Old English Bulldog Rüde attackiert andere Hunde, was tun?

  
gasai_yuno schrieb am 28.06.2021   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Hallo,
ich habe einen Old English Bulldog. Er ist nicht kastriert, wird zwei Jahre alt und ist ca. 35kg schwer. Menschen gegenüber ist er total zutraulich, verschmust und ein toller Hund. Auch Kindern gegenüber keine Probleme. Ebenso hat er keine Probleme mit der 3 jährigen Hündin meiner besten Freundin, die beiden Hunde lieben sich abgöttisch.


Nun zum Problem: ich habe noch 3 Katzen, welche er immer öfter attackieren will, meistens wenn es ums Kuscheln geht oder Futter, gerade wenn die Katzen ihr Futter kriegen, ist auch egal ob er zeitgleich oder davor was bekommen hat. Außerdem attackiert er neuerdings andere Hunde, vorzugsweise Rüden, allerdings seit kurzem auch kleinere Hunde. Heute hat er eine Zwergspitz Hündin attackiert. Er ist sogar am Besitzer hoch gesprungen um den Hund runter zu ziehen. Glücklicherweise ist keinem was passiert aber mir ist das Herz stehen geblieben. Ich weiß nicht wieso er auf einmal so ist, wir hatten nie Probleme mit ihm. Wir gehen täglich Minimum 7-10km spazieren, wo er frei laufen kann etc, auch drinnen beschäftige ich ihn viel mit kleinen Denkaufgaben. Nur sein Verhalten anderen Hunden gegenüber macht mir Angst und Bedenken. 

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Antworten(4)

  • Marie-Louise Kretschmer
    Marie-Louise Kretschmer (Hundetrainer)
    schrieb am 29.06.2021
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo, ich versuche mal, Ihnen einige Tipps zu geben. Mit ca. 3 Jahren macht ein Rüde erfahrungsgemäß noch mal einen "Schub" in Richtung Erwachsenwerden. Das Problem mit den Katzen würde ich so lösen, dass er nicht im Raum ist, während die Katzen fressen. Also hier einmal eine Trennung, damit auch die Katzen ohne Stress fressen können.
    Das Anspringen fremder Personen ist natürlich ein Problem. In dem geschilderten Fall hatte wahrscheinlich der andere Hundebesitzer seinen Hund hochgenommen. Das ist für Ihren Hund in diesem Fall "Beute" gewesen. Wir dürfen nicht vergessen, dass unsere Hunde "Beutefänger" sind. Alles was wegläuft, wegfliegt, hochgenommen wird bedeutet Beute.
    Es kann auch sein, dass Ihr Hund im Moment zu anderen Hunden eine größere Distanz benötigt. Bitte mal hierauf achten. Lieber einen größeren Bogen beim Begegnen machen und das einmal ausprobieren. Lassen Sie ihn auch nicht erst den anderen Hund fixieren, sondern sprechen Ihren Hund an, damit ein Blickkontakt mit Ihnen erfolgt. Dann sofort loben und mit Leckerchen bestätigen.
    Vielleicht löst das im Moment diese Probleme. Probieren Sie es einmal aus. Gerne können Sie sich auch noch einmal an mich wenden, wenn es Probleme gibt.
    Viele Grüße aus Wiesbaden
    Marie-Louise Kretschmer
    www.Hundeausbildung-naturnah.com

  • gasai_yuno
    gasai_yuno
    schrieb am 30.06.2021

    Zunächst einmal danke für die Antwort.
    In dem Fall mit dem anderen Hund war es so, das wir auf der Wiese waren hinter meinem Haus und mein Rüde mit der Hündin meiner Freundin spielte. Auf einmal kam der Besitzer mit der Zwergspitz Hündin und wollte etwas in die Tonnen werfen. Mein Rüde ist direkt auf die kleine zugerannt und hat sie attackiert und um sie zu schützen hat der Besitzer sie hochgenommen wodurch meiner dann hoch sprang und nach dem Hund biss um sie runter zu zerren

  • gasai_yuno
    gasai_yuno
    schrieb am 30.06.2021

    Nachtrag : in diesem Moment hörte er gar nicht auf mich, als wenn er in einem Wahn gewesen wäre. Ich konnte rufen wie ich wollte, er spurtete direkt los und war nicht zu bremsen. Ich hab das so mit ihm noch nie erlebt. Auch beim zwischengehen wich er mir aus um den Hund weiter zu attackieren

  • Marie-Louise Kretschmer
    Marie-Louise Kretschmer (Hundetrainer)
    schrieb am 30.06.2021
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Guten Abend, das ist verständlich, wenn der Besitzer der Zwerghündin sie auf den Arm genommen hat. Allerdings für Ihren Hund war es Beute, die man greifen muss, gerade, weil sie hoch genommen wurde. Aber wie gesagt, ich kann das Verhalten verstehen.
    Ich würde Ihnen raten, in eine gute Hundeschule mit Ihrem Hund zu gehen und mit ihm das Sozialverhalten zu trainieren. Das kann man am besten in der Gruppe und nicht nur im Einzeltraining. Oder fragen Sie einmal in einem Hundeverein an, die können inzwischen ja wieder Unterricht anbieten. Auf jeden Fall halte ich es für ganz wichtig, einen Hundetrainer vor Ort zu Rate zu ziehen.
    Viele Grüße aus Wiesbaden
    Marie-Louise Kretschmer
    www.Hundeausbildung-naturnah.com

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