Wenn Sie sich einen Hund als Haustier halten, dann wissen Sie nicht nur, dass der Hund der beste Freund des Menschen ist, sondern auch, dass er in der Regel auch viel mehr Bewegung braucht, als es jemals vorstellbar gewesen wäre. Da immer wieder neue Sportarten erfunden werden, konnte es schon erahnt werden, dass sich dies auch bald auf die Freundschaft zwischen Mensch und Tier ausbreiten würde. Wenn Sie Ihrem Hund aufregende Aktivitäten bieten wollen, können Sie ihn nun beim Surfpaddling mitnehmen.

Was ist Surfpaddling?

Der unter Liebhabern nur „SUP“ genannte Sport wird auf einem Brett, das an ein Surfboard erinnert, umgesetzt. Hierbei geht es jedoch nicht darum, Gewässer im Sitzen zu überqueren, sondern sich mittels eines entsprechend langen Paddels im Stehen fortzubewegen. Mittlerweile bieten am Wasser gelegene Großstädte, wie Hamburg, Kurse an, in welchen nicht nur der Mensch das Balancieren auf dem Brett lernt, sondern auch dem Hund die Mischung aus Surfen und Kanufahren nähergebracht wird. Deutschlandweit muss dieser Trend noch ausgebaut werden, doch in Gegenden wie Köln, Hamburg oder auf den mecklenburgischen Seenlandschaften ist Surfpaddling mit dem Hund möglich.

Vorteile des Surfpaddlings für den Hund

Es gibt nur wenige Hunderassen, die genetisch bedingt eher ruhig sind. Dackel, Terrier oder Schäferhund brauchen als Jagd-und Hirtenhunde hingegen enorm viel Auslauf, wobei es hierbei nicht nur darauf ankommt, das Tier körperlich, sondern auch geistig zu beschäftigen. Eine perfekte Möglichkeit, beide Aspekte miteinander zu kombinieren, ist das Surfpaddling, welches mehrere Vorteile für Ihren Hund vorzuweisen hat:

  • unabhängig von Wind und Wellen, sodass Ihr Hund bei jedem Wetter Beschäftigung haben kann
  • sehr einfach zu erlernen, sodass der Hund auch nicht direkt das Interesse verliert
  • Muskulatur wird sanft trainiert, was vor allem für ältere Hunde vorteilhaft ist
  • Hund schult Konzentration und Balance
  • Bindung zwischen Mensch und Tier wird gestärkt und gegenseitiges Vertrauen wird gefördert
  • Training aller vier Gliedmaße, Erhaltung Flexibilität Wirbelsäule, Koordinationstraining, Fähigkeiten der Motorik werden geschult

Welche Dinge sollten Sie beachten?

Nur weil es sich beim Surfpaddling um eine Trendsportart handelt, bedeutet dies nicht, dass Ihr Hund Gefallen daran finden muss. Bevor Sie sich eine Ausrüstung kaufen, sollten Sie unbedingt die Probestunden-Angebote von Wassersportklubs nutzen, um herauszufinden, ob Ihr Hund sich für das Paddeln auf einem Surfbrett begeistern lässt. Ist dies der Fall, sollten Sie unbedingt ein Geschirr kaufen, welches Sie Ihrem Hund umschnallen können. Notwendig ist dies, damit Sie Ihren Hund bei Bedarf auch wieder aus dem Wasser ziehen können.

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