Alles Wissenswerte rund um Deine Katze

Jede Katze hat individuelle Bedürfnisse, die von ihrem Alter, ihrem Charakter und ihrer Lebensweise abhängen. Während Wohnungskatzen besonders von abwechslungsreicher Beschäftigung profitieren, benötigen Freigänger zusätzlich Schutz und Vorsorge für ihre Abenteuer im Freien. Mit der richtigen Pflege und Fürsorge schaffst Du die besten Voraussetzungen für ein gesundes und entspanntes Katzenleben.

Unsere Beiträge informieren Dich über Ernährung, Gesundheit, Pflege, Verhalten, Beschäftigung und Haltung. Außerdem erfährst Du, worauf Du bei der Eingewöhnung, der Ausstattung und dem Zusammenleben mit Deiner Katze achten solltest. So kannst Du ihren Alltag optimal gestalten und ihre natürlichen Bedürfnisse bestmöglich erfüllen.

Unsere Beiträge zu Katzen

864 Beiträge

Schwere Entscheidung: Einschläfern oder bis zum Ende pflegen?

Hund und Katze sind unsere treuesten Begleiter und besten Freunde, doch leider müssen auch sie uns eines Tages wieder verlassen. Das ist für jeden Tierbesitzer sicherlich einer der schlimmsten Momente. Und in vielen Fällen hat man auch noch die schwere Aufgabe zu entscheiden, ob es für sein geliebtes Tier an der Zeit ist zu gehen. Nur was sollte man tun: es einschläfern lassen oder doch daheim bis zu seinem natürlichen Ende pflegen? Eine sehr schwierige Frage, die auch uns bei der Diskussion über das Thema sehr nahe gegangen ist.

Scottish Fold – Die schottische Faltohrkatze

Die Schottische Faltohrkatze (Scottish Fold) ist durch ihre hängenden Ohren (Faltohren) charakterisiert. Die Geschichte dieser Katzenrasse beginnt durch Züchtungen ab 1960 in Großbritannien. Die Scottish Fold ist eine beliebte Katzenrasse. Durch ihre ruhige Art und ihr „niedliches“ Aussehen wird sie gerne als Familienkatze gehalten. Allerdings gibt es große Bedenken gegen diese Katzenrasse, denn als Folge der Anomalie (hängende Ohren) treten vermehrt gesundheitliche Beschwerden auf. 

Sehverlust durch Bluthochdruck bei Katzen

Plötzlicher Sehverlust bei Katzen ist leider keine Seltenheit. Die Vierbeiner sind meist verstört und finden sich in der bekannten Umgebung nur noch schlecht zurecht, wenn sie von heute auf morgen ihr Augenlicht verlieren. Ein Grund für den plötzlichen Sehverlust kann Bluthochdruck sein.

Selbst Kochen für Ihre Vierbeiner

Wenn Sie das Futter für Ihren Hund oder Ihre Katze selbst zubereiten möchten, gibt es zahlreiche Möglichkeiten. In einigen Fällen ist selbst gekochtes Essen für Vierbeiner ratsam, zum Beispiel wenn fertige Futtermittel aufgrund einer Allergie nicht vertragen werden. Zusammengefasst ist das Selbstkochen für gesundheitliche Zwecke besonders begründet bei: Allergien Nierenerkrankungen Diabetes Stoffwechselstörungen Möchten Sie generell wissen, welche Zutaten genau verwendet und wie diese verarbeitet wurden, so bietet sich die eigene Futtermittelherstellung ebenso an. Bei Futtermittelallergien kommt hinzu, dass Sie häufig nicht sofort wissen, auf welchen Inhaltsstoff Ihr Tier genau allergisch reagiert. Deshalb bietet sich eine Ausschlussdiät an, bei der Sie das Futter selbst vorbereiten. Oder Sie kochen einfach gerne und wollen Ihrem Liebling etwas Gutes tun? Hierzu finden sich viele Rezepte speziell für Ihren Vierbeiner in Büchern oder im Internet. Kochen für den Hund Viele Hunde freuen sich über die Abwechslung im Speiseplan, wenn neben fertigem Futter selbst gekochtes in den Napf kommt. Sie können die Mahlzeiten komplett durch selbst Gekochtes ersetzen oder mit fertigem Futtermittel nach Bedarf mischen. Dabei sollten Sie Ihren Hund jedoch genau beobachten. Auf zuviel Abwechslung, beziehungsweise eine häufige Futterumstellung, kann der Hund mit Verdauungsbeschwerden reagieren. Ist dies der Fall, ist eine Rück-Umstellung auf das gewohnte Trocken- oder Nassfutter eventuell sinnvoller. Als fleischlicher Bestandteil des selbst gekochten Futters eignen sich alle Fleischsorten sowie Fisch (Gräten entfernen!). Auch Innereien können genutzt werden, wobei Sie dies nicht häufiger als einmal wöchentlich geben sollten. Eier liefern Vitamine und Proteine, ebenso wie Milchprodukte. Dabei sollten Sie beachten, dass die meisten Hunde keine Laktose vertragen. Reis, Haferflocken, Hülsenfrüchte in kleinen Mengen sowie Obst und Gemüse können den Hunde-Speiseplan bereichern. Zwiebeln, Lauch und Knoblauch wirken giftig und gehören nicht in das Hundefutter! Auch Rosinen, Weintrauben und Zitrusfrüchte sollten Sie meiden. Generell freut sich Ihr Hund sicher auch über selbst gebackene Hundekuchen! Kochen für die Katze Für Ihre Katze selbst zu kochen könnte sich anfangs etwas schwieriger gestalten. Katzen verhalten sich häufig zurückhaltend gegenüber ungewohntem Futter. Wenn Sie bisher herkömmliches Fertigfutter verfüttert haben, lohnt es sich daher, die Katze langsam an das neue Futter heranzuführen. Ob gekochtes Fleisch oder verschiedene Zutaten akzeptiert werden, muss ausprobiert werden. Auch für Katzen sind bestimmte Lebensmittel giftig, so können beispielsweise größere Mengen Thunfisch aus der Dose durch das enthaltene Quecksilber vergiftend wirken. Ähnlich wie beim Hund sollten auch Knoblauch und Zwiebeln sowie Schnittlauch, Weintrauben und Rosinen gemieden werden. Diese können starke Verdauungsbeschwerden und sogar Nierenversagen hervorrufen. Die beliebte Milch sollten Sie ebenso vermeiden, da auch Katzen auf Laktose mit Verdauungsproblemen reagieren können.

Seminare rund um die Katze

Anlässlich des zweijährigen Bestehens des Katzen-Podcast von Ratgeber-Autorin Sabine Ruthenfranz, bietet die Katzenexpertin in diesem Jahr zwei tolle Seminare für interessierte Katzenhalter und Katzenunternehmer an. Wir fassen kurz zusammen, um was für Seminare es sich handelt und wo Sie sich bei Interesse anmelden können.

SEPA ist da! Was bedeuten IBAN und BIC?

Ab dem 01. Februar 2014 gelten in Europa neue Vorschriften für den Zahlungsverkehr. SEPA (Single Euro Payments Area) ist der neue, einheitliche Euro-Zahlungsverkehrsraum für Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlungen. Die heutigen, nationalen Zahlverfahren werden auf der gesetzlichen Grundlage der EU-Verordnung Nr. 260/2012 („SEPA-Migrationsverordnung“) zum 1. Februar 2014 durch die SEPA-Zahlverfahren abgelöst.

Serengeti-Katze – Sozialer Begleiter mit wilden Vorfahren

Die Serengeti zählt zu den jüngeren Katzenrassen und hat ihren Ursprung in den Vereinigten Staaten von Amerika. Sie wurde im Jahr 1994 in Kalifornien aus der Bengal-Katze und der Orientalisch Kurzhaar gezüchtet und wird nach wie vor „weiterentwickelt“. Das Zuchtziel soll eine Katze sein, die dem Servalwesen ähnelt und optisch an eine Wildkatze erinnert. Dabei soll jedoch gänzlich auf die Einkreuzung von Wildkatzen verzichtet werden. Die Bengal-Katze ist mittlerweile viele Generationen von ihren wilden Vorfahren entfernt, die ihre Wurzeln im asiatischen Raum haben. Lediglich die charakteristische Farbgebung und Fellzeichnung erinnert noch an ihre Vorgänger. Die Serengeti haben ein Fell, das sich durch schwarze Tupfen auf hellbraunem, beigem oder goldenem Grund auszeichnet und sind an ihren vergleichsweise langen Beinen und außergewöhnlich großen Ohren zu erkennen.

Siamkatze - Abenteuerlustige Orientkatze

Die Siamkatze ist eine der bekanntesten und meist verbreitetsten Katzenrassen der Welt. Ihren Ursprung hat sie – wie ihr Name schon sagt – in der thailändischen Region Siam. Die elegante Rassekatze zählt zu den zehn beliebtesten Katzenrassen der Deutschen.

Siamkatze - Variationen und Pointierungen

Die Siamkatze ist eine sehr schlanke, muskelöse Kurzhaarkatze von mittlerer Größe. Sie wiegt zwischen drei und vier Kilo, der Kater zwischen vier und fünf Kilo. Das typische Kennzeichen ist die leuchtend blaue Augenfarbe.

Siamkatzen – Eigenwillig und dennoch treu

Die Siamkatze hat auf der ganzen Welt unter Katzenliebhabern einen bekannten und besonderen Ruf. Sie gehört zu den am meisten verbreiteten Katzenrassen und hat eine lange Geschichte. Ursprünglich entstammt diese Rasse der Region Siam, die in Südostasien liegt. Dieses Gebiet entspricht dem heutigen Thailand. Bereits vor ca. 200 Jahren wurde die Katze das erste Mal schriftlich erwähnt. Am Ende des 19. Jahrhunderts wurden englische Diplomaten in ihren Bann gezogen und brachten ein Siamkatzenpaar nach Großbritannien.

Sibirische Katze – Ein anhänglicher Begleiter mit dickem Fell

Die Sibirische Katze zählt zu den jüngeren halblanghaarigen Katzenrassen. Sie wird seit 1987 gezüchtet und hat innerhalb kürzester Zeit eine weite Verbreitung auf der ganzen Welt erreicht. Ihre Bezeichnung war in Russland zunächst über viele Jahre ein volkstümlicher Ausdruck, der alle Katzen umfasste, die sich durch eine kräftige Statur und einen langhaarigen Pelz auszeichnen. Nach und nach wurde sich um eine sorgfältige Zucht bemüht und der Begriff diente schließlich als konkrete Bezeichnung der charakteristischen Zucht.

Sichere Katzenhalsbänder selbstgemacht

Katzenhalsbänder sind sehr umstritten. Auch wenn durch ein Halsband zum Beispiel Herrenlosigkeit ausgeschlossen oder eine Adressplombe zur besseren Wiederfindung angebracht werden kann, birgt der Halsschmuck einige Gefahren. Beim Versuch, das Halsband abzustreifen, können sich die Samtpfoten strangulieren, auch zu ernsthaften Quetschungen und Schnittwunden im Achselbereich kommt es sehr häufig. Um die Vorteile eines Katzenhalsbandes nutzen zu können und gleichzeitig die Gesundheit der Samtpfote zu schützen, gibt es eine sichere Alternative: Katzenhalsbänder aus Papier.

Sichere Lebensmittel für Katzen

Sie möchten Ihrer Samtpfote gelegentlich etwas von Ihrem Lieblingsessen abgeben? Bei bestimmten Lebensmitteln ist das gar kein Problem - solange Sie ein paar Fütterungsvorschriften beachten. Entdecken Sie hier einige Beispiele, welche Leckereien auch für den Katzennapf geeignet sind. Download

Silvester mit Hund und Katze: Ängste nehmen

Mit Böllern und Raketen begrüßen viele Menschen fröhlich und optimistisch das neue Jahr. Unsere vierbeinigen Familienmitglieder leiden jedoch unter diesem oft bereits an den Weihnachtstagen einsetzenden Lärm. Für Hunde und Katzen ist Feuerwerk nur beängstigender Krach, dem sie zu entgehen suchen. Mit einigen Kniffen können Sie Ihren Liebling jedoch frühzeitig und schrittweise an diese Lärmbelästigung gewöhnen und ihm die Angst nehmen.

Sind Katzenhaare in meiner Kleidung verarbeitet?

Kommt die Sprache auf das viel diskutierte Thema des Pelztragens, so denken wohl auch Sie an Pelz von Füchsen, Kaninchen oder Chinchillas. Wer es moralisch für verwerflich hält, Teile von toten Tieren am Körper zu tragen, greift dann meistens zum Kunstpelz. Was aber wohl die wenigsten Endverbraucher wissen, ist, dass es sich hierbei nicht selten auch um Echthaar handelt – nämlich jenes von Katzen! Durch die weltweit hohe Population von Katzen ist es auch für viele Produzenten von Kunstfell günstiger, auf Katzenhaare als auf synthetisch hergestellten Pelz zurückzugreifen. Vor allem in China werden in der Pelzindustrie jährlich Millionen Hunde und Katzen getötet, um günstig an Fell für Kleidung zu kommen. Gibt es dagegen kein Gesetz? 2009 wurde von der EU ein Importverbot für China ausgesprochen, worin festgelegt ist, dass keinerlei Hunde-oder Katzenfell an Kleidung verarbeitet werden darf, welche in europäische Länder geliefert werden. Doch immer wieder finden sich Wege, Verbote zu umgehen, was auch im Fall von Katzenhaaren in der Kleidung der Fall ist. So werden Jacken, Mützen und Co. bewusst falsch etikettiert, sodass Sie am Ende im Glauben sind, einen Mantel zu tragen, dessen Fellbesatz zu 100 % aus Polyester besteht. Ein weiterer Grund für die Möglichkeit, solch eine Täuschung zu praktizieren, ist die fehlende Kennzeichnungspflicht, wie sie es seit 2013 in der Schweiz gibt. So müssen auch Echtpelzprodukte nicht mit Herkunft und Tierart deklariert sein, was den Betrug beim Kunstpelz erleichtert. Wie erkenne ich, ob Katzenhaare in meiner Kleidung verarbeitet wurden? Das Fehlen einer Kennzeichnungspflicht in Deutschland macht es notwendig, dass Sie sich mit gängigen Methoden zur Echtpelzerkennung vertraut machen: Strukturtest: Echte Felle bestehen aus verschieden strukturierten Haarschichten, wobei kurze Haare die Unterwolle sind, aus denen die langen Haare herausstehen; Kunsthaar ist gerade geschnitten, Echtpelz fällt lockerer und ist beweglicher, zudem werden die Haare zum Ende hin dünner. Ledertest: Ziehen Sie die Haare auseinander und sehen Leder, ist es Echtpelz, da Tierhaare mitsamt der Lederhaut gewonnen werden; Webpelz wird hingegen auf Kunststoff verarbeitet. Pustetest: Natürliches Haar legt sich zur Seite, wenn Sie leicht dagegen pusten, sodass die Unterwolle sichtbar wird. Somit bewegt sich z. B. an Mützen verarbeitetes Katzenhaar mit, wohingegen Webpelz an seiner Position verweilt. Feuerzeugtest: Nach Kauf können einzelne Haare aus dem Pelz gezupft und angezündet werden; Haare von Tieren, wie Katzen reagieren wie menschliches Haar, brennen also schnell und riechen unangenehm; Kunsthaar brennt nicht, sondern schmilzt und bildet Plastikkügelchen.

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