Was tun, wenn Hündin durchdreht, sobald ich mich auf's Sofa lege?

  
Sunnypoo schrieb am 16.07.2021   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Meine Labradoodle-Hündin ist knapp 9 Monate alt und eigentlich ein toller und folgsamer Hund. Allerdings haben wir 2 Baustellen, die ich nicht in den Griff bekomme. Erstens: sobald ich es mir abends auf dem Sofa bequem mache - also entspannen will - dreht sie total auf. Springt mit ihrem Spielzeug auf mich und fängt an zu knurren und zu schnappen. Sie darf aufs Sofa aber nicht aufs Bett. Es endet eigentlich immer damit, dass ich sie an die Hausleine am Tisch fest machen muss, bis sie sich beruhigt. Beim zweiten oder dritten Mal ist dann Ruhe. Aber das nervt, tut weh und ich würde das gerne abstellen. Dann kommt dazu, dass sie nicht alleine bleiben kann. Sobald ich das Haus verlasse, wird geheult. Auch wenn mein Mann da ist. Sie beruhigt sich dann nach einer Weile, aber ist die ganze Zeit angespannt, bis ich zurück bin. Wie kann ich das wegtrainieren?

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Antworten(1)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 20.07.2021
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (2)

    Hallo,
    zuerst einmal sollten Sie der Hündin untersagen, OHNE AUFFORDERUNG einfach so aufs Sofa zu kommen. Schieben Sie sie JEDESMAL KOMMENTARLOS und ohne sie anzuschauen runter. Wenn Sie dabei reden bedeutet das für die Hündin, weiterzumachen denn sie versteht nicht, was Sie sagen. Bei vielen Hunden ist das Anschauen schon eine Aufforderung zum Spielen. Sie darf drauf, wenn sie aufgibt, es zu fordern und Sie sie dazu rufen.
    Sehr wahrscheinlich hat die Hündin Sie super trainiert. Das würde auch beide Probleme erklären. Möglicherweise geben Sie ihr immer, wenn sie es fordert, Aufmerksamkeit. Wollen Sie dann mal entspannen, kann sie es nicht ertragen.
    Schauen Sie, sobald sie etwas von Ihnen fordert, weg, gehen Sie KOMMENTARLOS weg. Auch hier JEDESMAL. SIE entscheiden, NIE der Hund.
    Genau so wenig kann die Hündin es auch ertragen, keine Kontrolle über Sie zu haben und regt sich dann auf, wenn Sie ohne sie weg gehen.
    Zeigen Sie ihr, dass Sie gehen können, wann immer und wohin immer Sie wollen. Fangen Sie an, die Türen hinter sich zu schließen.
    Steigern Sie das Ganze, indem Sie immer mal wieder tagsüber rausgehen, Türe schließen, sofort wieder reinkommen, den Raum durchqueren, wieder raus, Türe zu, wieder rein u.s.w., ca. 10 Minuten lang mehrmals am Tag. Die Hündin muss dabei NICHT an ihren Platz gehen oder SITZ machen.
    Auch sollten Sie die Hündin dabei nicht beachten, einfach rausgehen und rein kommen. Sie soll dieses "Spiel" mit der Zeit zum Gähnen langweilig finden, erst dann kann sie entspannen. Wenn Sie merken, dass sie entspannter ist, steigern Sie die Zeit draußen in ganz kleinen Schritten. Wenn sie sich aufregt, wieder kürzer draußen bleiben.
    Wenn das funktioniert, ziehen Sie sich an, gehen raus und kommen sofort wieder rein. Auch hier steigern Sie dann die Zeit draußen.
    Sehr wichtig: Keine Verabschiedung und keine Begrüßung. So lernt die Hündin, dass es vollkommen normal ist, wenn Sie gehen.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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