Alles Wissenswerte rund um Deine Katze

Jede Katze hat individuelle Bedürfnisse, die von ihrem Alter, ihrem Charakter und ihrer Lebensweise abhängen. Während Wohnungskatzen besonders von abwechslungsreicher Beschäftigung profitieren, benötigen Freigänger zusätzlich Schutz und Vorsorge für ihre Abenteuer im Freien. Mit der richtigen Pflege und Fürsorge schaffst Du die besten Voraussetzungen für ein gesundes und entspanntes Katzenleben.

Unsere Beiträge informieren Dich über Ernährung, Gesundheit, Pflege, Verhalten, Beschäftigung und Haltung. Außerdem erfährst Du, worauf Du bei der Eingewöhnung, der Ausstattung und dem Zusammenleben mit Deiner Katze achten solltest. So kannst Du ihren Alltag optimal gestalten und ihre natürlichen Bedürfnisse bestmöglich erfüllen.

Unsere Beiträge zu Katzen

861 Beiträge

Laminatboden mit Katze

Der eigene Stubentiger bringt viel Freude ins Leben, doch nicht alle Verhaltensweisen der Katzen wirken sich positiv auf die Einrichtung Ihrer Wohnung aus. Gerade wer im Besitz von empfindlichen Böden ist, möchte diese vor Kratzern bewahren. Auf glattem Laminat besteht Rutschgefahr, wodurch die Katze ihre Krallen einsetzt, um sich abzufangen.

Langhaarkatzen

Entsprechend ihrer Haarlänge werden Katzenrassen in Kurzhaar-, Langhaar- und Halblanghaarrassen eingeteilt. Während eine Vielzahl an unterschiedlichen Rassen dem Kurzhaar oder Halblanghaar angehört, werden die folgenden drei Katzen als langhaarig klassifiziert: Perser Colourpoint Non Pointed Himalayan Diese drei sind allesamt den Perserkatzen zuzuordnen. Sie zeichnen sich durch einen stämmigen Körperbau, kurze Beinchen und einen großen runden Kopf aus. Die großen Augen und die kleine Stubsnase verleihen der Perserkatze einen offenherzigen und lieblichen Gesichtsausdruck. Langhaarkatzen können außerdem in verschiedenen Fellfarben und -musterungen auftreten. Zur Unterscheidung werden die Fellfarbvariationen eingeordnet in die Kategorien: Solids, also einfarbige Katzen Bicolors, zweifarbig Shadeds Points Smokes Ein geselliger und ruhiger Familienzuwachs Der Langhaarkatze wird ein sehr liebevolles, freundliches und ausgeglichenes Wesen zugeschrieben. Sie geht ihr Leben gerne ruhig an und beobachtet das Geschehen um sie herum am liebsten von einem warmen und bequemen Fensterplatz aus. Der katzentypische Klettertrieb ist bei den meisten Langhaarkatzen nur wenig ausgeprägt. Durch ihre gesellige und offene Art integriert sich die Langhaarkatze ideal in Familien und kommt sehr gut mit Kindern aus. Langhaarkatzen setzen gern ihren eigenen Kopf durch. Auf ihre charmante Art entscheidet Ihre Katze, wann es Zeit zum Spielen oder für Schmuseeinheiten ist. Gerade Kuscheleinheiten kommen bei der Langhaarkatze nicht zu kurz und sie liebt es, gestreichelt zu werden. Ihren Bezugspersonen gegenüber ist sie treu ergeben und sehr anhänglich. Allerdings ist die Langhaarkatze daher nur ungern allein und sollte von berufstätigen Besitzern nicht als Einzelkatze gehalten werden. Langhaarkatzen benötigen tägliche Pflege Da das lange Fell schnell zu Verfilzungen und Knötchen neigt, gehören Langhaarkatzen zu den pflegeintensivsten Katzenrassen. Die regelmäßige Fellpflege nimmt viel Zeit und Geduld in Anspruch, wird aber dringend empfohlen, um Ihrer Katze ein langes und gesundes Leben zu ermöglichen. Die Fellpflege beinhaltet: Das regelmäßige Kämmen durch das ganze Fell; ca. 15-30 Minuten Zeitaufwand Die Kontrolle auf Verfilzungen oder Knoten Das Einreiben mit etwas Babypuder oder Katzen-Trockenshampoo bei fettigem Fell; Baden reizt die Haut Ihrer Katze Das tägliche Säubern des Katzenhinterteils Sollten dennoch Knoten oder Verfilzungen entstehen, dürfen diese nicht aus dem Fell gerupft werden, sondern müssen durch Kämmen vorsichtig entfernt oder herausgeschnitten werden. Nachlässigkeit kann Ekzeme oder Parasitenbefall zur Folge haben. Um Ihre Katze schon möglichst früh an die gründliche Fellpflege zu gewöhnen, sollte sie schon in jungen Jahren spielerisch an das Pflegeprogramm herangeführt werden. Abgesehen von der umfassenden Fellfürsorge ist eine Langhaarkatze pflegeleicht. Wie jedes Tier sollte auch Ihre Katze natürlich hochwertig und vitaminreich ernährt werden.

LaPerm – Schmusebacke mit Dauerwelle

Eine noch recht junge und außergewöhnliche Katzenrasse ist die LaPerm. Der Name ist hier Programm, denn das amerikanische „perm“ steht für „permanent wave“, was übersetzt Dauerwelle heißt. Und tatsächlich haben diese Rassekatzen wunderschöne Naturlocken. Die Samtpfoten bestechen aber auch mit ihrem tollen Charakter!

Laserpointer als Katzenspielzeug: Was Sie beachten sollten

Ein kleiner Lichtpunkt, der über die Wände und Möbel fliegt und die Aufmerksamkeit unserer Stubentiger beansprucht – und ihren Jagdinstinkt weckt. Laserpointer sind ein beliebtes Katzenspielzeug und verwandeln das ganze Zimmer in einen Spielplatz, während Frauchen und Herrchen bequem sitzen bleiben. Doch der leuchtende Spaß ist nicht unbedenklich.

Leber (Vitamin A)

Sie füttern Ihrem Vierbeiner öfter frische Leber? Nicht immer ist das unbedenklich. Unter anderem besteht die Gefahr, dass sich Ihre Katze oder Ihr Hund mit Vitamin A vergiftet. Worauf Sie achten können, um Ihrem Liebling ausreichend, aber nicht zu viel mit Vitamin A zu versorgen und wie Sie Symptome einer Vergiftung (sog. Hypervitaminose A) erkennen, erfahren Sie hier. Bei einem akuten Vergiftungsverdacht hilft der Giftnotruf: +49 551 19240

Leberkekse

Leberkekse Zutaten: 350 g Schweineleber 200 g Frischkäse 1 EL Honig 1 Prise Salz 300 g Vollkornhaferflocken Zubereitung: Die Leber fein mahlen und mit Frischkäse vermischen. Den Honig dazugeben und mit Salz würzen. Die Haferflocken unterheben. Kleine Plätzchen vom Teig abstechen und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech auslegen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 20 Minuten backen.

Leinenspaziergang mit der Katze

Leinenspaziergang mit Ihrer Katze - Ist das möglich? Die Katze ist nach dem Hund das beliebteste Haustier der Deutschen. Allerdings ist es vielen unserer Stubentiger nicht vergönnt, als Freigänger zu leben, wie es ihrer Natur am besten entspricht. Meist liegt das an der Wohnlage des Besitzers, die dies nicht zulässt – oft ist der Verkehr in der Umgebung zu dicht oder die Wohnung liegt nicht im Erdgeschoss. Viele Halter suchen daher nach einer Möglichkeit, ihren Hauskatzen trotz der einschränkenden Bedingungen Zugang zur Außenwelt mit all ihren Sinneseindrücken zu verschaffen, um deren Leben zu bereichern und ihr Tier bei guter Gesundheit zu halten. Gassi gehen an der Leine Eine gute Möglichkeit, Ihrer Samtpfote den Ausgang zu ermöglichen, bieten Katzengeschirr und Leine, mit deren Hilfe Sie Ihre Katze auf Spaziergänge mitnehmen können. Da Katzen aber durch ihr unabhängiges Wesen per se nicht die geborenen Gassigänger sind, ist es wichtig, sie möglichst schon als Jungtiere an das Tragen eines Führgeschirrs und das Gehen an der Leine zu gewöhnen und die Erfahrungen während des Trainings mit positiven Erinnerungen zu verknüpfen. Die wichtigsten Voraussetzungen sind viel Geduld und Einfühlungsvermögen des Halters sowie das passende Temperament der Katze – nicht jedes Tier ist in der Lage, sich mit dem Gehen an der Leine abzufinden, es gilt deshalb: Beobachten Sie Ihre Katze genau, versuchen Sie, sie nicht zu überfordern und wenn Ihre Versuche mit dem Geschirr partout nicht fruchten, zwingen Sie Ihre Samtpfote nicht zu den Spaziergängen. Sollte Ihrer Katze das Spazierengehen an der Leine gfallen, sollten Sie sich bewusst sein, dass sie die einmal gewonnene Freiheit wahrscheinlich immer wieder einfordern wird. Wer also nicht regelmäßig die Zeit für einen Spaziergang aufwenden möchte, sollte auf diese Option besser verzichten. Kleine Checkliste Bevor es an den ersten Spaziergang geht, gibt es einige Dinge zu erledigen. Zunächst sollten Sie für das Training bereits einige Dinge zu Hause haben: Leine: Hier eignet sich die bewährte „Flexi“-Leine für kleine Hunde, damit die Katze stöbern kann, wie und wo sie möchte. In Tierfachgeschäften sind jedoch auch spezielle Katzenleinen samt Geschirr erhältlich. Brustgeschirr: Dabei sollte darauf geachtet werden, dass das Geschirr gut sitzt: weder zu schlaff noch zu eng! Reflektoren verringern das Risiko eines Unfalls mit einem Auto oder Radfahrer in der Dämmerzeit. Leckerli: Für den ersten Spaziergang muss die Katze das Geschirr und die Leine schon kennen – bestätigen Sie das Tier bei ruhig-gehorsamen Verhalten mit einer kleinen Gaumenfreude. Es eignet sich alles, was Ihre Samtpfote gerne frisst. Worauf ist zu achten? Beginnen Sie das Training am besten schon im Jungtieralter. Lassen Sie ihre Katze im Geschirr nicht unbeaufsichtigt. Trainieren Sie in kleinen Schritten, zunächst nur in der Wohnung. Starten Sie mit kleinen Ausflügen in ruhigen Bereichen. Nehmen Sie die ersten Male eine Katzenbox als Zufluchtsort mit. Belohnen Sie Ihre Katze konsequent für gute Mitarbeit und verzichten Sie auf Bestrafung. Für einen erfolgreichen Spaziergang sollte Ihre Katze unbedingt bei guter Gesundheit und geimpft sein.

Leishmanien bei Hunden und Katzen

Im Sommerurlaub gilt es, sich und seinen Vierbeiner vor Reisekrankheiten zu schützen – denn einige Krankheitserreger fühlen sich beispielsweise im warmen Klima des Mittelmeerraums besonders wohl. So auch die Leishmanien, die über Sandmücken auf Hunde und Katzen übertragen werden. Erfahren Sie hier mehr.

Leishmaniose bei Katzen

Leishmaniose bei Katzen ist eine lebensbedrohliche Erkrankung, die über Sandmücken übertragen wird. Obwohl sie eigentlich eher in wärmeren Regionen verbreitet ist, wird sie auch in Deutschland zu einem zunehmenden Problem. Indem Sie sich über die unheilbare Erkrankung informieren, können Sie die Gesundheit Ihrer Katze schützen. Erfahren Sie darum hier alle wichtigen Informationen.

Leukämie bei Katzen

Die Katzenleukämie, auch Felines Leukämievirus genannt, ist eine ansteckende Viruserkrankung mit einem schleichenden Verlauf. Oft bleibt die Erkrankung lange unerkannt, da diese sehr unterschiedliche Krankheitsbilder und Symptome aufweist, sodass die Erkrankung häufig tödlich für das Tier endet. Es kann sogar vorkommen, dass die Krankheit sich erst nach Jahren in Form einer chronischen Erkrankung äußert. Häufigkeit und Behandlung In Deutschland sind geschätzt 2 bis 10 % aller Katzen infiziert. Nicht bei jedem Tier, das mit dem Felinen Leukämievirus infiziert ist, bricht die Krankheit auch aus. Dennoch besagt eine Studie, dass 80 % aller infizierten Katzen in einem Zeitraum von drei Jahren sterben. Eine Therapie erkrankter Tiere ist nicht möglich. Die Behandlung erfolgt lediglich symptomatisch, um das Leiden der Katzen zu mindern. Chemotherapie oder Bestrahlung können zwar lebensverlängernd sein, allerdings ist bei bösartigen Tumoren eine Einschläferung zu empfehlen. Aufgrund dessen wird in Deutschland eine Impfung gegen das Virus, besonders wenn Ihre Katze freilaufend ist, empfohlen. Verbreitung Die Katzenleukämie ist weltweit verbreitet. Der Erreger wird hauptsächlich durch direkten Kontakt von Katze zu Katze verbreitet. Die Übertragung erfolgt über die Schleimhäute von Mund und Nase oder offene Wunden. Das infektiöse Material muss direkt aufgenommen werden. Dies geschieht vor allem beim gegenseitigen Putzen und Revierkämpfen. Eine indirekte Übertragung durch einen gemeinsamen Futternapf ist unwahrscheinlich, da der Virus bei Zimmertemperatur nur wenige Minuten überlebt. Ein schwangeres Tier kann den Erreger an die Jungen weitergeben; dies ist aber nicht zwangsläufig der Fall. Andere Tiere oder Menschen sind durch den Virus nicht gefährdet. Symptome Das Krankheitsbild der Katzenleukämie ist sehr vielseitig, weshalb es sehr unterschiedliche Symptome geben kann. Hierbei wird vorerst zwischen zwei Formen unterschieden, nämlich der neoplastischen und der nicht-neoplastischen Form der Katzenleukämie. Symptome der neoplastischen Form: Lymphome (Tumore der lymphatischen Organe) Tumore der inneren Organe Lymphknotenschwellungen Fressunlust Abmagerung Erbrechen Durchfall {loadposition lexikon-belehrung} Symptome der nicht-neoplastischen Form: Immunsuppression Veränderung der Blutzellen Fortpflanzungsstörungen schlecht heilende Wunden und Abszesse vermehrter Schlaf Ohrenentzündungen Augenerkrankungen Katzenschnupfen Lungenentzündung Anämie (Blutarmut) Prophylaxe/Impfung Ab der neunten Lebenswoche können Sie Ihre Katze gegen das Virus impfen. Sollte das Tier bereits infiziert sein, ist die Impfung allerdings wirkungslos. Die Impfung ist nur für Freigänger zu empfehlen, da Wohnungskatzen nur selten oder gar nicht mit anderen Katzen in Kontakt kommen. Das Feline Leukämievirus an sich ist relativ empfindlich und wird in der Umwelt schnell unschädlich. Daher ist es auch mit allen gängigen Desinfektionsmitteln inaktiv zu machen.

Leukose bei Katzen

Felines Leukämievirus  (FeLV) oder bei Katzen auch Leukose genannt, ist ein Virus, das dazu neigt, Tumoren bestimmter Blutzellen und der Stammzellen des Knochenmarks zu verursachen. Aber nicht jede Katze, die eine Feline Leukämievirus-Infektion hat, entwickelt auch automatisch einen Tumor und somit Krebs. Eine Leukose bei Katzen kann auch mit einer Verminderung der Zellen im Blut einhergehen, man spricht dann von einer Anämie. Aus diesem Grund sind die Erstellung eines Differentialblutbildes und die Bestimmung der Zellzahl eine wichtige, labordiagnostische Maßnahme. Außerdem sollte ein ELISA Test durchgeführt werden.

Lieblingshaustier: 22,9 Millionen Katzen und Hunde

Die Zahl der Heimtiere in Deutschland ist von 2016 auf 2017 um 2,7 Millionen gestiegen. Das ergab eine repräsentative Erhebung, die das Marktforschungsinstitut Skopos im Auftrag des Industrieverbands Heimtierbedarf e.V. und des Zentralverbands Zoologische Fachbetriebe Deutschlands e.V. durchgeführt hat.

Lilien (Lilium, Hemerocallis, Amaryllidacea)

Die Zahl der Giftpflanzen für Hunde und Katzen ist groß - eine unbedacht gewählte Zimmerdekoration kann so schnell zur tödlichen Falle werden. Gerade die imposanten Blüten der Lilie laden vor allem Katzen, aber auch Hunde, zum Knabbern ein. Wie giftig Lilien für Hunde und Katzen sind und ob es ungefährliche Alternativen gibt, erfahren Sie in diesem Artikel. Bei einem akuten Vergiftungsverdacht hilft der Giftnotruf: +49 551 19240

Lipom bei der Katze

Ein Lipom bei der Katze ist ein gutartiger Tumor, der Ihnen erstmal keine großen Sorgen bereiten sollte. Haben Sie bei Ihrer Katze einen Knubbel in oder unter der Haut festgestellt? Oder wurde bereits ein Lipom diagnostiziert? Dann können Sie sich im folgenden Artikel über Behandlungsmöglichkeiten, Untersuchung und Kosten informieren.

Lungenentzündung bei Katzen

Eine Lungenentzündung bei Katzen ist eine ernsthafte Erkrankung, die unbedingt behandelt werden muss. Die Lunge ist wichtig für den Gasaustausch im Körper. Wenn eine Lungenentzündung (auch Pneumonie) bei Katzen auftritt, dann ist das Lungengewebe entzündet. Die Lunge besteht grundsätzlich aus den Lungenbläschen und dem Lungenbindegewebe, das dem Organ eine Struktur verleiht. Eine Lungenentzündung kann unterschiedliche Ursachen haben. Zudem kann eine Pneumonie bei Katzen auch Folge, beziehungsweise Teil, einer anderen Erkrankung sein. Je nach Ursache der Lungenentzündung bei der Katze muss diese unterschiedlich behandelt werden. Die Prognose hängt ebenfalls von der Ursache ab.

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