Die Hunde von meinen Mann hört nicht auf mich

Mangelnder Gehorsam ❯ Grunderziehung
Gina K. schrieb am 17.01.2024
Guten Morgen, die Hunde meines Mannes hören nicht auf mich wir sind jetzt seit 5 Monaten schon zusammen und wohnen auch zusammen, jedenfalls wenn ich den Hund darauf hinweise auf seinen Platz zu gehen fängt er an zu knurren und hört gar nicht oder wenn ich ihn aus der Küche schicke bleibt er sturr und bleibt in der Küche er folgt meinen Mann überall hin und selbst wenn meine Tochter zu meinem Mann geht setzt er sich direkt dazwischen und knurrt sie an dabei kennt er kleine Kinder das gleich ist wenn ich mich neben meinen Mann lege und ich den Hund auf seinen Platz schicken will fängt er an zu knurren und zu bellen ich weiß nicht ob es daran liegt das er immer bei Herrchen im Bett gelegen hat und ich den Hund auf seinen Platz lege wir haben ihn extra ein weiches Hundebett gekauft damit er darauf liegen kann wir haben aber auch einen zweiten Hund eine Hündin und sie bellt immer alle Hunde an und will sie auch angreifen sie bellt auch andere Menschen an zwar nicht alle aber einige
Ich muss auch dazu erwähnen beide kommen aus Rumänien sie ist die einzige die mich toleriert sie hängt sehr oft an mir,eigentlich ist er das Haupt problem er fängt an eifersüchtig zu werden wenn ich mein Mann küsse oder meinen mann streichel dann drängt er sich dazwischen und ich weiß nicht wie ich das unterbinden soll es ist für mich ziemlich belastend ich habe ihn ja auch gerne aber wenn er sich so fällt ist es für mich schwer damit umzugehen weil ich das nicht kenne meine Hündin war damals nicht so
Ich weiß nicht ob es auch seiner Rasse liegt da er ein jack Russell ist vielleicht hat irgendjemand der damit erfahrung hat ein paar Tipps für mich
Und das andere Thema ist sie können auch nicht alleine bleiben sie bellen so fern ich zur Tür rein komme oder wenn es klingelt vielleicht hat da auch jemand ein paar Tipps für mich
1 Antwort
Guten Tag,
warum schreitet Ihr Mann nicht ein???? Der kleine Hund benimmt sich absolut respektlos und Ihr Mann lässt Sie damit allein - schützen Sie Ihre Tochter und bitten Sie Ihren Mann, den Hund zurechtzuweisen und zu erziehen.Sie können gar nichts machen, sondern Ihr Mann muss einschreiten. Falls Sie streng werden, kann es sein, dass er schnappt. Nein, es liegt an nichts anderem als daran, dass Ihr Mann tatenlos zusieht. Auch Ihr Zusammenleben ist dadurch stark beeinträchtigt.
Wenn Sie schmusen wollen, ist der Hund vor der Tür, wenn Ihre Tochter kommt, ist der Hund an der Leine!!!
Auch Ihr anderer Hund sollte in die Schranken gewiesen werden.

Ab sofort führen Sie: Der Hund geht an der kurzen Leine HINTER Ihren Füßen und an Ihrer zum Ereignis ABGEWANDTEN Seite.
Meistens liegt es am fehlenden Vertrauen zu uns, wenn der Hund an der Leine pampt. Beginnen Sie Ihren Hund zu beschützen und zu führen. Hunde versuchen alles „weg zu bellen“, wenn sie uns nicht zutrauen, mit der Situation klarzukommen.
Geben Sie Ihrem Hund Sicherheit. Hunde brauchen Regeln und Rituale, die Sie festlegen und durchsetzen. Dann fühlt sich ein Hund gut, weil er weiß, dass er sich auf uns verlassen kann. Schutz gibt es in allen Strukturen mit Eltern, Lehrern und Chefs – die guten machen uns sicher und gelassen, wir wissen, was wir tun sollen.
Um Ereignisse (Menschen und Dinge) gehen Sie Bogen und Kreise und lassen Ihrem Hund Zeit, sich – unter Ihren Schutz und an der Leine – in Ruhe anzunähern. Grundsätzlich ist Ihr Hund HINTER Ihren Füßen und wichtig: IHR KÖRPER IST OHNE AUSNAHME IMMER DAZWISCHEN!!!! Eine Hund an Hund oder eine Leinen-Begegnung gehen grundsätzlich schief. Gehen Sie auch in die andere Richtung und nehmen Sie den BLICKKONTAKT heraus. Bleiben Sie in Bewegung und lassen Sie ihn nicht am Rand sitzen und beugen Sie sich nicht über ihn, das baut unnötig Stress auf.
Er sollte nichts mehr zu „erledigen“ haben – Sie führen und geben Richtung und Verhalten an.
Bei Ihnen ist es vielleicht auch das Problem, dass Sie zu lange in die Situation hineingehen. Rufen Sie früher ab, leinen Sie früher an, seien Sie immer vorausschauend und ein bisschen fixer als Ihr Hund.
Nehmen Sie Menschen, die Ihnen entgegenkommen, als „Übung“. Zeigen Sie Ihrem Hund, dass sie seine Furcht/Unsicherheit ernstnehmen. Genauso gehen Sie an unbekannte Dinge heran – umkreisen Sie sie unter Ihrem Schutz, mit Ihrem Körper dazwischen (!!!!!) gern ein Leckerchen, wenn es klappt – lassen Sie sich bitte viel Zeit, nicht nur „probieren“.
Nach einer Weile wird Ihr Hund schon selbst an Ihre andere Seite gehen, weil er sich dort wohl fühlt und auf Ihren Schutz vertraut – das ist für Sie ein tolles Gefühl!
Es wäre auch toll, wenn Sie nicht nur „Gassi-gehen“, sondern Ihren Hund geistig trainieren und beschäftigen, damit er sich nicht langweilt.

Ebenso haben Sie den Hund/die Hunde an der Leine HINTER Ihren Füßen. _Sie führen, leiten an, erziehen mit Rtualen und Regeln...
Jedes einzelne dieser Themen füllt eine Seite - bitte informieren Sie sich auf meiner Homepage.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg
Inge Büttner-Vogt
www.hundimedia.de
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