Trennungsangst

Allgemeines
Miriam schrieb am 30.04.2019
Hallo.
Ich hoffe Sie können uns helfen :(
Es geht um folgendes unser Rüde (1. Jahr) geworden Rasse Jack Russel Fox Terrier jault wenn er alleine ist und zerstört Sachen sowie die Wände anknabbern. Am anfang wahr alles gut und er hat nicht gejauelt, das ganze hat ungefähr angefangen Januar 2019 das er extrem jauelt und einfach nicht zur ruhe kommt. Wir haben aufnahmen gemacht gehabt wo er wirklich die ganze zeit nur am rum Rennen ist und einfach nicht auf sein Platz geht um einfach mal zu schlafen. Wir haben wirklich alles versucht. Wir haben ihm aufgaben gegeben bevor wir los gegangen sind leckerlis versteckt die er gefunden hat aber trotzdem jault, wir haben ein T-Shirt hingelegt das knabbert er nicht an und liegt auch da wo wir es hingegeben haben, er hat spielzeug beschäftigt sich aber damit nicht, wir haben ihn sogar ein Hormonchip spritzen lassen, weil unsere Nachbarin von oben sich dauert beschwert und sie sogar zum Ordnungsamt ging. Wir machen ihn immer Dog TV an das hilft auch nicht er ist sehr aufgeregt vorallem wenn er sieht das wir uns anziehen. Wir begrüßen ihn nicht und verabschieden ihn auch nicht. Wir wollen ihn nicht aufgeben wir lieben ihn so sehr. Er darf auch von anfang an bei uns im bett schlafen mitlerweile denken wir das es daran liegt das er zu viel Zuneigung bekommt. Bitte helft uns :(
1 Antwort
Ellen Mayer | Hundetrainer/in
schrieb am 31.05.2019
Hallo Miriam,
dass der Kleine zuviel Zuneigung bekommt, denke ich nicht. Sehr wahrscheinlich kennt er aber keine Grenzen, macht was er will und fordert Ressourcen von Ihnen. Es ist kein Problem, wenn ein Hund ins Bett darf. Allerdings sollten Sie bestimmen, wann er da hin darf. Springt er von sich aus rein, schieben Sie ihn wortlos wieder raus, JEDESMAL, bis er verstanden hat. Er darf ins Bett, oder auch aufs Sofa, wenn Sie ihn dazu auffordern
Will er z. B. gestreichelt werden, ignorieren Sie es, Sie können ihn so oft streicheln und knuddeln, wie Sie wollen, aber eben, wie SIE wollen.
Dann sind Sie der Chef und der Kleine muss keine Angst mehr haben, dass Sie ohne ihn nicht zurecht kommen.
Üben Sie mit ihm das alleine bleiben, indem Sie immer mal wieder tagsüber rausgehen, Türe schließen, sofort wieder reinkommen, den Raum durchqueren, wieder raus, Türe zu, wieder rein u.s.w., ca. 10 Minuten lang mehrmals am Tag. Bitte den Hund dabei nicht beachten, einfach rausgehen und rein kommen. Der Hund soll dieses "Spiel" mit der Zeit zum Gähnen langweilig finden, erst dann kann er entspannen. Wenn Sie merken, dass er entspannter ist, steigern Sie die Zeit draußen in ganz kleinen Schritten. Wenn er sich aufregt, wieder kürzer draußen bleiben.
Wenn das funktioniert, ziehen Sie sich an, gehen raus und kommen sofort wieder rein. Auch hier steigern Sie dann die Zeit draußen.
Sehr wichtig: Keine Verabschiedung und keine Begrüßung. So lernt der Hund, dass es vollkommen normal ist, wenn Sie gehen.

Viel Erfolg..
Ellen Mayer
www.lesloups.de
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