Der Affenpinscher ist eine der ältesten, fast unverändert erhaltenen Hunderassen Deutschlands. Seinen Namen verdankt er seinem affenartigen Gesichtsausdruck. Der Affenpinscher wurde ursprünglich als Rattler, das heißt für die Ratten- und Mäusejagd gezüchtet, womit sich auch seine geringe Größe von nur 25 bis 30 cm erklären lässt. Damals erstrahlte das Fell des Affenpinschers noch in vielen unterschiedlichen Farbtönen, von hellem Gelb über rötliche und graue Töne bis zu Blaugrau oder Schwarz. Letzteres setzte sich als dominante Farbe bis heute durch. Es treten gelegentlich auch braune und graue Felltöne auf.

Unbekannte Herkunft des Affenpinschers

Der Affenpinscher gehört zur Familie der Pinscher und Schnauzer und ist der kleinste in dieser Gruppe. Im Unterschied zu den anderen Vertretern seiner Rasse besitzt er ein eher raues, abstehendes Fell und einen Vorbiss, der aber bei geschlossenem Maul nicht sichtbar sein sollte. Um die Herkunft des Affenpinschers herrscht ansonsten ziemliche Dunkelheit. Es wird vermutet, dass diese Rasse schon sehr früh entstanden ist, Belege für einen bestimmten Zeitpunkt gibt es aber nicht. Bekannt ist allerdings, dass Abbilder der Affenpinschers schon in frühen Gemälden von Künstlern wie Jan van Eyk (1434) oder Albrecht Dürer auftauchten.

Affenpinscher – Ein Familienhund im Kleinformat

Wer sich einen aufgeweckten, fröhlichen und verspielten Hund wünscht, der sich hervorragend mit Kindern verträgt, ist beim Affenpinscher an der richtigen Stelle. Mit dem quirligen Vierbeiner kommt in Ihrem zuhause garantiert keine Langeweile auf. Affenpinscher sind sehr sensible und feinfühlige Hunde, zukünftige Halter sollten also beachten, dass sie nicht zu grob und laut mit dem Hund umgehen. Außerdem ist es bei den verspielten Affenpinschern nicht einfach sie zu Gehorsam zu erziehen, potenzielle Halter sollten also viel Geduld mitbringen.

Ausdauer und Anhänglichkeit sind Markenzeichen des Affenpinschers

Der Affenpinscher ist ein treuer Familienhund. Er ist mit seiner sehr lebhaften und ungezwungenen Art kein Schoßhündchen, das lange ruhig an einer Stelle liegen kann. Hundehalter sollten sich der Ausdauer des Affenpinschers bewusst sein. Zwar benötigt diese Rasse im Gegensatz zu einigen anderen keine etxra körperliche Betätigung, aber der Affenpinscher ist ein sehr aktiver Hund. Bei der Pflege sollten Hundehalter beachten, dass das Fell des Affenpinschers aufgrund seiner Länge und rauen Beschaffenheit mindestens einmal die Woche gebürstet werden sollte, um nicht in einem Wollkneuel zu enden. Außerdem muss das Fell mit zunehmendem Alter des Hundes regelmäßig getrimmt werden. Der kleine Affenpinscher ist ideale Begleiter für fröhliche und aufgeweckte Menschen, die einen dazu passenden Hund suchen.

AGILA Magazin