissen, wie alt Ihre Katze in Menschenjahren ist? Mit einem Katzenjahre-Rechner können Sie das Katzenalter berechnen und besser einschätzen, in welcher Lebensphase Ihre Samtpfote steckt. Hier erfahren Sie, was dabei wichtig ist und wie Sie gezielt für die Gesundheit ihrer Katze vorsorgen.

Krebs bei Katzen

Krebs bei Katzen kann sich auf unterschiedliche Art und Weise zeigen. Grundsätzlich kann eine Krebserkrankung in nahezu jedem Körperteil der Katze auftreten. Besonders häufig sind  Blase, Milz, Nieren, Darm und Leber betroffen. Hauttumoren und Feline Leukämie kommen ebenfalls recht häufig vor.

Lungenentzündung bei Katzen

Eine Lungenentzündung bei Katzen ist eine ernsthafte Erkrankung, die unbedingt behandelt werden muss. Die Lunge ist wichtig für den Gasaustausch im Körper. Wenn eine Lungenentzündung (auch Pneumonie) bei Katzen auftritt, dann ist das Lungengewebe entzündet. Die Lunge besteht grundsätzlich aus den Lungenbläschen und dem Lungenbindegewebe, das dem Organ eine Struktur verleiht. Eine Lungenentzündung kann unterschiedliche Ursachen haben. Zudem kann eine Pneumonie bei Katzen auch Folge, beziehungsweise Teil, einer anderen Erkrankung sein. Je nach Ursache der Lungenentzündung bei der Katze muss diese unterschiedlich behandelt werden. Die Prognose hängt ebenfalls von der Ursache ab.

Mit Haustier ins Seniorenheim: Das geht!

Mit zunehmender Angewiesenheit auf Hilfe steht für Menschen in hohem Alter häufig ein Umzug ins Seniorenheim an. Viele dieser Menschen leben zu diesem Zeitpunkt mit eigenen Haustieren zusammen, die ihnen im Alltag stets treue Begleiter sind. Für die meisten Senioren bricht daher eine Welt zusammen, wenn sie nicht nur das eigene zu Hause für immer verlassen, sondern sich auch noch von ihren vierbeinigen Gefährten trennen müssen. Doch das muss nicht sein.

Möglichkeiten für eine würdevolle Tierbestattung

Als Tierbesitzer ist man sich stets bewusst, dass die geliebten Vierbeiner leider nur einen kleinen Lebensabschnitt mit uns gehen können. Immer dann, wenn ein Tier uns verlässt, müssen wir uns die Frage stellen, wie wir mit der irdischen Hülle umgehen.

Niereninsuffizienz bei der Katze

Eine chronische Niereninsuffizienz gehört zu den am häufigsten diagnostizierten Katzenkrankheiten in der Tierarztpraxis. Vor allem ältere Samtpfoten sind davon betroffen. Wenn Sie wissen möchten, auf welche Hinweise Sie bei Ihrer Katze achten können oder Ihr Tierarzt eine Niereninsuffizienz festgestellt hat, können Sie sich im folgenden Text ausführlich darüber informieren.

Physiotherapie beim Hund

Physiotherapie oder Krankengymnastik wird bei uns Menschen schon lange im Rahmen der Schmerzlinderung, der Entspannung und der Rehabilitation durchgeführt. Wer bereits einmal unter Schmerzen und Verspannungen gelitten hat, weiß, wie wohltuend eine Massage sein kann. Im Anschluss an eine Operation ist eine physiotherapeutische Behandlung oftmals unumgänglich. Sie trägt dazu bei, dass wir uns möglichst schnell wieder wie gewohnt bewegen können. Ebenso sinnvoll ist auch die Physiotherapie beim Hund. 

Physiotherapie für Hunde - Prävention und Rehabilitation

Ein Beitrag von Step by Step Tierphysiotherapie Sina Peine entdeckte schon als Kind ihre Leidenschaft für Hundesport. Schon dadurch wurde Hundephysiotherapie zu einem wichtigen Thema für sie. Im AGILA Magazin gibt die gelernte Tierphysiotherapeutin regelmäßig Infos und Tipps rund um das Thema Physiotherapie beim Hund.

Polyarthritis beim Hund

Was ist Polyarthritis? Als Arthritis beim Hund wird eine entzündliche Erkrankung an den Gelenken bezeichnet. Dabei sind zwei Arten von Arthritis zu unterscheiden: Infektiöse Arthritis: Verursacht durch Bakterien. Nicht-infektiöse Arthritis: Entzündung als Reaktion des Immunsystems. Die Polyarthritis gehört zu den nicht-infektiösen Arthritisarten, sie ist also eine Autoimmunkrankheit. Das Immunsystem zerstört hierbei sämtliche Gelenke. Daher auch die Bezeichnung Polyarthritis – bei dieser Erkrankung werden mehrere Gelenke gleichzeitig angegriffen. Ursachen der Entzündung Die Ursachen der Entzündung bei immunbedingter Arthritis sind bis heute noch nicht vollständig geklärt. Es wird aber davon ausgegangen, dass das Immunsystem des Hundes bestimmte Botenstoffe bildet, die einen entzündlichen Prozess in den Gelenken auslösen. Damit reagiert das Immunsystem auf Bakterien, die sich nach einer Infektion noch im Gelenk befinden. Symptome der Polyarthritis Entwickelt sich bei Ihrem Hund eine Polyarthritis, kommt es oft von einem Tag auf den anderen zum Auftreten dieser Symptome: Auffällige Lahmheit des Hundes Geschwollene Gelenke Schmerzende Gelenke Eingeschränkte Bewegungsfähigkeit Berührungsempfindlichkeit Abgeschlagenheit Sollten Sie bemerken, dass Ihr Hund körperlich abrupt abbaut und sich nicht mehr so viel bewegt wie gewöhnlich, begeben Sie sich umgehend mit ihm zu Ihrem Tierarzt. Oft treten die Symptome in Schüben auf: Mal äußert sich die Krankheit in schmerzenden Gelenken, mal humpelt Ihr Hund oder schläft den ganzen Tag, nur um sich am nächsten Tag wieder völlig normal zu verhalten. Diese Tatsache macht es schwierig, die Diagnose frühzeitig zu stellen. Polyarthritis ist nicht heilbar, Medikamente können aber dabei helfen, dass der Hund sich wieder bewegen und fröhlich an Ihrem Leben teilhaben kann. In erster Linie wird die Entzündung mit Cortison behandelt und zusätzlich werden Schmerzmittel verabreicht. Allerdings ist dies aufgrund der Unheilbarkeit der Krankheit eine andauernde Therapie und es dauert zudem eine Weile, bis die Wirkung eintritt. Sollte Ihr Hund an Polyarthritis erkranken, sollten Sie darauf achten, dass er seine Gelenke nicht zu sehr belasten muss. Sorgen Sie aber trotzdem sanft dafür, dass Ihr Vierbeiner in Bewegung bleibt. Aufgrund der verminderten Bewegung muss besonders auf eine ausgewogene Ernährung geachtet werden, um Übergewicht zu verhindern. Dies würde die Gelenke nur unnötig belasten. Für den Gang aufs Sofa oder ins Auto können Sie Ihren Vierbeiner mit einer Hundetreppe unterstützen, die dafür sorgt, dass die Gelenke nur minimal belastet werden. Übermäßiges Hüpfen und Springen sollte eingeschränkt werden, auch wenn der Hund sich besser fühlt – damit dies auch so bleibt. {loadposition lexikon-belehrung} {loadposition __seo_kampagnenbanner_puppy}

Schilddrüsenüberfunktion bei Katzen

Die Schilddrüsenüberfunktion ist die häufigste hormonelle Erkrankung bei älteren Katzen. Betroffen sind hauptsächlich Samtpfoten ab dem zehnten Lebensjahr. Da die Ursachen dieser Krankheit bis heute nach wie vor unbekannt sind, lässt sich in der Regel nicht dagegen vorbeugen. Wird die Schilddrüsenüberfunktion rechtzeitig erkannt, ist sie jedoch gut behandelbar. Wir haben Ihnen heute die wichtigsten Informationen zu diesem Thema zusammengestellt.

Tiernamen für Hunde und Katzen

In unserer Tiernamenswelt findest Du zahlreiche Hunde- und Katzennamen. Finde Inspiration für den Namen Deines Lieblings!