Bei dieser Rasse handelt es sich um eine von der FCI anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Deutschland hat. Der Name dieser Rasse setzt sich aus den beiden Ursprungsrassen Pudel und Pointer zusammen. Zahlreiche verschiedene Pointer und Pudel soll der Kynologe und Jäger Sigismund Freiherr von Zedlitz und Neukirch gekreuzt haben, ehe er mit dem Ergebnis zufrieden war. Entstanden ist ein rauhaariger Vorstehhund, der genetisch auf die Rassen Pudel und Pointer zurückgeht und sich unabhängig von den anderen Vorstehhundrassen entwickelt hat. Pudel wurden zwar nur zu Beginn der Rasseentwicklung eingesetzt, allerdings sind die jagdlichen Eigenschaften der Pudel in der neu geschaffenen Rasse erhalten geblieben. Von den Pointern hat diese Hunderasse die feine Nase und die Fähigkeit zur raumgreifenden Fährtensuche geerbt. Pudelpointer bringen alle Eigenschaften mit, um als Jagdgebrauchshund eingesetzt zu werden.

Den richtigen Pudelpointer-Züchter finden

Viele Pudelpointer-Züchter geben ihre Tiere nur an Jäger weiter. Wer den richtigen Züchter finden möchte, sollte darauf achten, dass die Zucht verantwortungsvoll betrieben wird. Auf die Gesundheit der Zuchttiere sollte der Züchter achten.

Der Pudelpointer-Charakter

Der Charakter von Pudelpointern zeichnet sich durch Nervenstärke und Unerschrockenheit aus. Sie sind beherrscht und eignen sich hervorragend für Jäger, die einen Jagdgebrauchshund suchen. Die Rassehunde haben einen ausgeprägten Jagdtrieb, welcher durch eine feine Nase, Ausdauer und das robuste Pudelpointer Wesen ergänzt wird. Der Bewegungsdrang dieses Jagdhundes ist sehr ausgeprägt und die Tiere machen auch bei unwegsamem Gelände nicht schlapp. Vor Wasser schrecken sie ebenfalls nicht zurück. Die vielseitig einsetzbaren Vorstehhunde erweisen sich oftmals als kinderliebe, freundliche und verspielte Hunde, die auch abseits von der Jagd viel Freude machen. Sie spielen und toben gern.

Die Pudelpointer-Haltung

Die Haltung dieses Vorstehhundes als reiner Familienhund wird nicht empfohlen. Pudelpointer müssen unbedingt jagdlich geführt werden, um ausreichend Beschäftigung und Bewegung zu erhalten.  Sie gelten als sehr leichtführig und sind bei richtiger Auslastung einfach zu erziehen. Mit einer Hundekrankenversicherungund einer Hundehaftpflicht sind Halter eines solchen Vorstehhundes bestens beraten.