Hygiene im gemeinsamen Zuhause

Welche Hygienemaßnahmen notwendig sind, richtet sich nach Tierart, Haltung und Lebensweise. Hunde bringen nach Spaziergängen häufig Schmutz und Feuchtigkeit mit in die Wohnung, während bei Katzen vor allem die regelmäßige Reinigung der Katzentoilette eine wichtige Rolle spielt. Auch Futterplätze, Schlafbereiche und häufig genutzte Gegenstände sollten in passenden Abständen gesäubert werden.

Unsere Beiträge zeigen Dir, wie Du Näpfe, Decken, Körbchen, Spielzeug und Toilettenbereiche gründlich und tiergerecht reinigst. Du erfährst außerdem, welche Reinigungsmittel geeignet sind, wie sich unangenehme Gerüche reduzieren lassen und worauf Du bei der Körperpflege achten solltest. So kannst Du für ein sauberes Umfeld sorgen und gleichzeitig die Gesundheit und das Wohlbefinden Deines Lieblings unterstützen.

Unsere Beiträge zu Hygiene

87 Beiträge

Katzenwäsche: Mein Stubentiger braucht ein Bad

Katzen verbringen bekanntlich viel Zeit damit, ihr Fell zu säubern. In seltenen Fällen, wie bei einem Pilz- oder Milbenbefall, reicht diese penible Pflege jedoch nicht. Rät der Tierarzt zu einem Bad, kann das für Sie und Ihren wasserscheuen Liebling viel Stress bedeuten. Damit Ihr Vorhaben möglichst erträglich umgesetzt wird, haben wir Ihnen die hilfreichsten Tipps zusammengestellt.

Kitten stubenrein bekommen: So klappt das Katzenklo-Training

Stubenreinheit lässt sich bei Kitten und Katzen in der Regel gut fördern, da das natürliche Verhalten bereits stark auf Sauberkeit ausgelegt ist. Mit der richtigen Vorbereitung, einem passenden Katzenklo und klaren Routinen lernen die meisten Samtpfoten schnell, die Katzentoilette zuverlässig zu nutzen.

Krallen der Katze

Die Krallen sind die wohl wichtigsten Werkzeuge der Katzen. Die „ausfahrbaren" Krallen bestehen aus Horn mit einer dolchartig nach vorne gerichteten Krümmung. Im Inneren der Kralle befindet sich das rosafarbene Mark oder Krallenbein, das Nerven und Blutgefäße enthält. Diese Krallen werden nur bei Gebrauch (Verteidigung, Beutefang, Klettern) durch Anspannen bestimmter Muskeln ausgefahren, damit sie sich beim Laufen nicht abnutzen, sondern scharf bleiben.

Lefzen – Die Lippen des Hundes

Die Lefzen beim Hund agieren wie die Lippen beim Menschen, sie schützen den Mundraum und können auch Emotionen ausdrücken. So können die Lefzen Ihres Hundes Ihnen als Halter viel über das Gemüt des Tieres verraten: Ein Hund kann seine Lefzen kräuseln, ja fast grinsen, wenn er übermütig ist oder sich besonders freut. Er kann leckt seine Lefzen, wenn er etwas Appetitliches sieht. Ihr Vierbeiner zieht seine Lefzen zurück- und hoch, wenn er unsicher ist oder sein Gegenüber warnen möchte. Jedoch dienen die Hundelefzen nicht nur der Kommunikation. Sie haben auch andere Funktionen und bergen rassebedingt ein hohes Risiko für verschiedene Krankheiten. Unterschiedliche Rassen, unterschiedliche Lefzen Die Lefzen eines Hundes sind je nach Rasse unterschiedlich stark ausgeprägt und hängen von dem Ziel der Züchtung ab. Bei einigen Hundearten dienen übermäßig große Lefzen einer Funktion, wie beim Bluthund, bei dem die überhängenden Lefzen die Spürfähigkeit verbessern sollen. Bei anderen Rassen, zum Beispiel der Dogge oder dem Cocker Spaniel, gelten große Lefzen als Schönheitsideal. Übergroße Lefzen können sich jedoch im Alltag für den Hund als Hindernis herausstellen und zu Krankheiten führen. So ist es möglich, dass die Kommunikation eines Hundes mit großen Lefzen eingeschränkt ist, da es für ihn mit Schwierigkeiten verbunden ist, die Zähne zu entblößen, um so beispielsweise Drohgebärden auszudrücken. Auch weisen Tiere mit großen Lefzen mitunter einen erhöhten Speichelfluss auf, um den hohen Verlust an Speichel auszugleichen. Dieser übermäßige Speichelfluss kann zu Entzündungen führen. Große Lefzen lösen aber unter Umständen auch eine Bindehautentzündung aus, da die Augenlider durch das Gewicht heruntergezogen werden. Lefzenekzem – Das häufigste Krankheitsbild Zu den häufigsten Erkrankungen an den Lefzen zählt das Lefzenekzem. Dabei handelt es sich um eine nässende, eitrige Entzündung an der Unterlippe. Diese Entzündung entsteht durch eine Überlappung von Unter- und Oberlippe, mit der eine Reibung der beiden Hautfalten einhergeht. Zahnstein und Zahnfleischentzündungen können die Entstehung von Lefzenekzemen begünstigen. Bei den Rassen Spaniel, Bernhardiner und Neufundländer tritt dieses Krankheitsbild besonders häufig auf. Die Behandlung erfolgt meist über einen längeren Zeitraum und gilt als schwierig. Eine regelmäßige Reinigung und Pflege der Lefzenfalte bei anfälligen Rassen kann einer Entzündung vorbeugen. Jedoch bleibt nicht selten nur eine operative Korrektur der Lefzenfalte, um eine auf Dauer angelegte Heilung zu bewirken. Als Hundebesitzer von Rassen mit großen Lefzen sollten Sie besonders auf die Mundhygiene Ihres Tieres achten und diese regelmäßig kontrollieren. Wenn Sie sich einen Hund anschaffen möchten, sollten Sie die genannten Punkte bei der Wahl der Rasse miteinbeziehen. Eine Betrachtung der Elterntiere und deren Lefzenausprägung können dabei hilfreich sein.

Leukose bei Katzen

Felines Leukämievirus  (FeLV) oder bei Katzen auch Leukose genannt, ist ein Virus, das dazu neigt, Tumoren bestimmter Blutzellen und der Stammzellen des Knochenmarks zu verursachen. Aber nicht jede Katze, die eine Feline Leukämievirus-Infektion hat, entwickelt auch automatisch einen Tumor und somit Krebs. Eine Leukose bei Katzen kann auch mit einer Verminderung der Zellen im Blut einhergehen, man spricht dann von einer Anämie. Aus diesem Grund sind die Erstellung eines Differentialblutbildes und die Bestimmung der Zellzahl eine wichtige, labordiagnostische Maßnahme. Außerdem sollte ein ELISA Test durchgeführt werden.

Mobile Hundedusche – wie nützlich ist sie?

Schmutz im Auto, Matsch im Hausflur und Dreck im Hundefell – als Hundebesitzerin oder Hundebesitzer werden Sie dieses Szenario vielleicht kennen. Eine mobile Hundedusche sorgt dafür, dass Sie Ihren Hund bereits unterwegs duschen können. Wie sinnvoll eine mobile Hundedusche ist und wie Sie Ihren Hund damit am besten säubern, erfahren Sie im Folgenden.

Mundgeruch bei Katzen

Mundgeruch bei Katzen ist ein häufiges Krankheitssymptom, das verschiedene Ursachen haben kann. Meistens nimmt der Besitzer den unangenehmen Geruch erst wahr, wenn die Katze ihm auf den Schoß springt und mit ihm schmust. Man geht davon aus, dass gesunde Katzen in der Regel keinen Mundgeruch haben. Nach einer Fisch- oder Fleischmahlzeit kann es zwar vorübergehend zu unangenehmen Gerüchen kommen, aber diese Mahlzeiten führen nicht zu dauerhaftem Geruch aus dem Maul.

Mundgeruch beim Hund

Wenn der eigene Hund unangenehm aus dem Maul riecht, kommen hierfür verschiedene Ursachen infrage. Mundgeruch beim Hund kann grundsätzlich ganz harmlos sein, allerdings gibt es auch einige Erkrankungen, die ihn auslösen können. Mundgeruch ist auch unter der Bezeichnung Halitosis bekannt. Da auch ernsthafte Erkrankungen dahinter stecken können, sollten Hundehalter einen Tierarzt aufsuchen, wenn die Symptome nicht nach wenigen Tagen abklingen. Natürlich muss ein Hund aus dem Mund nicht nach Pfefferminzbonbons riechen, aber einen neutralen Geruch dürfen Hundehalter durchaus erwarten.

Ohrenentzündung beim Hund

Eine Ohrenentzündung beim Hund ist für Tier und Mensch unangenehm. Oftmals sind Ohrenentzündungen bei Hunden auch nicht ungefährlich, dahinter können sich schwerwiegende Erkrankungen verbergen. Das Ohr hat grundsätzlich zwei verschiedene Aufgaben: Es ist Gehör- und Gleichgewichtsorgan. Anatomisch wird das Ohr in äußeres Ohr, Mittelohr und Innenohr unterteilt. Dementsprechend wird eine Ohrenentzündung beim Hund je nach Lokalisation der Entzündung als Otitis externa (Entzündung des äußeren Gehörgangs), Otitis media (Entzündung des Mittelohrs) und Otitis interna (Entzündung des Innenohrs) bezeichnet. Zum äußeren Ohr gehört der Gehörgang bis zum Trommelfell. Der Gehörgang ist von Rasse zu Rasse unterschiedlich lang. Er macht knapp hinter der Ohrmuschel eine starke Biegung und ist dort somit nur noch schlecht erreichbar. Der gebogene Gehörgang wird zudem kaum belüftet. Bei Hunderassen mit langen Ohren, starkem Haarwuchs und Falten im Ohr ist die Belüftung noch ungünstiger. Diese anatomischen Besonderheiten geben den Ausschlag dafür, dass bei manchen Hunderassen Ohrenentzündungen besonders häufig auftreten. Bei der Anwendung von Medikamenten bei einer Ohrenentzündung beim Hund müssen diese Besonderheiten berücksichtigt werden.

Ohrenentzündungen beim Hund: Vorsorge

Eine Ohrenentzündung beim Hund ist eine sehr häufige Krankheit unter den Vierbeinern. Sie ist sehr schmerzhaft und hält Vierbeiner und Besitzer auf Trab. Besonders Hunde mit Schlappohren wie Beagle und Hunde mit sehr behaarten Ohren wie zum Beispiel Pudel erkranken schnell daran. Doch auch für Besitzer anderer Hunde ist es wichtig zu wissen, wie man am besten dagegen vorbeugen und woran man eine Ohrenentzündung beim Hund erkennen kann.

Otitis bei Hunden

Die Otitis ist eine Ohrenentzündung bei Hunden, die typischerweise mit Rötungen und Juckreiz einhergeht. Allerdings wird sie von Hundebesitzern oft als harmlos wahrgenommen und ein Tierarztbesuch erfolgt relativ spät im Verlauf der Krankheit. Ursachen für Otitis beim Hund Otitis tritt eher bei älteren Hunden auf, wohingegen bei jüngeren Hunden andere Ohrenerkrankungen wie Ohrenmilben die Regel sind. Jedoch können auch jüngere Hunde durch starkes Kratzen, verursacht durch Ohrenmilben, die Grundlage für eine Otitis schaffen. Die Ohrenentzündung äußert sich als eine Erkrankung der inneren oder äußeren Gehörgänge. Allerdings kann auch eine Mittelohrentzündung vorliegen. Die Fachbegriffe dafür sind Otitis interna, Otitis externa und Otitis media. Vermehrt treten Begleiterscheinungen auf, wie Hefepilze oder Bakterien. Fälschlicherweise nehmen daher viele Hundebesitzer an, dass diese Hefepilze oder Bakterien die Hauptursache bzw. der Auslöser für die Ohrenentzündung sind. Dies ist allerdings nicht der Fall. Die ursprüngliche Ursache sind Mikroverletzungen im Ohr, die dann von Bakterien und Hefepilzen befallen werden, dadurch die Ohrenentzündung verschlimmern und die Vermehrung der Bakterien fördern. Hunderassen mit besonders stark behaarten Ohren haben eine besondere Exposition für die Entwicklung von Ohrenentzündungen. Wenn Sie die Otitis Ihres Hundes nicht rechtzeitig behandeln, kann sie eine chronische Verlaufsform entwickeln. Symptome der Ohrenentzündung Die typischen Symptome einer Otitis sind: Juckreiz, sichtbar als häufiges und heftiges Kopfschütteln und Kratzen Schmerzreaktionen beim Streicheln an den Ohren Starker Ausfluss an einem bzw. beiden Ohren mit strengem Geruch Optische Symptome wie Rötungen Behandlung und Prävention Unbehandelt können Vernarbungen und Verdickungen im Bereich der Gehörgänge entstehen. In besonders schlimmen Fällen kann das Trommelfell reißen und die Entzündung auf das Mittel- und Innenohr übergreifen. In diesem Fall wird oft eine Operation notwendig, da auch Gleichgewichtsstörungen damit verbunden sein können. Die Ohrenentzündung wird meist mit Medikamenten lokal behandelt. Dabei kommen Salben, Lotionen und Tropfen zum Einsatz. Medikamentöse Behandlungen mithilfe von Tabletten sind in der Regel nur in besonders schweren Fällen notwendig. Wenn Sie entsprechende Tropfen bei Ihrem Hund auftragen, empfiehlt es sich, das Ohr anschließend zu massieren, um sicherzugehen, dass sich das Medikament entsprechend gut verteilt. Die Behandlung sollte, wie auch beim Menschen, erst beendet werden, wenn die Otitis vollständig ausgeheilt ist. Ansonsten gehen Sie das Risiko ein, dass sich die Ohrenentzündung reaktiviert und gegebenenfalls Resistenzen der Keime entstehen. Wenn Ihr Hund gerne badet, sollten Sie die Ohren nach dem Baden immer gründlich abtrocknen und so den Bakterien den Nährboden entziehen, um einer Ohrenentzündung vorzubeugen. Reinigen Sie die Ohren Ihres Hundes nicht mit Wattestäbchen. {loadposition lexikon-belehrung}

Parvovirose beim Hund

Die Parvovirose beim Hund ist eine hochansteckende und gefährliche Viruserkrankung, die häufig tödlich verläuft. Besonders junge Hunde sind gefährdet, aber auch ältere Hunde können erkranken. Hier erfahren Sie alles Wichtige über die Symptome, Ursachen, Diagnose, Behandlung und Vorbeugung dieser Hundeseuche.

Passivrauch: Gefahren für Katzen

2015 gab es laut Statista knapp 18,5 Millionen Raucher deutschlandweit. Auch wenn die Zahl über die letzten Jahre gesunken ist, stellt Rauchen immer noch ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar. Besonders gefährlich ist dabei auch der Passivrauch – und das nicht nur für Menschen. Katzen sind von den Folgen des Passivrauchs besonders betroffen.

Pro & Contra: Hund auf dem Sofa und Katze im Bett?

Hunde und Katzen sind unsere treuen Begleiter und gesellige Mitbewohner. Sie haben ihr Revier in der ganzen Wohnung oder sogar dem ganzen Haus. Hund auf dem Sofa? Katze im Bett? Man kann Hunde gut erziehen und ihnen klar machen was sie dürfen und was nicht. Das kann man zwar bei Katzen auch versuchen, in den meisten Fällen funktioniert es jedoch nicht ganz so gut. Katzen sind einfach eigensinniger. Dennoch haben einige Tierbesitzer, besonders die Hundefreunde unter uns, immer wieder Probleme, ihrem Vierbeiner klarzumachen, dass er gewisse Dinge nicht darf. Ganz oben auf der Liste steht hierbei auch die "Hund auf dem Sofa"- Situation. Doch vielen anderen Tierliebhabern macht diese Angewohnheit der Vierbeiner auch gar nichts aus. Im Gegenteil, sie finden es toll, wenn ihr Hund im Bett oder die Katze auf dem Sofa zum Kuscheln auf sie wartet. Wir haben für Sie beide Seiten beleuchtet.

Quarantäne bei Hunden

Unter einer Quarantäne bei Hunden versteht man eine zeitlich begrenzte Isolierung des Tieres, welche verhindern soll, dass sich infektiöse Erkrankungen ausbreiten. Eine Quarantäne ist ein sehr aufwendiger, aber in Bezug auf die Ausbreitung von schweren Infektionskrankheiten, sinnvoller Prozess.

Tiernamen für Hunde und Katzen

In unserer Tiernamenswelt findest Du zahlreiche Hunde- und Katzennamen. Finde Inspiration für den Namen Deines Lieblings!