Junghund 18 Wochen akzeptiert meine Grenzen nicht, was kann ich tun?

  
Istprivat21 schrieb am 06.04.2021   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Hallo,
mein 18 Wochen alter Hund akzeptiert meine Grenzen nicht und schnappt nach mir, wenn ich ein Verbot ausspreche. Mein Mann hat damit keine Probleme. Ich tue mich schwer mit einer körperlichen Korrektur und habe das Gefühl, er hat nun 8 Wochen gelernt, dass ich es nicht richtig ernst nehme. Ich denke mein wegschieben hat er als "Raufspiel" empfunden.
Wie kann ich diese Lernerfahrung rückgängig machen? Danke :)

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Antworten(3)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 06.04.2021
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo,
    kann es sein, dass Sie das Wegschieben kommentieren? Dass Sie den Kleinen dabei anschauen? In welchen Situationen schieben Sie ihn weg? Bitte beschreiben Sie das etwas genauer.

    Auf Ihre Antwort freut sich
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

  • Istprivat21
    Istprivat21
    schrieb am 07.04.2021

    Hallo Frau Mayer, hm ja das stimmt.
    Ich habe meistens so etwas gesagt wie:
    "Hey", "Nein" "Stop" und ihn sicherlich auch angeschaut....

    Die Situationen sind zB. Ich liege auf der Couch, er kommt und beißt in die Decke. Ich sage unser Korrekturwort "Ey" (klappt nur gut in Trainings- und ruhigen Situationen, noch nicht wenn er aufgeregt ist). Ich nehme die Decke aus seinen Maul, er beißt in meine Hand. Ich stehe auf, werde um ehrlich zu sein emotionaler/hibbelig. Denn dann weiß ich, jetzt geht das "rangeln" wieder los. Er hört nicht auf meine Korrektur, egal ob pieksen oder schubsen, er legt immer nach. Das stört mich, da niemand diese Probleme hat außer mir.

    Liebe Grüße

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 07.04.2021
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (3)

    Wenn der Kleine nicht auf Ihre Korrektur reagiert versteht er sie schlicht und einfach nicht. Wie Sie ja selbst bemerkt haben, verstärkt Ihr Korrekturwort sein Verhalten. Das ist meistens so wenn man redet, Wörter benutzt oder auch, wie Sie, dabei noch hibbelig wird. Der Kleine ist ein Baby, zudem noch ein es einer anderen Spezies. Er versteht ganz einfach nicht, was Sie wollen. Er will spielen, Sie "bellen" (so kommt das bei ihm an), also wollen Sie auch spielen. Dann werden Sie auch noch emotionaler/hibbelig, er weiß immer weniger, was los ist.
    Besser wäre, den Kleinen IN RUHE, KOMMENTARLOS und ohne ihn anzuschauen, wegzuschieben. JEDESMAL, bis er verstanden hat. Wenn das nicht hilft, gehen Sie, auch hier kommentarlos, weg. Auch hier, jedesmal.
    Vielleicht hat sonst niemand diese Probleme mit ihm weil die anderen Ruhe ausstrahlen. Das überträgt sich auf Hunde.

    Liebe Grüße
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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