Wenn es um die Höhe der Hundesteuer-Kosten in Deutschland geht, fordern nicht nur die einzelnen Bundesländer verschiedene Beträge, sondern auch die einzelnen Gemeinden können selbstständig festlegen, wie hoch der Hundesteuer-Satz sein soll. Daher kann es sogar innerhalb eines Bundeslandes zu Unterschieden von mehreren Hundert Euro kommen. Auch die Differenzierung zwischen Ersthund und weiteren Hunden sowie als gefährlich eingestuften Rassen ist von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich, teilweise gibt es gar keine Unterscheidung.

Um Ihnen bei diesen vielen unterschiedlichen Steuersätzen trotzdem einen groben Überblick zu ermöglichen, haben wir die Preisspannen zusammengefügt, die die jährlichen Hundesteuer-Kosten der drei größten Städte des jeweiligen Bundeslandes umfasst.

Um die genauen, für Sie geltenden Hundesteuer-Kosten zu erfahren, wenden Sie sich bitte direkt an die zuständige Gemeinde. Insbesondere in kleineren Gemeinden liegen die Steuersätze meist weitaus niedriger als in den großen Städten.

 Wie hoch ist die Hundesteuer nach Bundesländern in Deutschland?

Bundesland

Hundesteuer für den ersten Hund in Euro pro Jahr

Hundesteuer für weitere Hunde in Euro pro Jahr

Hundesteuer für als gefährlich geltende Hunderassen pro Jahr

Baden-Württemberg

108 – 120

120 – 216

120 – 648

Bayern

84 – 132

100 – 180

800 – 1056

Berlin

120

180

Keine erhöhte Besteuerung

Brandenburg

72 – 108

84 – 192

270 – 648

Bremen

150

150

150

Hamburg

90

90

600

Hessen

90 – 180

120 – 180

150 – 900

Mecklenburg-Vorpommern

96 – 108

144 – 350

468 – 700

Niedersachsen

120 – 132

144 – 240

600 – 756

Nordrhein-Westfalen

96 – 156

150 – 228

156 – 900

Rheinland-Pfalz

114 – 186

132 – 198

198 – 612

Saarland

72 – 120

96 – 168

360

Sachsen

96 – 108

135 – 192

750

Sachsen-Anhalt

90 – 100

144 – 192

500 – 720

Schleswig-Holstein

126 – 144

144 – 210

600 – 618

Thüringen

84 – 108

96 – 156

564 – 672

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