Ältere Hunde und Katzen richtig begleiten

Nicht jedes Tier altert gleich. Während manche Senioren lange aktiv bleiben, benötigen andere früher mehr Ruhe, Unterstützung oder medizinische Betreuung. Veränderungen beim Fressen, Schlafen, Laufen oder Verhalten können auf altersbedingte Beschwerden hinweisen und sollten aufmerksam beobachtet werden. Regelmäßige Kontrollen helfen dabei, mögliche Erkrankungen frühzeitig zu erkennen.

Unsere Beiträge zeigen Dir, wie Du Fütterung, Bewegung und Wohnumgebung an die Bedürfnisse Deines älteren Tieres anpasst. Du erfährst außerdem, welche gesundheitlichen Probleme im Alter häufiger auftreten, worauf Du bei der Pflege achten solltest und wie Du die Lebensqualität Deines Lieblings unterstützen kannst. So kannst Du die Bedürfnisse Deines Tieres gezielt berücksichtigen und ihm den Alltag so angenehm wie möglich gestalten.

Unsere Beiträge zu Senioren

75 Beiträge

Bildband „Perfect Imperfection“ – Hunde mit Handicaps vor der Kamera

Mit „Perfect Imperfection“ kommt wieder einmal ein wunderschöner Hunde-Bildband auf den Markt – ein ganz besonderer. Die australische Fotografin Alex Cearns bringt vierbeinige Protagonisten vor die Kamera, die alle mit einem körperlichen Handicap leben, und zeigt sie in ihrer unvollkommenen aber einzigartigen Schönheit.

Blasenschwäche bei Hunden

Unaufhörlich produzieren die Nieren des Hundes Urin. Dieser Urin wird von den Nieren über die Harnleiter in die Blase geleitet. In der Blase wird der Urin gesammelt, bis das Organ meldet, dass es gefüllt ist und entleert werden sollte. Am Ausgang der Harnblase befindet sich ein Schließmuskel, der dafür sorgt, dass der Urin nicht ungewollt austreten kann. In der Regel können sich Hunde - ebenso wie Menschen - bewusst entscheiden, wann sie urinieren möchten. Der Schließmuskel entspannt sich dann und der Urin wird abgesetzt. Die Produktion und das Ableiten von Urin ist ein hoch komplizierter Prozess, bei dem auch Störungen auftreten können. Die Blasenschwäche bei Hunden ist eine solche Störung. Blasenschwäche bedeutet, dass der Hund das Absetzen von Urin nicht kontrollieren kann und immer wieder kleinere oder größere Mengen Urin verliert. Eine Blasenschwäche bei Hunden wird auch als Harninkontinenz oder Harnträufeln bezeichnet.

Blasensteine bei Katzen

Blasen- oder Harnsteine bei Katzen werden von Tierärzten auch als Urolithiasis oder Harnwegsobstruktion bezeichnet. Die Steine, oder auch Harnkristalle genannt, bilden sich aus den im Harn enthaltenen Mineralien. Zunächst fallen die Mineralien als Gries oder kleine Kristalle aus. Neueren Untersuchungen zufolge sind häufig auch Entzündungspropfe (urethrale plugs) bei der Katze an der Entstehung von Blasensteine beteiligt. All diese Komponenten lagern sich in der Blase zusammen und bilden Harnsteine. Ob die Blasensteine der Katze Beschwerden verursachen, hängt von deren Größe, Lage und Zusammensetzung ab. Bei einigen Tieren bleibt die Bildung dieser Blasensteine vollkommen symptomlos. Wenn die Steine jedoch die Blase reizen, entstehen häufig Blasenentzündungen. Und wenn ein Blasenstein die Harnblase mit dem Urin verlässt, kann er die Harnröhre ganz oder teilweise verstopfen. Dies tritt bei männlichen Tieren weitaus häufiger auf, da die Harnröhre von Katern deutlich länger und enger ist als die weiblicher Tiere. Blasensteine kommen vor allem bei älteren Tieren und Katzen im mittleren Alter vor.

Braucht mein Hund ein orthopädisches Bett?

Für guten Schlaf testen wir häufig eine Vielzahl an Matratzen, bevor wir uns für eine entscheiden, und am Schreibtisch legen wir großen Wert auf Stühle, die eine gesunde Sitzposition fördern. Das alles für einen gesunden Rücken und gegen Schmerzen. Für Hunde wird dagegen häufig ein deutlich geringerer Aufwand betrieben, und das, obwohl sie viel Zeit auf ihrem Liegeplatz verbringen. Auf der Suche nach dem richtigen Schlafplatz stolpert man immer häufiger über orthopädische Betten, Kissen und Matratzen für unsere Vierbeiner. Doch was ist eigentlich an ihnen so besonders?

Das Leben mit Katzen- und Hundesenioren

Alle wollen alt werden, aber keiner will es sein. Gustav Knuth Er war ein richtiger Draufgänger, hat allen stolz gezeigt, wer das Sagen im Revier hat. Neulinge wurden professionell abgecheckt und die netten Mädels mit aufgeregten Blicken verfolgt. Jetzt ist er nicht mehr der Alte, aber alt. Was Zweibeiner am eigenen Leib erfahren, bleibt ihren vierbeinigen Lieblingen ebenfalls nicht erspart. Und wenn es soweit ist, dann stehen Hunde- und Katzenbesitzer vor neuen Herausforderungen.

Das richtige Futter für Hunde: Keine leichte Wahl

Ein Gastartikel von Charity for Dogs Bei der Auswahl des Futters für Hunde stellen nicht nur die verschiedenen Hersteller Besitzer oft vor ein Entscheidungsproblem. Auch die unterschiedlichen Futterarten für jede Altersstufe werfen die Frage auf, ob diese Trennung unbedingt notwendig ist. Die Ernährung des Hundes wird so für viele Tierhalter zu einer Schwierigkeit. Man möchte alles richtig machen, aber weiß oft zu wenig über die genauen Bedürfnisse der Vierbeiner. Tatsächlich hat ein Junghund andere Ansprüche an sein Futter als ein Senior. Und es lohnt sich, auch einen Blick auf die verschiedenen Inhaltsstoffe des Futtermittels zu werfen.

Demenz bei Hunden: Symptome, Diagnose und Behandlung

Demenz beim Hund ist eine ernstzunehmende Erkrankung, die jedoch mit viel Einfühlungsvermögen, fachlicher Unterstützung und angepasster Pflege gut begleitet werden kann. Je früher Symptome erkannt werden, desto mehr Lebensqualität lässt sich erhalten.

Demenz bei Katzen

Die Katze von heute muss ihr Futter nicht mehr mühevoll selbst jagen und sich nicht vor Feinden schützen. Sie darf in einer warmen Wohnung leben und wird von ihren Besitzern liebevoll umsorgt. Diese gute Pflege lässt die Tiere immer älter werden. Viele werden so alt, dass ihre Besitzer auch Alterserscheinungen der Katzen beobachten. Wie Menschen werden Katzen mit zunehmendem Alter ruhiger. Zusätzlich werden sie anfälliger für Krankheiten, die speziell bei Katzen über 15 Jahren häufig auftreten. Eine davon ist die Demenz. Ursachen und Therapie von Demenz bei Katzen Die Krankheit, die auch bei Menschen weit verbreitet ist, hat einen noch unbekannten Ursprung. Bekannt ist nur, dass sich im Gehirn Ablagerungen festsetzen, die irreversibel die geistigen Fähigkeiten des Tieres beeinträchtigen. Eine heilende Therapie gibt es für die Krankheit nicht. Ist eine Katze einmal erkrankt, wird sie für ihr restliches Leben mit Demenz leben. Man kann den Samtpfoten dennoch das Katzenleben so angenehm wie möglich gestalten und den Fortschritt der Krankheit etwas verlangsamen.

Demenz bei Katzen - Wenn der Stubentiger vergesslich wird

Nicht nur wir Menschen erreichen ein immer höheres Lebensalter. Dank einem behütetem Leben in menschlicher Obhut, guter Pflege und ausreichend tiermedizinischer Versorgung ist auch die durchschnittliche Lebenserwartung unserer Stubentiger beachtlich gestiegen. Doch mit dem hohen Alter kommen auch die Gebrechen. Wenn Gedächtnis und Orientierungsfähigkeit der Vierbeiner stark nachlassen, heißt die Diagnose nicht selten Demenz.

Depression bei Hunden

Jeder Mensch kann an verschiedenen Depressionen leiden, das ist bekannt. Doch auch Hunde, alltägliche Begleiter und Freunde vieler Menschen, können von einer Depressionen betroffen sein. Schließlich stammt das heute so beliebte Haustier vom frei lebenden Wolf ab. Ursprünglich war der Hund also kein Tier, welches tagein und tagaus im Haus und mit Menschen lebte. "Er konnte sich daher auch schlecht leisten, so etwas wie Depressionen zu bekommen. Ein Wolf, der mehr als zwei Wochen (nach diesem Zeitraum spricht man von einer Depression mit den unten beschriebenen Symptomen) keine Lust mehr hat, sich um sein Futter zu kümmern, wäre nicht mehr überlebensfähig. Unser Haushund muss sich dagegen keine Sorgen darum machen, er überlebt, auch wenn er in eine Depression fällt", so die zertifizierte Tierpsychologin Nathalie Örlecke. Erste Anzeichen von Depressionen beim Hund Wenn Ihr normalerweise sehr aktiver und an der Umwelt interessierter Hund immer weniger Interesse an verschiedenen Aktivitäten zeigt, könnte dies ein erstes Anzeichen von Depressionen sein. "Bei einer Depression des Hundes ist vor allem auffällig, dass er sich teilnahmslos und nicht mehr hundeartig verhält. Er ist sehr schlecht zu motivieren, die Körperbewegungen sind stark eingeschränkt, sein Blick ist leer. Oft bemerkt man diese Dinge bei einem Hund recht schnell und vermutet erst einmal eine Erkrankung des Bewegungsapparates", so Expertin Nathalie Örlecke, die in der AGILA Hundetrainer-Sprechstunde auch die Fragen der User zur Hundeerziehung beantwortet. Die Erkrankung kann sich aber auch durch andere Verhaltensänderungen äußern, darunter auch dauerhafte Unruhe oder Futterverweigerung. Mit einer Depression geht meist eine Abwehrschwäche einher, sodass Ihr Hund anfälliger für kleinere Infektionskrankheiten wird. Das Allgemeinbefinden und der Magen-Darm-Trakt sind häufig davon betroffen und der Hund zeigt Krankheitssymptome ohne erkennbare Ursache. Auslöser für Depressionen beim Hund Einige wichtige Auslöser für Depressionen beim Hund, die besonders häufig auftreten, sind: Dramatische Veränderungen in der sozialen Umwelt des Tieres, beispielsweise der Verlust einer Bezugsperson Stress: Zum Beispiel, wenn Sie Ihren Wohnort ändern und in eine komplett andere Umgebung umziehen. Angst oder Frustration, wenn sich Ihr Hund überfordert fühlt Zunehmendes Alter: Gebrauchshunde leiden oft unter einer Altersdepression, wenn sie in den Ruhestand versetzt werden Zu wenig Regeln und Erziehung Abhilfe bei Depressionen des Hundes Ein depressiver Hund braucht vor allem Rückhalt und Zuwendung von Ihnen und Ihrer Familie. Hundetrainerin Nathalie Örlecke (089dogs - Professionelles Hundetraining) rät hier, nicht in Mitleid zu verfallen. "Besser als zu Hause Rückhalt zu geben sind sportliche Aktivitäten. Übungen des Grundgehorsams, die man langsam aufbaut, sehr viel Motivation beim Gassi gehen, mit dem Hund so umgehen wie mit einem Welpen, klare Strukturen und Regeln, viel Sonne und Licht. Eine graue Umgebung hilft dem Hund nicht." Sollten Sie oben genannte Veränderungen bei Ihrem Vierbeiner beobachten, suchen Sie einen Tierarzt oder Hundepsychologen auf. Dieser kann analysieren, ob Ihr Hund tatsächlich an Depressionen leidet oder eine andere Erkrankung die Ursache für die Veränderungen ist. Die Anwendung von Psychopharmaka sollte ein letzter Ausweg bleiben und ist in vielen Fällen nicht notwendig. Örlecke: "Helfen kann auch eine Lavendelduftlampe zu Hause oder Lavendeltropfen, befragen Sie dazu am besten einen Tierheilpraktiker."

Der richtige Umgang mit blinden Katzen

Oft zögert man, eine Katze mit Sehbehinderung bei sich aufzunehmen, aus Angst, mit dem Handicap überfordert zu sein. Bei vielen blinden Katzen kann man jedoch feststellen, dass sie nicht viel von sehenden Artgenossen unterscheidet. Beim Umgang mit blinden Katzen sollten nichtsdestotrotz ein paar Punkte besonders beachtet werden, damit sich die Samtpfoten in ihrer Umgebung zurechtfinden und wohlfühlen können.

Die richtige Futtermenge für Hunde ermitteln

Hungrige Vierbeiner überzeugen mit traurigen Blicken schnell, dass der volle Futternapf viel zu schnell leer war – also dringend eine zweite Portion nötig ist. Dabei sollten wir uns allerdings nicht immer auf die Einschätzung unserer Lieblinge verlassen, denn sie liegen häufig daneben. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie die richtige Futtermenge beim Hund einschätzen können.

Die Wohnung an Katzen-Senioren anpassen

Auch unsere Haustiere kommen irgendwann in die Jahre. Stubentiger, die früher noch über jedes Regal geturnt sind, liegen jetzt lieber auf einem gemütlichen Sofa. Der Alltag verändert sich – für Tier und Mensch. Wir haben ein paar Tipps, wie Sie Ihre Wohnung an die neuen Bedürfnisse Ihres Lieblings anpassen können.

Ein schönes Hundeleben trotz Krankheit und Alter

Robin Koch und seine Schäferhündin Hedda haben vieles erlebt und gut überstanden. In unserer Artikelreihe „Vom Militärdiensthund zum Weltenbummler“ berichten wir unter anderem von ihrer Zeit als Militärhündin und Hundeführer und ihren spannenden Reisen. In diesem Interview erzählt Robin Koch davon, wie er mit Krankheiten und dem zunehmendem Alter umgegangen ist, um seiner Hündin Hedda trotzdem ein schönes Hundeleben zu ermöglichen.

Einschläfern von Hunden

Irgendwann trifft diese Frage auf fast jeden Hundehalter: Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Einschläferung gekommen? Ein geliebtes Tier gehen lassen zu müssen, ist eine äußerst schmerzhafte Angelegenheit. Man hat viel Zeit mit dem Vierbeiner verbracht und die Entscheidung, den Hund einzuschläfern, fällt schwer. Für den Menschen bedeutet das Einschläfern, dass er sich mit seiner Trauer und dem Tod auseinandersetzen muss.

Tiernamen für Hunde und Katzen

In unserer Tiernamenswelt findest Du zahlreiche Hunde- und Katzennamen. Finde Inspiration für den Namen Deines Lieblings!