Hund wufft Leute an

Angst ❯ Vor Menschen
Anne-Marie schrieb am 13.11.2016
Mein Hund ist ein Bordercollie-Jackrussel Mix, er ist jetzt 10 Monate alt. Er ist ein sehr unsicherer Hund, aber auch sehr sozial gegenüber Hunden und sehr neugierig. Er wufft Leute an, aber auch Gegenstände die gruselig aussehen. Er hat leider schon einmal schlechte Erfahrungen gemacht mit einem Stromzaun und in diesem Augenblick war ein Mann an seiner Seite. Er hat den Schmerz mit dieser Person verklüpft und wufft ihn jetzt pausenlos an. Wir haben jetzt schon probiert ihn aus der Hand zu füttern, das hat zwar geklappt, jedoch ist keine Verbesserung eingetreten, dann haben wir es mit ignorieren probiert, dass hat besser geklappt, jedoch fängt er jetzt an diese Person von weitem anzuknurren und auf ihn zu zustürmen, schnuppert ihn an und wufft dann wieder die ganze Zeit. Heute fing er dann auch an fremde Menschen auf diesem Gelände (wo der Vorfall mit dem Stromzaun war) böse anzubellen und zu Knorren. Ich muss aber dazu sagen, dass es wirklich nur dort ist, zu Hause verhält er sich vorbildlich für einen jungen Hund. Er ist zwar gerade in der Phase auszuprobieren, aber das ist das kleinste Problem.

Wie bekomme ich es wieder hin, das er Vertrauen in fremde Personen bekommt? Und aufhört mit dem gewuffe?
1 Antwort
Elke Heese | Hundetrainer/in
schrieb am 19.11.2016
Hallo,
unsichere Hunde brauchen einen Menschen der selbstsicher durchs Leben geht und dem Hund zeigt wo es langgeht. Das bedeutet, dass Sie gefordert sind dem Hund klar zu machen, dass SIE es nicht dulden, dass er andere anknurrt usw. Da würde ich sehr streng mit dem Hund schimpfen, dass er das nicht machen darf.
Er soll lernen, dass diese Situation sich zwar bei Ihm als sehr unangenehm bei ihm abgespeichert hat, aber deshalb nicht selber entscheiden darf Menschen anzuknurren. Meist ist es für unsichere Hunde eine Erleichterung, wenn sie merken, das ihr Mensch alles im Griff hat und die Entscheidungen für den Hund trifft.
Sollte sich Ihr in den Situationen allerdings sehr gut verhalten, dann natürlich das Loben nicht vergessen.
Viel Erfolg wünscht Elke Heese
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