Hund oder Katze anschaffen – gut vorbereitet ins gemeinsame Leben

Ob Welpe, Kitten oder ein erwachsenes Tier aus dem Tierschutz – vor der Anschaffung gibt es viele wichtige Fragen zu klären. Neben Zeit, Kosten und Verantwortung spielen auch Rasse, Charakter, Aktivitätslevel und Haltungsbedürfnisse eine entscheidende Rolle. Ebenso solltest Du Deine Wohnung oder Dein Haus rechtzeitig tiergerecht vorbereiten und die notwendige Grundausstattung bereitlegen.

Unsere Ratgeber zeigen Dir, worauf Du bei der Auswahl eines Hundes oder einer Katze, der Erstausstattung und der Vorbereitung auf den Einzug achten solltest. Außerdem erfährst Du, welche Kosten, rechtlichen Vorgaben und organisatorischen Schritte auf Dich zukommen können und wie Du Deinem neuen Familienmitglied die Eingewöhnung möglichst stressfrei erleichterst. So schaffst Du die besten Voraussetzungen für einen gelungenen Start in das gemeinsame Leben.

Unsere Beiträge zu Anschaffung

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Cão de Água Português (Hunderasse)

Beim Cão de Água Português handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Portugal hat. Es handelt sich hierbei um eine sehr alte Hunderasse, die Vermutungen zufolge bereits in vorchristlicher Zeit existierte. In ihrem Ursprungsland Portugal waren Hunde dieser Rasse tatkräftige Helfer bei der Fischerei. Durch die Modernisierung des Fischereiwesens geriet der Portugiesische Wasserhund beinahe in Vergessenheit. Mittlerweile hat sich die Rasse wieder etwas erholt. In den Mittelpunkt gerückt wurde der Cão de Água Português durch den Präsidenten Barack Obama, der seinen Töchtern ein Exemplar schenkte.

Cão de Castro Laboreiro (Hunderasse)

Namensgebend für diese Hunderasse ist ihre Herkunft – das portugiesische Dorf Castro Laboreiro. Denn von dort stammt der widerstandsfähige und elegante Hirtenhund, der angeblich zu den ältesten in Europa gehört. In Deutschland noch eher selten verbreitet, wird der Cão de Castro Laboreiro in seiner Heimat gerne als Beschützer des Viehs oder auch des eigenen Hofes eingesetzt. Als Hirtenhund ist er dabei oft in großen Höhen von bis zu 1.400 Metern unterwegs. Um diese Funktionen mit all ihren Bedingungen zu erfüllen, muss die zähe Rasse verschiedene Eigenschaften aufweisen:  Ein dickes, wetterbeständiges Fell Ein kraftvoller Körperbau Agilität und Schnelligkeit Ein schlaues und selbständig denkendes Wesen

Carolina Dog – treuer Begleiter der amerikanischen Ureinwohner

Der Carolina Dog zählt höchstwahrscheinlich zu den Nachkommen der Dingos. Die Rasse wird auch American Dingo, North American Native Dog, Yellow Dog oder Indian‘s Dog genannt. Schon vor 30.000 Jahren lebte diese Rasse mit den Indianern zusammen. Auch heute gibt es noch wilde Carolina Dogs.

Cavalier King Charles Spaniel – der Familienhund mit königlichem Erbe

Der Cavalier King Charles Spaniel ist eine Hund mit langer Geschichte und liebevollem Charakter. Hinzu kommen seine Anpassungfähigkeit und sein süßes Aussehen - kein Wunder also, dass sich die Rasse großer Beliebtheit erfreut. Allerdings ist leider auch die Liste rassebedingter, schwerer Erkrankungen lang, was die Tierfreundlichkeit dieser Zucht stark in Frage stellt.

Cesky Terrier

Der Cesky Terrier ist eine vom FCI seit 1963 anerkannte Hunderasse. Diese ist das Ergebnis einer Kreuzung eines Sealyham Terrier Rüden mit einer Scottish Terrier Hündin. Der Cesky Terrier wurde ursprünglich von tschechischen Züchtern zur Jagd auf Füchse und Dachse gezüchtet.  Erscheinungsbild des Cesky Terriers Dieser Rassehund ist ein kompakter, gut gebauter und bemuskelter Hund. Er hat gutmütige Augen und einen eher länglichen Körper. Die Rute des Hundes ist bis zu 20 cm lang und verhältnismäßig eher dicker. Des Weiteren sind die Haare eines Cesky Terriers auffällig. Sie sind lang, leicht gewellt, fein, aber doch kräftig sowie seidig glänzend. Das prächtige Haarkleid muss regelmäßig durch Scheren in einem guten Zustand gehalten werden. Manche Körperstellen, wie die vordere Kopfseite, werden nicht geschoren und sollten länger sein, während an anderen Körperpartien, wie beispielsweise Ohren oder After, das Haar kürzer sein sollte. Ein fließender Übergang zwischen den kurzen Haaren und den längeren Haaren sorgt für das ideale Erscheinungsbild. Den Cesky Terrier gibt es in zwei verschiedenen Farbvarietäten: Graublau Milchkaffeebraun

Ceylon-Katze

Bei der Ceylon-Katze handelt es sich um eine Katzenrasse, die sich natürlich entwickelt hat. Die Entstehung dieser Rasse wurde nicht durch gezielte Züchtung beeinflusst. Diese Rassekatze stammt von Sri Lanka, daher rührt auch die Bezeichnung "Ceylon-Katze". Der Inselstaat liegt isoliert und es kommen nur zwei heimische Kleinkatzenarten - Rohrkatze und Rostkatze - vor. Diese Kleinkatzen haben sich vermutlich mit eingeführten Hauskatzen vermischt und so ist die Ceylon-Katze entstanden. Die Katzen haben ein kurzes Fell und können unterschiedlich groß sein.

Chambray (Hunderasse)

Beim Chambray handelt es sich um eine französische Hunderasse, die vom FCI anerkannt war, mittlerweile jedoch als ausgestorben gilt. Der Chambray war auf der Liste der großen Laufhunde zu finden. Wie die anderen französischen Laufhunde dienten auch Hunde dieser Rasse als Helfer bei der Jagd. Der Körperbau des Chambray war im Vergleich zu anderen französischen Laufhunderassen eher schwer als leicht. Das lag vor allem daran, dass Hunde dieser Rasse sehr muskulös waren.

Chantilly (Katzenrasse)

Die Chantilly Katze ist eine in Nordamerika gezüchtete Rasse, die zum ersten Mal in den 1970er-Jahren gezüchtet wurde. Hauptsächlich für vornehme Kreise entstand eine Kreuzung aus Angora-, Somalia- und Havanna-Katzen. Die Chantilly wird manchmal auch Tiffany-Katze genannt, ist jedoch mit der in Großbritannien gezüchteten Tiffany-Katze nicht identisch. Das Aussehen der Chantilly Katze Ein signifikantes Merkmal dieser Katzenrasse ist das dichte und buschige Fell der Tiere. Ursprünglich war das Fell schokobraun, doch mittlerweile kommen eine Reihe weiterer Farbvarianten hinzu, unter anderem: Blau Rot Beige Lavendel

Chart Polski (Hunderasse)

Der Chart Polski oder Polnische Windhund ist eine höchstwahrscheinlich aus polnischen und asiatischen Jagdhunden entstandene Hunderasse. Diese wurde vom polnischen Adel vornehmlich bei der Jagd benutzt. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde mit den wenigen überlebenden Hunden eine Zucht aufgebaut, um den Fortbestand dieser Hunderasse zu ermöglichen. Allgemeines Erscheinungsbild Der Chart Polski ist ein groß gewachsener Hund mit deutlich ausgeprägter Muskulatur. Er ist sichtlich stärker und nicht so feingliedrig wie andere vergleichbare Windhunde. Er besitzt einen kräftigen Kiefer und hat einen kräftigen, langen Kopf. Des Weiteren hat ein Chart Polski ausdrucksstarke und durchdringende Augen und schmale Ohren mittlerer Größe. Eine bestimmte Farbe ist nicht typisch für diese Hunderasse, vielmehr taucht der Polnische Windhund in verschiedenen Farbvarianten auf. Das Haar des Hundes erscheint ziemlich elastisch und hart, jedoch nicht drahtig. Es ist am gesamten Körper in verschiedenen Abstufungen zu finden, insgesamt jedoch eher kurz.

Chartreux Katze

Bei der Chartreux handelt es sich um eine Katzenrasse, die ihren Ursprung in Frankreich hat. Aufgrund ihres blauen Fells wird diese Rassekatze häufig mit blauen Britisch Kurzhaar Katzen verwechselt. Es handelt sich hierbei jedoch um eine eigenständige Katzenrasse. Das blaugraue dichte Fell ist charakteristisch für diese mittelgroßen bis großen Katzen.

Chausie Katze

Bei der Chausie handelt es sich um eine Katzenrasse, die aus der Verpaarung von Wildkatzen mit Hauskatzen hervorgegangen ist. Rohrkatzen wurden mit Hauskatzen verpaart, um diese Hybridrasse zu schaffen. Ziel dieser Verpaarung war es, eine Katzenrasse zu schaffen, die das Aussehen einer Wildkatze und den Charakter einer Hauskatze hat.

Chebo und Wäller – Zwei Hunderassen und ihre Besonderheiten

Bei bekannten Hunderassen reicht oft ein Blick ins Gesicht und wir meinen zu wissen, mit wem wir es zu tun haben. Wir ordnen Hunde entsprechend ihres äußeren Erscheinungsbildes einer Rasse zu. Wenn die Zuchtziele jedoch nicht an die Optik, sondern an innere Werte gebunden sind, entsteht kein einheitliches Erscheinungsbild. Bei den noch recht jungen Hunderassen Chebo und Wäller ist das der Fall: Die jeweiligen Rassegründer legten viel Wert auf Gesundheit und positive Charaktereigenschaften. Zwar sind weder Chebo noch Wäller vom Verband für das Deutsche Hundewesen anerkannte Rassen. Dennoch erfreuen sie sich zunehmender Beliebtheit.

Chesapeake Bay Retriever

Beim Chesapeake Bay Retriever handelt es sich um eine von der FCI anerkannte Hunderasse, die ursprünglich in den USA entstanden ist. Entwickelt wurden diese Hunde speziell für die Gänse- und Entenjagd. Die große Liebe zu Wasser wurde diesen Hunden quasi in die Wiege gelegt. Seinen Namen verdankt der Chesapeake Bay Retriever seinem Ursprungsort. Entwickelt hat sich die Rasse in dem US-amerikanischen Bundesstaat Maryland an der Chesapeake Bay. Er soll durch eine Kreuzung zwischen amerikanischen Jagdhunden, Neufundländern, Water Spaniels und Curly-Coated Retrievern entstanden sein. Der Chesapeake Bay Retriever besitzt zahlreiche andere Fähigkeiten, weshalb er sich nicht nur für die Jagd auf Wasservögel eignet. Hunde dieser Rasse lassen sich vielseitig ausbilden und eignen sich bei entsprechender Auslastung auch als Familienhund.

Chien d'Artois

Beim Chien d'Artois handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Frankreich hat. Heutzutage werden Hunde dieser Rasse in erster Linie zur Flintenjagd genutzt. Der Chien d'Artois arbeitet als Zutreiber und zeigt großen Fleiß bei der Jagd. Verlorene Fährten nimmt er zuverlässig wieder auf. Bei der Jagd zeigen sich Hunde dieser Rasse mittelmäßig schnell, sie sind jedoch sehr ausdauernd. Im ebenen Gelände können diese Hunde auch Täuschungsmanöver des Hasen schnell durchschauen und dessen Fluchtversuche vereiteln. Auch Rehe treiben diese Jagdhunde zuverlässig zu. Unerschrocken und mutig zeigen sich diese Hunde bei der Jagd auf Wildschweine. Grundsätzlich sind Hunde dieser Rasse gut gebaut und muskulös. Der Körper sollte nicht zu lang sein. Der Chien d'Artois gilt als die etwas kleinere Variante des bereits ausgestorbenen Grand Chien d'Artois. Der ausgestorbene Grand Chien d'Artois soll von schwarzen Hubertushunden und englischen Jagdhunden abstammen.

Chien de Montagne des Pyrénées

Bei diesen Hunden handelt es sich um Rassehunde, die sich in Frankreich entwickelt haben. Der Chien de Montagne des Pyrénées, oder auch Pyrenäenberghund, existiert bereits seit vielen Jahrhunderten. Schon im Mittelalter waren die Tiere bekannt. Sie wurden eingesetzt, um Schlösser zu bewachen. Die Existenz der Pyrenäenberghunde wurde durch Gaston Phoebus im 14. Jahrhundert belegt. Im 17. Jahrhundert dienten die Rassehunde als Begleithunde. Sie waren auch am Hof Ludwigs des XIV vertreten. Zum ersten Mal ausführlich beschrieben wird diese Hunderasse im Buch des Grafen von Bylandt aus dem Jahr 1897. Zehn Jahre später wurde der erste Rasseklub gegründet und im Jahr 1923 kam es zur Festlegung des offiziellen Rassestandards für den Chien de Montagne des Pyrénées. Der heutige Rassestandard ähnelt dem damaligen Standard noch sehr.

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